Vivantes einigt sich mit Verdi auf Angleichung an TVöD-Niveau

Vivantes und Verdi haben sich auf einen Tarifvertrag für rund 2.200 Beschäftigte in den Tochterfirmen geeinigt. Bis 2031 steigen die Entgelte stufenweise auf TVöD-Niveau…

25. Juni 2026
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Nach monatelangen Arbeitsniederlegungen in Berlin haben Vivantes und Verdi einen Tarifvertrag für die Tochterfirmen des Krankenhauskonzerns abgeschlossen. Beide Seiten bezeichnen das Ergebnis ausdrücklich als Kompromiss an oder jenseits ihrer jeweiligen Schmerzgrenze.

Die Einigung sieht vor, die Entgelte von rund 2.200 Beschäftigten in Gastronomie, Logistik, Reinigung, Technikberufen, Rehabilitation und den Medizinischen Versorgungszentren bis Juli 2031 stufenweise auf TVöD-Niveau anzuheben. Gleichzeitig sinkt die Wochenarbeitszeit auf 38,5 Stunden, Zulagen für Schichtarbeit werden eingeführt. Der Vertrag läuft 72 Monate bis Ende 2031.

Verdi-Verhandlungsführerin Jana Seppelt nannte als Belastungsfaktoren die Sparvorgaben des Berliner Haushalts, drohende Kürzungen durch die GKV-Reform und die Unsicherheit um die Vivantes-Finanzierung. Vivantes-Personalgeschäftsführerin Dorothea Schmidt erklärte, die Einigung gehe angesichts der wirtschaftlichen Lage des Konzerns und absehbarer weiterer Kürzungen in der Klinikfinanzierung deutlich über die finanzielle Schmerzgrenze hinaus.

Der Abschluss steht noch unter Vorbehalt. Bis zum 3. Juli müssen die zuständigen Gremien beider Seiten zustimmen.

Quelle:
rbb24.de

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