Weniger Meldepflichten, mehr Patientennutzen: G-BA will Qualitätssystem neu ausrichten
G-BA-Vorsitzende Optendrenk fordert beim DKG-Krankenhausgipfel eine stärkere Kombination aus Ergebnis- und Strukturqualität sowie eine zentrale Regulierungsstelle statt fünf verschiedener Institutionen…
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Beim Krankenhausgipfel der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) hat Sonja Optendrenk, unparteiische Vorsitzende des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA), eine grundlegende Neuausrichtung der Qualitätssicherung im Krankenhaus gefordert. Künftig müsse eine stärkere Kombination aus Ergebnis- und Strukturqualität gelten.
Optendrenk kritisierte die bestehende Regulierungslandschaft, da derzeit rund fünf verschiedene Institutionen Vorgaben formulieren, die häufig dieselben Sachverhalte regeln, jedoch unterschiedlich formuliert sind. Die Folge sind redundante Meldepflichten, die teils identische Daten abfragen. Als Lösung sprach sie sich für eine einzige zuständige Institution aus. Leila Harhaus-Wähner vom BG Klinikum Unfallkrankenhaus Berlin unterstützte diesen Vorschlag.
Darüber hinaus plädierte Optendrenk dafür, künftig positive Entwicklungen stärker zu belohnen statt negative zu sanktionieren. Der G-BA sei bereit, diese Aufgabe zu übernehmen, benötige dafür jedoch einen klaren gesetzlichen Auftrag.
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