Zentrales AOP-Zentrum in Dresden verkürzt Wartezeiten für geplante Eingriffe

Im ersten Halbjahr 2026 verzeichnet das Uniklinikum Dresden über 5.100 ambulante Operationen und baut das zentrale Ambulante OP-Zentrum auf dem Campus strukturell weiter aus…

13. August 2026
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Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden (UKDD) hat im ersten Halbjahr 2026 über 5.100 ambulante Operationen durchgeführt, knapp 1.000 mehr als im Vergleichszeitraum 2025. Das ambulante Operieren macht damit bereits zwei Drittel der Gesamtbilanz des Jahres 2025 aus.

Kern der Strategie ist das Ambulante OP-Zentrum (AOPZ) auf dem Campus der Universitätsmedizin. Vier OP-Säle stehen montags bis freitags von 8 bis 15.30 Uhr zur Verfügung. Im ersten Halbjahr 2026 wurden dort über 650 Eingriffe durchgeführt, gegenüber 252 im Vorjahreszeitraum. Das AOP-Zentrum arbeitet mit räumlich und personell getrennten Teams im ambulanten und stationären Bereich.

Aktuell nutzen das UniversitätsCentrum für Orthopädie, Unfall- & Plastische Chirurgie, die Klinik für Kinderchirurgie, die Klinik für Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie sowie die Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie das AOPZ. Weitere Kliniken sollen folgen. Zusätzlich führt das klinikeigene MVZ, eine hundertprozentige Tochter des UKDD, ambulante Eingriffe in Chirurgie, Unfallchirurgie, Orthopädie und Dermatologie durch.

Die Verlagerung in den ambulanten Bereich schafft stationäre Kapazitäten für komplexere Fälle und verkürzt laut Kaufmännischem Vorstand Janko Haft Wartezeiten für elektive Eingriffe, darunter Tumoroperationen.

Zur Personalgewinnung hat die Carus-Akademie im Mai 2026 erstmals ein Weiterbildungscurriculum für Medizinische Fachangestellte (MFA) im ambulanten Operieren gestartet. Es ist das einzige Angebot dieser Art in Sachsen und ergänzt die bestehenden Ausbildungen zur Operationstechnischen Assistenz und die Fachweiterbildung Operationsdienst.

Quelle:
uniklinikum-dresden.de

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