Zentrum für Medizinregister beim BfArM soll bundesweite Datenqualität sichern
Das Gesundheitsministerium will mit einem neuen Gesetz medizinische Register vereinheitlichen und ihre Datennutzung erleichtern…
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Das Bundesgesundheitsministerium hat einen neuen Entwurf für ein Medizinregistergesetz in die Ressortabstimmung gegeben. Ziel ist es, die Datengrundlage für Forschung, Versorgung und Patientensicherheit zu verbessern. Der Entwurf sieht einheitliche rechtliche Vorgaben für Register vor, die bislang keiner speziellen Regelung unterliegen. Patientinnen und Patienten sollen ihre Daten gesetzlich freigeben können, gleichzeitig bleibt das Widerspruchsrecht erhalten. Ein zentrales Element des Gesetzes ist die Einrichtung eines Zentrums für Medizinregister beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Dieses Zentrum soll ein bundesweites Verzeichnis führen und Informationen zu Datenqualität und Verfügbarkeit bereitstellen. Laut BMG existieren derzeit über 350 medizinische Register, deren Standards und rechtliche Grundlagen stark variieren. Der Entwurf soll nun die Voraussetzungen für eine qualitativ hochwertige und rechtssichere Datennutzung schaffen.
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