Zentraler Terminologieserver: Meilenstein für digitale Gesundheitsversorgung

Der zentrale Terminologieserver bietet erstmals eine einheitliche Plattform für Kodiersysteme und Wertelisten, um den sektorübergreifenden Austausch medizinischer Daten zu standardisieren und die Interoperabilität im Gesundheitswesen zu fördern. Als zentrale Referenzquelle für die elektronische Patientenakte (ePA) legt er den Grundstein für eine einheitliche Dokumentation und Nutzung von Gesundheitsdaten in Deutschland und darüber hinaus.

6. Dezember 2024
  • IT
  • Medizin
  • Politik


Mit dem Start des zentralen Terminologieservers haben das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und die gematik einen zentralen Baustein für die Digitalisierung des Gesundheitswesens geschaffen. Der Server stellt einheitliche Kodiersysteme und Wertelisten bereit, die für den elektronischen Datenaustausch zwischen verschiedenen Akteuren und Softwaresystemen unverzichtbar sind. Insbesondere für die elektronische Patientenakte (ePA) gewährleistet er die eindeutige Zuordnung und Interpretation von Daten über deren gesamten Lebenszyklus. Die Weiterentwicklung des Servers erfolgt in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern im D-A-CH-Raum und basiert auf etablierten Standards wie HL7. Mit diesem Schritt wird die Interoperabilität als Schlüssel zur digitalen Transformation des Gesundheitswesens erheblich vorangetrieben…

Quelle:

bfarm.de


Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.