Vivantes startet Modellprojekt zu neuen Arbeitszeitmodellen
Der Krankenhauskonzern Vivantes untersucht im Projekt PUmA neue Arbeitszeitmodelle für Ärztinnen und Ärzte sowie Pflegekräfte. Hintergrund ist das EuGH-Urteil, das Bereitschaftsdienste als Arbeitszeit einstuft…
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Der Krankenhauskonzern Vivantes prüft neue Arbeitszeitmodelle für medizinische Fachkräfte. Ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs bildet den Anlass für diese Prüfung. Nun gelten Bereitschaftsdienste rechtlich als Arbeitszeit.
Im Projekt „PUmA“ untersuchen verschiedene Berufsgruppen gemeinsam neue Lösungen für den Klinikalltag. Beteiligt sind Ärztinnen, Pflegekräfte sowie Personalberater und sie arbeiten am Klinikum Friedrichshain. Die Abkürzung PUmA steht für die praxisorientierte Umsetzung von Arbeitszeitmodellen.
Die Beteiligten analysieren nun, wie sie die medizinischen und pflegerischen Abläufe künftig besser organisieren können. Dabei steht die Einhaltung aller gesetzlichen Vorgaben im Fokus der gemeinsamen Arbeit. Die Versorgungsstrukturen müssen praktikabel bleiben.
Ein Thema der Diskussion sind zudem fachübergreifende Bereitschaftsdienste. Die Projektgruppe prüft, ob solche Modelle unter bestimmten Voraussetzungen und mit klaren Zuständigkeiten möglich sind.
Das Projekt soll zeigen, wie sich gesetzliche Vorgaben mit den Anforderungen eines Krankenhausbetriebs verbinden und erfolgreich umsetzen lassen. Ergebnisse der praktischen Erprobung liefern wichtige Hinweise für künftige Arbeitszeitmodelle im Klinikbereich.
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