Wermelskirchen rettet Krankenhaus mit neun Millionen Euro aus der Stadtkasse
Die Stadt Wermelskirchen stützt ihr insolventes Krankenhaus mit bis zu neun Millionen Euro über drei Jahre, finanziert durch eine Erhöhung der Grundsteuer B…
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Die Stadtverordneten Wermelskirchens haben beschlossen, das insolvente Krankenhaus der Stadt mit bis zu neun Millionen Euro über drei Jahre zu unterstützen. Die Stadt ist Mehrheitsgesellschafterin der Krankenhaus Wermelskirchen GmbH mit einem Anteil von zwei Dritteln.
Die Finanzierung soll über eine Erhöhung der Grundsteuer B erfolgen, die Eigentümer von Grundstücken und Immobilien zahlen und die Vermieter üblicherweise auf die Miete umlegen. Bürgermeister Bernd Hibst (CDU) räumte ein, dass die Erhöhung für viele Bürger eine Belastung darstelle, bezeichnete das Krankenhaus jedoch als unverzichtbaren Teil der Daseinsvorsorge.
Das Krankenhaus befindet sich in einem Insolvenzverfahren in Eigenverantwortung. Ein Sanierungsplan der Geschäftsführung sieht die wirtschaftliche Sicherung der Klinik vor. Der Betriebsratsvorsitzende betonte, dass die endgültige Entscheidung über die Weiterführung bei der Gläubigerversammlung liege. Der Stadtratsbeschluss sei jedoch ein wesentlicher Schritt, um einen Insolvenzplan überhaupt umsetzen zu können.
Hibst erwartet zudem eine Beteiligung des Rheinisch-Bergischen Kreises, der zu einem Drittel Miteigentümer der Krankenhaus Wermelskirchen GmbH ist.
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