Wer trägt die Verantwortung für das Regiomed-Debakel?
Die Insolvenz von Regiomed ist nicht auf lokale Kirchturmpolitik zurückzuführen, sondern auf den Zwang zur Gewinnmaximierung und die hohen Kosten im Gesundheitswesen.
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Die Insolvenz von Regiomed ist nicht auf lokale Kirchturmpolitik zurückzuführen, sondern auf den Zwang zur Gewinnmaximierung und die hohen Kosten im Gesundheitswesen.
Die Insolvenz des Klinikverbundes Regiomed wirft viele Fragen auf. In einem Leserbrief an die Lokalpresse betont Landrat Meißner, dass nicht die Kirchturmpolitik der Landkreise, sondern die Ökonomisierung des Gesundheitswesens schuld sei. Vor allem die vom jetzigen Gesundheitsminister Lauterbach eingeführten Fallpauschalen hätten die Kliniken zu reinen Wirtschaftsunternehmen gemacht. Meißner kritisiert zudem die Verhandlungen hinter verschlossenen Türen und lehnt die Begleitung eines Abschlusses mit privaten Bietern strikt ab. Er fordert, dass sich alle Standorte klar gegen die Privatisierung aussprechen, um ein Zeichen gegen die zunehmende Kommerzialisierung des Gesundheitswesens zu setzen…
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