Verivox-Studie: WLAN im Krankenzimmer ist oft kostenpflichtig und kein Standard
Eine Verivox-Untersuchung zeigt, dass WLAN im Krankenzimmer häufig fehlt oder teuer ist, teils nach Versichertenstatus variiert und zudem in vielen Kliniken die technische Anbindung zu langsam bleibt…
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Die Verivox-Untersuchung beschreibt WLAN im Krankenzimmer als uneinheitlich geregelt und häufig kostenpflichtig. Von 37 Unikliniken in Deutschland bieten 22 einen kostenlosen Zugang an, in anderen Häusern zahlen Patientinnen und Patienten bis zu 5 Euro pro Tag oder 30 Euro für eine Woche. Als teuerstes Beispiel nennt die Studie die Uniklinik Mainz, während in Bielefeld 6 Euro pro Woche als günstiger Vergleichswert genannt werden.
Die Kosten unterscheiden sich unter anderem auch nach Versichertenstatus. Privatpatienten im Komfortzimmer erhalten demnach meist kostenlosen Zugang, während Kassenpatienten im Regelzimmer zahlen. Bei privaten Trägern wie Asklepios oder Sana finden sich laut Studie ebenfalls unterschiedliche Modelle, etwa 15 Euro pro Woche in Hamburg oder Datenlimits von 1 Gigabyte pro Tag für einen Euro. Helios wird als Ausnahme genannt, die offenbar grundsätzlich kein Geld verlangt.
Neben den Preisen finden sich Defizite bei der technischen Infrastruktur. Jedes vierte Krankenhaus in Deutschland verfügt demnach noch nicht über einen schnellen Gigabit-Anschluss. Besonders schwach sei die Anbindung in Thüringen oder Sachsen, während sie in München oder Bremen deutlich besser funktioniere.
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