University of Pennsylvania: Forscher untersuchen das Potenzial von ChatGPT in der Medizin
Ein Team der University of Pennsylvania hat untersucht, wie ChatGPT Patienten über Vorsorgethemen informieren und medizinisches Personal bei Routinefragen entlasten kann, und dabei Chancen und Grenzen sorgfältig abgewogen.
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Ein Forscherteam der University of Pennsylvania hat untersucht, wie ChatGPT im medizinischen Alltag eingesetzt werden kann, etwa um Patienten über Vorsorge zu informieren und zu unterstützen. Dr. Samiran Mukherjee und sein Team testeten ChatGPT als Werkzeug, um Patienten individuell zur Darmkrebsvorsorge zu beraten, indem sie auf Basis von Gesundheitsdaten Empfehlungen zur Darmspiegelung gaben. Dabei zeigte sich, dass ChatGPT in der Lage ist, viele Empfehlungen korrekt abzugeben, aber bei komplexen Fragestellungen an seine Grenzen stößt. Mukherjee betont, dass ChatGPT die ärztliche Expertise nicht ersetzen, aber als ergänzende Quelle dienen könne. Ein weiterer Vorteil könnte in der Entlastung medizinischer Ressourcen liegen: Bei nicht akuten Beschwerden könnte ChatGPT Basisinformationen liefern und so Wartezeiten in Kliniken verkürzen. Trotz dieser Vorteile weist Mukherjee darauf hin, dass emotionale Intelligenz und kritisches Denken der KI (noch) fehlen…
pennmedicine.org
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