Zukunft der Weiterbildung: Mediziner setzen auf Technik und lokale Rotation
Medizinstudierende fordern bessere Rotationsmöglichkeiten und den verstärkten Einsatz moderner Technologien in der Weiterbildung, während die geplante Krankenhausreform Unsicherheiten über zukünftige Ausbildungsstrukturen schafft.
- Medizin
- Personal
Angesichts der bevorstehenden Krankenhausreform betonen junge Ärztinnen und Ärzte die Bedeutung lokaler Rotationsmöglichkeiten für eine hochwertige Weiterbildung, da viele keine Stellen annehmen möchten, die lange Fahrzeiten oder Umzüge erfordern. Die angehende Hämatoonkologin Pauline Graichen sprach sich für Rotationen aus, sofern diese durch eine gute Infrastruktur unterstützt werden, und wünscht sich einen stärkeren Einsatz moderner Technologien wie Skill-Labs, Künstlicher Intelligenz (KI) und Augmented Reality. Johannes Albert Gehle, Präsident der Ärztekammer Westfalen-Lippe, unterstützt den Einsatz solcher Technik, weist jedoch auf deren hohe Kosten hin und fordert staatliche Gegenfinanzierung. Zudem sorgt die ungewisse Zukunft vieler Kliniken durch die Krankenhausreform für zunehmende Bewerbungen an Universitätskliniken und Maximalversorgern, da deren Weiterbildungsangebote als stabiler gelten…
aerzteblatt.de
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.