Zukunftspakt Pflege bleibt vage: Abschlussbericht ohne klare Reformlinien
Der Abschlussbericht zur Pflegereform liefert nur lose Optionen. Verbände und Kassen kritisieren fehlende Entscheidungen. Die Ministerin kündigt weitere Beratungen an…
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Bund und Länder legen einen Abschlussbericht zum Zukunftspakt Pflege vor, doch zentrale Entscheidungen fehlen.
Die Arbeitsgruppe nennt mehrere Finanzierungsmodelle, etwa die Begrenzung des Eigenanteils in stationären Einrichtungen oder die Dynamisierung von Leistungen. Beide Varianten belasten die Pflegekassen weiter, die schon jetzt eine deutliche Unterdeckung melden. Fachleute warnen vor steigenden Beiträgen und einem Defizit im Milliardenbereich.
Auch Vorschläge zur Verlagerung einzelner Kosten in die gesetzliche Krankenversicherung oder eine steuerfinanzierte Entlastung bleiben ohne klare Priorisierung. Kritik kommt von Krankenkassen, Verbänden und Vertreterinnen sowie Vertretern der Länder, die mangelnde Verbindlichkeit bemängeln.
Gesundheitsministerin Nina Warken sieht die Ergebnisse dagegen als Basis für die weitere Ausarbeitung einer Struktur- und Finanzierungsreform, die Ende 2026 greifen soll. Bis Februar 2026 will das Ministerium einen Finanzierungsvorschlag vorlegen.
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