AHEAD-Studie: Wie Digitalisierung in der Patient:innenversorgung wirklich gelingt

Die Universität Witten/Herdecke hat im Rahmen der AHEAD-Studie 25 digitale Vorreiter der Patientenversorgung in NRW vernetzt und für ihre Rolle ausgezeichnet…

24. Juli 2026
  • Data und KI
  • Digitale Klinik

Die AHEAD-Studie der Universität Witten/Herdecke zeigt, dass erfolgreiche Digitalisierung in der Patientenversorgung mehr als den Einsatz neuer Technologien erfordert. Projektleiterin Prof. Dr. Sabine Bohnet-Joschko betont, dass die Implementierung guter Ideen kein Selbstläufer ist und Teams auch abseits der Technik vor erhebliche Veränderungen gestellt werden.

Für die Studie führte das Forschungsteam 87 qualitative Interviews und begleitete 25 Einrichtungen aus dem ambulanten und stationären Bereich. Das Spektrum reicht von der Zahnheilkunde bis zur robotischen Chirurgie. Eingesetzte Technologien umfassen künstliche Intelligenz, Virtual Reality, Robotik, 3D-Druck und digitale Workflows.

AHEAD ist Teil des vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Projekts ATLAS, angesiedelt am Lehrstuhl für Management und Innovation im Gesundheitswesen der UW/H. Das Projekt wurde 2019 gegründet und wird bis 2027 gefördert.

Beim Netzwerktreffen am 8. Juli auf dem Campus in Witten validierten die beteiligten Einrichtungen gemeinsam mit dem Forschungsteam die Studienergebnisse und wurden für ihre Vorreiterrolle ausgezeichnet. Netzwerkmitglied Morpheus lieferte das Enthüllungs-Tablet per Drohne. Die wissenschaftliche Veröffentlichung der Ergebnisse wird derzeit vorbereitet.

Quelle:
monitor-versorgungsforschung.de

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