Warken besucht das UKA eine Woche nach dem Fünf-Milliarden-Beschluss des bayerischen Kabinetts
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken besuchte Anfang Juli das UKA, eine Woche nach dem bayerischen Kabinettsbeschluss zur Fünf-Milliarden-Mitfinanzierung des geplanten Neubaus…
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Rund eine Woche nach dem Beschluss des bayerischen Kabinetts, den Neubau des Universitätsklinikums Augsburg mit fünf Milliarden Euro mitzufinanzieren, besuchte Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) Anfang Juli das UKA.
Im Gespräch mit dem Vorstand standen die nächsten Entwicklungsschritte des Standorts. Themen waren die Transformation der medizinischen Versorgung, Digitalisierung, interprofessionelle Zusammenarbeit sowie der schnellere Transfer von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis. Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Klaus Markstaller hob die Bedeutung offener Kommunikation zwischen Medizin und Politik für eine nachhaltige Modernisierung des Gesundheitssystems hervor.
Das Klinikum stellte zudem Initiativen zur Patientensicherheit vor. Das Konferenzformat „Safety Camp“, das Anfang 2026 erstmals in Augsburg stattfand, brachte Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Industrie zusammen. Geplant ist ein „Safety Campus“, ein Trainings- und Simulationszentrum zur Vorbereitung auf komplexe Versorgungslagen, Großschadensereignisse und Krisenszenarien.
Abschließend besichtigte Warken das Robotische Zentrum, wo Anwendungen robotergestützter, minimalinvasiver Chirurgie vorgestellt wurden. Warken bezeichnete das UKA als Beispiel dafür, wie Innovation, Investition und Resilienz verbunden werden, auch mit Blick auf eine Neuausrichtung der Gesundheitsversorgung im Krisenfall aufgrund geopolitischer Entwicklungen.
Welche wirtschaftlichen Impulse die Universitätsmedizin für den Raum Augsburg auslösen könnte, war bereits Anfang 2026 bei einer Veranstaltung von A³ diskutiert worden. Dabei ging es unter anderem um zusätzliche Arbeitsplätze, Ansiedlungen, Start-ups und Technologietransfer.
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