Warum Gendermedizin notwendig ist

Gendermedizin berücksichtigt geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entstehung und Behandlung von Krankheiten und soll so zu gezielteren und gerechteren Therapieansätzen führen.

4. Juli 2024
  • Medizin
  • QM

Gendermedizin berücksichtigt geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Entstehung und Behandlung von Krankheiten und soll so zu gezielteren und gerechteren Therapieansätzen führen.

Die Rolle des Geschlechts in der Medizin wird zunehmend erkannt und berücksichtigt, denn viele Krankheiten haben bei Männern und Frauen unterschiedliche Ursachen und Symptome. Diese Unterschiede beeinflussen nicht nur die Diagnose, sondern auch die Wirksamkeit von Medikamenten und Therapien. Mit der Einrichtung des ersten Lehrstuhls für Gendermedizin an der Universität Zürich unter der Leitung der Kardiologin Carolin Lerchenmüller wird dieser Ansatz nun auch wissenschaftlich erforscht und gefördert. Der weibliche Zyklus und geschlechtsspezifische Symptome wie bei Herzinfarkt und Depression sind nur einige Beispiele für die Notwendigkeit einer geschlechtsspezifischen Medizin. Ziel dieser Forschungsrichtung ist es, die medizinische Versorgung für alle Geschlechter zu verbessern und gleichzeitig historische Datenlücken zu schließen. Ziel ist eine gerechte und präzise Medizin, die den spezifischen Bedürfnissen beider Geschlechter gerecht wird…

Quelle:

srf.ch


Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.