Vier Konsortien treiben digitale Nutzung von Versorgungsdaten voran
Die Medizininformatik-Initiative bringt Bewegung in die digitale Vernetzung der Universitätsmedizin. Vier Konsortien schaffen Grundlagen für Datennutzung in Versorgung und Forschung…
- Data und KI
- IT
Die Medizininformatik-Initiative bündelt seit 2016 die Aktivitäten der Universitätsmedizin zur besseren Nutzung medizinischer Routinedaten. Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung arbeiten vier Konsortien an interoperablen IT-Strukturen, gemeinsamen Datenschutzkonzepten und einheitlichen Datenstandards.
Ziel ist es, Versorgungs- und Forschungsdaten standortübergreifend nutzbar zu machen und Forschungsergebnisse schneller in die klinische Praxis zurückzuführen. Zentrale Bausteine sind dezentrale Datenintegrationszentren, ein bundesweiter Kerndatensatz sowie konkrete Anwendungsfälle aus Onkologie, Kardiologie, Infektions- und Intensivmedizin. Alle Universitätskliniken sind inzwischen eingebunden.
Ergänzend entstehen konsortienübergreifende Plattformen für Forschungsanfragen und Patientenbeteiligung. Die Initiative gilt als wichtiger Impuls für eine forschungskompatible elektronische Patientenakte und für die nachhaltige Digitalisierung des Gesundheitswesens.
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.