Verdi erhöht den Druck auf das Kreiskrankenhaus Prignitz

Verdi fordert für das Kreiskrankenhaus Prignitz einen Tarifvertrag. Die Klinikleitung lehnt ab und verweist auf eine geplante Betriebsvereinbarung. Der Konflikt belastet das Haus weiter…

24. Dezember 2025
  • Personal
  • Ökonomie

Vor dem Kreiskrankenhaus Prignitz haben Beschäftigte gemeinsam mit der Gewerkschaft Verdi für einen Tarifvertrag demonstriert. Gefordert wird eine tarifliche Regelung für das nichtärztliche Personal. Verdi verweist auf hohe Arbeitsbelastung, lange Dienste und aus Sicht der Beschäftigten unzureichende Vergütung. Eine Petition mit mehr als 200 Unterschriften unterstreicht die Forderungen.

Die Geschäftsführung lehnt Tarifverhandlungen ab und setzt auf eine Betriebsvereinbarung mit dem Betriebsrat. Diese soll unter anderem Gehaltserhöhungen von bis zu zwölf Prozent sowie eine Annäherung an den Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes vorsehen. Die Klinik betont den Zeitdruck durch die Krankenhausreform und die angespannte finanzielle Lage.

Innerhalb des Betriebsrats bestehen unterschiedliche Positionen. Der Landkreis als Träger spricht sich für faire Bezahlung aus und verweist auf bisherige Lohnsteigerungen. Eine Rückkehr zur Tarifbindung bleibt offen.

Quelle:
nordkurier.de

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