Zu wenig Geld für Krankenhäuser – Lauterbach weist Kritik der DKG zurück
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Kritik der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zurückgewiesen, dass den Krankenhäusern zu wenig Geld zur Verfügung gestellt werde
- Politik
Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach hat die Kritik der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) zurückgewiesen, dass den Krankenhäusern zu wenig Geld zur Verfügung gestellt werde. Lauterbach betonte, dass Deutschland bereits mehr für die stationäre Versorgung ausgibt als jedes andere Land in Europa. Er wies auch den Vorschlag der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) zur Einführung einer Notfallgebühr ab und bezeichnete ihn als „Lobbyvorschlag“.
DKG-Vorstandschef Dr. Gerald Gaß warnte dagegen vor einem Defizit von rund zehn Milliarden Euro bis zum Ende des Jahres. Er forderte nachhaltige Maßnahmen, um die Finanzierung der Krankenhäuser langfristig zu sichern und den kalten Strukturwandel zu stoppen. Gaß kritisierte Lauterbachs Pläne, die Finanzmittel nur umzuverteilen, und warnte vor den Auswirkungen auf die Patientenversorgung…
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