Universitätsklinikum Bonn rüstet seine Mediziner mit Fachwissen-App der Firma AMBOSS aus

3. März 2021
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Wissensbackup für die Kitteltasche

Die Diagnose ist gestellt, aber gab es nicht gerade eine aktualisierte Behandlungsleitlinie? Selbst exzellent ausgebildete Mediziner*innen können nicht zu jeder Zeit alles im Kopf haben. Daher stellt das Universitätsklinikum Bonn (UKB) seinen Ärztinnen und Ärzten in Kooperation mit AMBOSS eine zusätzliche Medizinwissen-App zur Verfügung.

„Unsere Ärztinnen und Ärzte müssen immer auf dem neuesten Stand der Behandlung sein und im Zweifel schnell entscheiden – mit diesem modernen Tool wollen wir sie in ihrer täglichen Arbeit bestmöglich weiter unterstützen“, begründet Prof. Wolfgang Holzgreve, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender am UKB, die Kooperation mit AMBOSS.

Sortiert nach Fachgebieten, Kapiteln sowie nach alphabetisch geordneten Stichworten enthält die digitale Wissensplattform der Firma AMBOSS das gesamte Medizinwissen im App-Format für Smartphones, Tablets aber auch Desktop-PCs. Die Inhalte wurden auf Basis von Leitlinien, Standardwerken und Fachartikeln durch eine 70-köpfige ärztliche Redaktion erstellt und regelmäßig überprüft und erweitert. Die einzelnen Kapitel sind fächerübergreifend vernetzt, sodass sich auch solche Fragen schnell beantworten lassen, die nicht zum eigentlichen Fachgebiet gehören. Außerdem sind in der App sämtliche ICD-10-Kodierungen integriert. Daneben können die Nutzer*innen auch Multimedia-Inhalte wie Untersuchungsvideos, Bildbefunde und Illustrationen abrufen. Diese sind um hilfreiche Kommentare und Markierungen ergänzt und eignen sich – ebenso wie die kontextsensitiv verlinkten Patienteninformationen – auch zur Aufklärung über Eingriffe und Behandlungen. Zudem bittet die App die Möglichkeit, einzelne Bereiche durch eigene Notizen zu ergänzen, beispielsweise stations- oder krankenhausinterne Standards.

Die App ist zudem nicht nur ein Nachschlagewerk, sondern bietet für Ärzt*innen auch eine Lernsoftware bis hin zur Facharztausbildung an. „Viele unserer Ärzt*innen haben das Bedürfnis, sich auch in ihrer knappen Freizeit weiterzubilden“, stellt Prof. Holzgreve fest. „Wir hoffen, dass mit der intelligenten Funktion der Lernsoftware die Lernzeit erleichtert und so die Zeit der Verinnerlichung von Inhalten minimiert wird.“

Quelle:

ukbonn.de


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