Universitätsmedizin Greifswald: `Nachhaltig in eine gesunde Zukunft‘
Die Universitätsmedizin Greifswald gehört zu den Krankenhäusern, die sich am stärksten um Nachhaltigkeit bemühen. Das besagt das neueste Ranking des renommierten F.A.Z.-Instituts. In diesem liegt die UMG auf Platz 23 der öffentlichen Krankenhäuser. Unter den 37 prämierten Häusern dieser Kategorie ist die UMG das einzige Krankenhaus in Mecklenburg-Vorpommern.
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Die Liste der Beispiele ist lang: Stromersparnis durch LED-Licht, Abschaltautomatik und Bewegungsmelder für wenig frequentierte Bereiche, Filterung von Atemkalk, der zudem recycelt wird, betriebliches Gesundheitsmanagement und vielfältige Angebote für Mitarbeitende in Konflikt- und Krisensituationen, Wiederaufarbeitung ausgemusterter Medizintechnik und erhebliche CO2-Verringerung bei Narkosegasen. Seit drei Jahren steuert die Unimedizin Greifswald „Nachhaltig in eine gesunde Zukunft“. Das gemeinsame Ziel war breit diskutiert, das Motto in einem UMG-weiten Wettbewerb ermittelt worden.
Aus Sicht des F.A.Z.-Instituts gehört die Unimedizin daher zu den „Top Unternehmen Nachhaltigkeit 2025“. Nach eigenen Angaben hat es dazu mit zwei weiteren Instituten mehrere 100 Millionen Online-Quellen zu über 15.000 Unternehmen untersucht. Anschließend wurden Rankings für 93 Kategorien wie Automobil-zulieferer, Reiseveranstalter oder Wohnungsunternehmen erstellt. Von den deutlich über 500 öffentlichen Krankenhäusern gelangte die Unimedizin Greifswald auf Platz 23. Wie das Institut mitteilt, wurden neben der ökologischen Säule der Nachhaltigkeit auch die wirtschaftliche und die soziale Säule berücksichtigt.
„Krankenhäuser gehören nach wie vor zu den klimaschädlichen Institutionen“, relativiert der Vorstands-vorsitzende Prof. Uwe Reuter: „Auch wenn die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten sowie die qualitativ hochwertigste Behandlung im Vordergrund stehen, entbindet dies Krankenhäuser nicht von der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe, insgesamt nachhaltiger zu werden. Ich finde es wichtig, dass uns beides gelingt.“
Die hohe Platzierung im jetzt veröffentlichten Ranking bezeichnet Prof. Reuter als „beeindruckendes und berechtigtes Kompliment für die Kolleginnen und Kollegen der UMG, die Ideen eingebracht und gemeinsam mit anderen umgesetzt haben“. Der Weg zu größerer Nachhaltigkeit „ist bei uns ein bottom up-Prozess, bei dem wir als Vorstand das Engagement der Mitarbeitenden unterstützen“.
medizin.uni-greifswald.de
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