Wir müssen uns damit beschäftigen! Ärzte und die KI-Revolution
Die Junge DGIM warnt: Künstliche Intelligenz wird die Medizin grundlegend verändern. Ärzte müssen die Digitalisierung aktiv mitgestalten, um ethische Standards zu sichern und nicht den Anschluss zu verlieren. Ein „Hippokratischer Eid“ für KI-Entwickler könnte dabei helfen.
- IT
Auf dem Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) forderte die Junge DGIM eine stärkere Einbindung von Ärzten in die Entwicklung Künstlicher Intelligenz (KI). Sprecher Christian Becker betonte, dass KI die Medizin grundlegend verändern wird – und dass Ärztinnen und Ärzte diese Entwicklung aktiv mitgestalten müssen. Sonst drohe ein ethisches Dilemma, wenn KI in Diagnostik und Therapie entscheidend wird. Neben der Digitalisierung von Patientenakten und der Nutzung von Forschungsdaten müsse der Fokus auf medizinischem Bedarf statt technischer Machbarkeit liegen. Martin Hirsch, Leiter der Arbeitsgruppe „KI in der Inneren Medizin“ an der Philipps-Universität Marburg, schlug vor, einen „Hippokratischen Eid“ für KI-Entwickler einzuführen, um ethische Standards zu sichern. Eine solche Verpflichtung könnte das Vertrauen in KI-gestützte Systeme stärken – für Ärzte und Patienten gleichermaßen…
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