Zi zur Diskussion um eine nachlassende COVID-19-Impfbereitschaft in Deutschland

1. Juli 2021
  • QM

  • Corona-Impfquote könnte bei 88 Prozent der erwachsenen Bevölkerung in Deutschland liegen
  • Ärztliche Beratung dürfte entscheidende Rolle spielen

Unter den bisher in Deutschland noch nicht gegen das COVID-19-Virus geimpften Personen würden sich etwa 50 Prozent impfen lassen, wenn ein niedrigschwelliges Impf-Angebot verfügbar ist. Weitere 20 Prozent stehen einer Impfung eher kritisch oder unentschieden gegenüber. Diese Gruppe sollte idealerweise ärztlich beraten werden, um dadurch positiv zu einer Impfung motiviert zu werden. Fast 30 Prozent der noch Ungeimpften stehen einer Corona-Impfung aber stark skeptisch gegenüber. Diese dritte Gruppe dürfte sich einer inhaltlichen Beratung eher unzugänglich zeigen. Für den weiteren Verlauf der Nationalen Impfkampagne resultiert daraus ein Potenzial von etwa 15 Millionen ungeimpften Impfwilligen sowie geschätzt 7 Millionen unentschiedenen Ungeimpften, die noch für eine COVID-19-Schutzimpfung gewonnen werden könnten. Würden sich beide Gruppen vollständig impfen lassen, könnte in der erwachsenen Bevölkerung (18 Jahre +) in Deutschland eine Impfrate von insgesamt 88 Prozent erzielt werden. Das entspricht in etwa 72 Prozent der Gesamtbevölkerung …

Quelle:

zi.de


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