Verbundkrankenhaus Linz-Remagen: Schutzschirm zur wirtschaftlichen Stabilisierung
Das Verbundkrankenhaus Linz-Remagen hat zur Sicherung seiner wirtschaftlichen Stabilität ein Schutzschirmverfahren eingeleitet. Der Betrieb läuft uneingeschränkt weiter. Löhne und Gehälter sind gesichert, die Patientenversorgung geht weiter. Fachkräftemangel und steigende Kosten setzen Kliniken unter Druck. Sanierungsexperten begleiten den Prozess.
- Ökonomie
Der Klinikverbund Linz-Remagen geht unter den Schutzschirm. Ziel ist es, die wirtschaftliche Basis zu sichern, ohne die medizinische Versorgung zu beeinträchtigen. Neben den Klinikstandorten sind auch Medizinische Versorgungszentren und eine Servicegesellschaft betroffen. Patientinnen und Patienten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spüren keine Veränderungen: Behandlungen finden wie geplant statt, Löhne und Gehälter sind gesichert.
Wie viele deutsche Krankenhäuser kämpft auch der Verbund mit steigenden Kosten und sinkenden Fallzahlen. Hohe Energiekosten, nicht refinanzierte Tarifsteigerungen und Investitionsbedarf belasten die Bilanz. Gleichzeitig bleibt der Fachkräftemangel eine Herausforderung.
Die Kanzlei ECKERT begleitet die Sanierung, Jens Lieser wurde zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Die Angela von Cordier-Stiftung, Hauptgesellschafterin des Klinikverbundes, unterstützt die Neuausrichtung. Die Geschäftsführung bleibt in vollem Umfang handlungsfähig. Ziel ist eine wirtschaftlich tragfähige Zukunft ohne Leistungseinbußen für die Patienten…
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