Vasion erhält Imprivata-Zertifizierung: Druckprozesse in Kliniken sollen sicherer werden

Mit der „Imprivata-Ready“-Zertifizierung integriert Vasion das Enterprise Access Management von Imprivata in seine Plattform und sichert Druckprozesse im Gesundheitswesen durch Badge-Authentifizierung ab…

7. August 2026
  • Digitale Klinik
  • QM

Vasion hat die „Imprivata-Ready“-Zertifizierung erhalten und damit die Integration des Enterprise Access Management (EAM) von Imprivata in seine Druckplattform offiziell bestätigt. Ziel ist es, den Druckprozess in Gesundheitseinrichtungen durch eine gerätegebundene Authentifizierung abzusichern.

Mitarbeiter authentifizieren sich künftig direkt am Drucker per Badge-Tap. Druckaufträge verbleiben bis dahin in einer gesicherten Warteschlange und werden erst nach erfolgreichem Ausweisscan freigegeben. Das verhindert, dass vertrauliche Dokumente unbeaufsichtigt in Ausgabefächern liegen.

Die Relevanz dieser Maßnahme belegt eine Quocirca-Studie aus dem Jahr 2025. 56 Prozent der befragten Organisationen verzeichneten bereits druckbezogene Datenverluste. Die durchschnittlichen Budgets für Drucksicherheit stiegen daraufhin um 13 Prozent. Im Gesundheitssektor sind die Folgekosten besonders hoch, denn ein Datenleck kostet im Schnitt über 10 Millionen US-Dollar, HIPAA-Verstöße können mit bis zu 1,5 Millionen US-Dollar pro Vorfall bestraft werden.

Vasion erfüllt nach eigenen Angaben die Normen ISO 42001 und ISO 27001 sowie SOC 2 Type II. Die Imprivata-Zertifizierung erweitert dieses Portfolio, um den steigenden Anforderungen an den Datenschutz gerecht zu werden.

Quelle:
ad-hoc-news.de

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