Wintermonate verschärfen Vitamin D Unterversorgung bei Beschäftigten im Krankenhaus
Eine Studie aus Norddeutschland zeigt, dass viele Beschäftigte im Krankenhaus einen Vitamin-D-Mangel haben. Besonders betroffen sind Innen- und Schichtarbeitende, vor allem im Winter…
- Personal
Ein Vitamin-D-Mangel ist in Deutschland weit verbreitet und betrifft Krankenhauspersonal in besonderem Maß. Eine Studie eines Universitätsklinikums in Norddeutschland verglich den Vitamin-D-Status von Ärztinnen und Ärzten, Pflegekräften sowie weiteren Beschäftigten mit im Freien arbeitenden Beschäftigten. Untersucht wurde der 25(OH)D-Spiegel zu unterschiedlichen Jahreszeiten.
Die Ergebnisse zeigen klare saisonale Unterschiede. Im Winter erreichten nur rund 25 Prozent der Teilnehmenden normale Werte. Auch Outdoor-Beschäftigte wiesen dann teils unzureichende Spiegel auf. Im Sommer verbesserten sich die Werte deutlich, insbesondere bei den im Freien tätigen. Mehr als drei Viertel der Krankenhausbeschäftigten erreichten in dieser Phase ausreichende Werte.
Innerhalb des Krankenhauses zeigten sich deutliche Unterschiede nach Tätigkeitsfeld. Besonders niedrige Spiegel fanden sich bei operativ tätigem Personal und in der Verwaltung. Die besten Werte wurden in der Intensivpflege gemessen. Die Forschenden sehen einen Zusammenhang mit Arbeitsort, Schichtsystemen und fehlender Sonnenexposition. Sie empfehlen gezielte Aufklärung, betriebsärztliche Begleitung und bei Bedarf eine Supplementierung, vor allem in den Wintermonaten.
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