Weltweit belegt Deutschland den dritten Platz: 1.021 Top-Mediziner:innen wurden ausgezeichnet

Deutschland behauptet im globalen Forschungsranking von Research.com eine Spitzenposition: Mit 1021 gelisteten Mediziner:innen liegt das Land weltweit auf Platz 3. Die Charité dominiert unter den Einrichtungen, während Prof. Stefan Schreiber den höchsten D-Index erzielt. Das Ranking basiert auf rein zitationsbasierten Metriken. Die Ergebnisse zeigen eindrucksvoll die wissenschaftliche Schlagkraft deutscher Hochschulen und Forschungsinstitute.

4. Juli 2025
  • Medizin
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Das aktuelle Research.com-Ranking zählt Deutschland zu den drei führenden Nationen der medizinischen Forschung. 1021 Mediziner:innen aus der Bundesrepublik schafften es in die Liste der weltweit renommiertesten Fachvertreter:innen. Grundlage der Bewertung ist der sogenannte D-Index, der Publikations- und Zitationsleistungen ausschließlich innerhalb der Disziplin Medizin erfasst. Maßgeblicher Stichtag für die Datenerhebung war der 27. November 2024.

An der Spitze des deutschen Rankings steht Professor Stefan Schreiber von der Universität Kiel mit einem D-Index von 211. Ihm folgen Stefan D. Anker von der Charité mit 204 sowie Hermann Brenner vom Deutschen Krebsforschungszentrum mit 198 Punkten. Der Durchschnitt der besten ein Prozent aller Gerankten liegt bei einem D-Index von 191 – bei 1573 veröffentlichten Arbeiten pro Person. Im Vergleich dazu veröffentlichte die gesamte Kohorte im Schnitt 620 Arbeiten mit 47.437 Zitierungen.

Besonders stark vertreten ist die Charité – Universitätsmedizin Berlin mit 85 Wissenschaftler:innen. Weitere Forschungsschwerpunkte finden sich am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), dem Max-Planck-Institut, der Universität Duisburg-Essen und dem Hasso-Plattner-Institut. Die Vielfalt der Institutionen zeigt ein breites Spektrum wissenschaftlicher Exzellenz über disziplinäre und regionale Grenzen hinweg. Der D-Index verdeutlicht: Spitzenmedizin basiert nicht nur auf guter Versorgung, sondern auf international sichtbarer Forschung.

Quelle: Research.com (Datenstand: 27.11.2024)
Bewertungskriterien: Disziplinärer H-Index (D-Index), Anzahl der Zitationen, Anzahl der Fachpublikationen.

1. Walter C. Willett (Harvard University, USA): D-Index: 411 · Zitate: 632.000 · Publikationen: 2.577
2. Ronald C. Kessler (Harvard University, USA): D-Index: 332 · Zitate: 522.000 · Publikationen: 1.361
3. Meir J. Stampfer (Harvard University, USA): D-Index: 330 · Zitate: 427.000 · Publikationen: 1.647

Harvard University dominiert mit über 20 Forschenden unter den Top 100.
National Institutes of Health (USA) und McMaster University (Kanada) ebenfalls stark vertreten.

Forschende aus den USA, Kanada, Großbritannien, Niederlande, Finnland, Frankreich, Schweden, Japan, China, Deutschland (z. B. Stefan Schreiber, Kiel), Italien und Pakistan sind vertreten.

Deutschland: Stefan Schreiber (CAU Kiel) auf Platz 98 weltweit, D-Index: 211 · Zitate: 197.430

  1. USA (~9.199)
  2. UK (~1.711)
  3. Deutschland (1.021)
  4. Kanada (~784)
  5. Italien (~760)

Quelle: Research.com

Quelle:

research.com


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