Weniger Systemwechsel in der Radiologie: Philips verzahnt RIS und PACS miteinander

Die enge Verzahnung von RIS und PACS soll den Radiologie-Workflow bei Philips effizienter machen. Radiologinnen, Radiologen und MTRs sehen kontextbezogene Informationen direkt in ihrer gewohnten Oberfläche und müssen seltener zwischen Systemen wechseln…

22. April 2026
  • Digitale Klinik

Philips integriert RIS und PACS enger und will damit den Radiologie-Workflow spürbar effizienter machen. Radiologinnen, Radiologen und MTRs sollen relevante Informationen aus beiden Systemen direkt in ihrer gewohnten Oberfläche sehen. Das soll Prozesskomplexität senken und mehr Zeit für die Patientenversorgung schaffen.

Bislang arbeiten RIS und PACS in der Radiologie in getrennten Systemwelten. Das RIS unterstützt das Patientenmanagement und liefert zusätzliche Patientendaten. Das PACS verwaltet und zeigt radiologische Bilder. Der Wechsel zwischen beiden Systemen kostet Zeit und erschwert laut Philips die Arbeit von Radiologinnen, Radiologen und MTRs.

Philips setzt deshalb auf eine tiefe Integration beider Systeme. Über ein integriertes Fenster erhalten beide Berufsgruppen kontextbezogenen Zugriff auf Informationen aus dem jeweils anderen System. Radiologinnen und Radiologen können während der Befundung im PACS etwa Laborwerte oder administrative Informationen aus dem RIS einsehen. MTRs greifen im RIS direkt auf Bildinformationen aus dem PACS zu.

Besonders deutlich zeigt sich der Ansatz im Befundungsprozess. Die Befundschreibung findet im integrierten Szenario auf der PACS-Oberfläche statt. Philips integriert dort Funktionen wie die automatische Messwertgenerierung aus den Bildern und die direkte Verlinkung relevanter Bildstellen im Befundtext. Auch Überweiser können einen gezielten Zugriff auf diese Informationen erhalten. Philips beschreibt die enge Verzahnung von RIS und PACS als Beitrag, um IT-Komplexität zu reduzieren und die Versorgung effizienter zu unterstützen.

Quelle:
e-health-com.de

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