Warstein mobilisiert Politik und Behörden für Klinikumbau in Maria Hilf

Die Stadt Warstein intensiviert Gespräche und Netzwerkarbeit, um das Krankenhaus Maria Hilf zu sichern. Sie unterstützt den Umbau zum Spezialversorger und plant Informationsveranstaltungen zur Klärung offener Fragen…

28. April 2026
  • Politik
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Die Stadt Warstein treibt den Erhalt des Krankenhauses Maria Hilf aktiv voran und unterstützt den geplanten Umbau zu einem Spezialversorger. Sie nutzt politische Kontakte und organisiert Austauschformate, um die Zukunft des Standorts zu sichern.

Bürgermeister Maximilian Spinnrath und Kämmerer Stefan Redder führten Gespräche mit zentralen Akteuren. Sie wandten sich an Landrat Heinrich Frieling und warben für eine stärkere Einbindung des Krankenhauses in die Notfallversorgung. Gleichzeitig initiierten sie eine engere Abstimmung zwischen Rettungswache und Klinik.

Parallel dazu unterstützte die Stadt den Antrag auf Umstrukturierung bei der Bezirksregierung Arnsberg. Das Krankenhaus plant eine Neuausrichtung mit Schwerpunkten in Geriatrie und Innerer Medizin. Spinnrath bekräftigte dieses Anliegen im direkten Austausch mit Regierungspräsident Heinrich Böckelühr.

Die Stadt setzt zusätzlich auf Transparenz. Am 3. Juni organisiert sie eine Informationsveranstaltung für Hausärzte sowie eine Bürgerversammlung. Ziel ist es, über Leistungen und Planungen zu informieren und Gerüchte zu korrigieren. Die Verwaltung widerspricht konkret der Behauptung, die Röntgenabteilung sei geschlossen.

Stadtverwaltung und Krankenhausleitung wollen den Austausch fortsetzen. Beide Seiten streben eine tragfähige Perspektive für die Klinik und ihre Rolle in der regionalen Versorgung an.

Quelle:
soester-anzeiger.de

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