Westschweizer Klinikgruppe EHC setzt auf Entlastung durch Künstliche Intelligenz

Die Westschweizer Klinikgruppe EHC setzt künftig auf den KI-Assistenten „Isaac“ von Saipient. Ziel: Ärztinnen und Ärzte von Bürokratie entlasten. Die KI übernimmt Analyse, Berichtserstellung, Abrechnung und Diktat – und wird nun schrittweise im gesamten Klinikverbund ausgerollt.

11. April 2025
  • IT
  • Personal


Die Westschweizer Klinikgruppe EHC führt den KI-gestützten Assistenten „Isaac“ der Zürcher Softwarefirma Saipient ein. Ziel ist die spürbare Entlastung des medizinischen Personals von administrativen Aufgaben. Nach erfolgreichem Pilotprojekt wird die Lösung nun konzernweit ausgerollt. Der Assistent unterstützt bei der Fallanalyse, der medizinischen Dokumentation, der Abrechnung (Tarmed, ICD-10, künftig Tardoc) sowie bei Transkription und Diktat. Die Funktionen basieren auf individuell anpassbaren Vorlagen und Richtlinien. Laut EHC-Orthopäde Stefan Bauer verringert die Lösung die Schreibarbeit deutlich und verbessert die Patientenorientierung. Der CIO des Klinikverbunds, Frédéric André, kündigt eine kontinuierliche Weiterentwicklung der KI an. Der Schritt zeigt: Künstliche Intelligenz wird zunehmend zum integralen Bestandteil moderner Klinikprozesse – als Hebel zur Effizienzsteigerung und zur Stärkung der ärztlichen Kernarbeit…

Quelle:

netzwoche.ch


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