Wundbehandlung: Wissenschaft fordert bessere Evidenz
Chronische Wunden erfordern umfassende Studien. Der aktuelle IQWiG-Report fordert klare Endpunkte und strengere Evidenzkriterien für Verbandmittel.
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Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat das IQWiG beauftragt, den Stand der wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Wundversorgung zu prüfen. Der kürzlich veröffentlichte Rapid Report fordert klare Nachweise für die Wirksamkeit von Verbandmitteln, die zukünftig nur noch mit gesicherter Evidenz verordnungsfähig sein sollen. Im Fokus stehen Studien zu chronischen Wunden wie diabetischem Fußulcus und Ulcus cruris. Die Studien müssen valide Endpunkte definieren, die neben der Wundheilung auch patientenrelevante Aspekte wie Lebensqualität und Mobilität berücksichtigen. Der Bericht betont, dass ein partieller Wundverschluss kein verlässlicher Indikator für eine vollständige Heilung ist und fordert standardisierte Methoden zur Messung von Heilungsprozessen. Der Rapid Report wurde am 9. Mai 2025 finalisiert und an den G-BA übergeben…
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