Wo KI im Medizincontrolling ab 2027 entlasten kann

Ab 2027 kommen neue Prüfebenen auf Kliniken zu, mehr Personal ist kaum finanzierbar. Mark Zluhan und Dr. Lukas Aschenberg zeigen in ihrem Podcast „Das Krankenhaus der Zukunft“, wo KI das Medizincontrolling entlasten kann…

29. Oktober 2026
  • Data und KI
  • Ökonomie

Künftig muss das Medizincontrolling deutlich mehr Fälle bearbeiten, während zusätzliches Personal kaum finanzierbar ist. Nur wenn jeder einzelne Fall schneller gehe, sei das zu schaffen, argumentiert Dr. Lukas Aschenberg. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer des von Logex übernommenen Softwarehauses Tiplu. Mark Zluhan, Vorstand von Logex, und Aschenberg sprechen mit Host Dr. Tobias Krick im Podcast „Das Krankenhaus der Zukunft“ darüber, wo KI entlasten kann.

Ein Beispiel ist die medizinische Begründung. In vielen Häusern hakt das Medizincontrolling bei Ärztinnen und Ärzten nach und durchsucht die Patientenakte. Ein KI-Assistent von Tiplu fasst die Daten aus der Akte per Knopfdruck zu einem Text zusammen. Laut Aschenberg sank die reine Bearbeitungszeit in einem Pilothaus von rund zehn Minuten auf wenige Sekunden.

Aschenberg betont, dass die Software auf dieselben Daten zugreifen können muss wie der Mensch. Er sagt: „Ich glaube, man wird sich die Leute nicht aus den Rippen schneiden können. Und man wird über Software Probleme lösen müssen.“

Für Klinikgeschäftsführende stellt sich die Frage, woran sich seriöse KI-Anwendungen erkennen lassen und was sie im eigenen System benötigen. Zluhan und Aschenberg zeigen dazu drei konkrete Beispiele. Die Podcastfolge ist eine Kooperation mit den Partnern Logex und Tiplu.

Quelle:
kma-online.de

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