Urologie-Aus in Sulzbach: Klinik setzt auf Verbundlösungen
Die Knappschaftsklinik Sulzbach gibt die stationäre Urologie auf. Gründe sind sinkende Fallzahlen und strukturelle Vorgaben. Personal soll im Verbund bleiben…
- Ökonomie
Die Knappschaftsklinik Sulzbach wird ihre urologische Abteilung zum Ende des Monats März 2026 schließen. Die Geschäftsleitung bestätigte entsprechende Planungen gegenüber dem Saarländischen Rundfunk. Als zentrale Gründe nennt die Klinik eine anhaltend rückläufige Nachfrage in der stationären Urologie, Defizite bei der technischen Ausstattung sowie die Ergebnisse einer Fachstudie im Zusammenhang mit der geplanten Krankenhausreform des Saarlandes. Diese Studie prognostiziert für die kommenden Jahre einen weiteren Rückgang stationärer urologischer Behandlungen.
Nach Angaben der Klinik soll die Versorgung bereits aufgenommener Patientinnen und Patienten bis zur Schließung uneingeschränkt sichergestellt bleiben. Auch neue Aufnahmen sind bis dahin vorgesehen. Für die Beschäftigten sieht die Klinik Perspektiven innerhalb des Knappschafts-Verbunds vor. Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte sollen an anderen Standorten weiterbeschäftigt werden.
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