Zunehmende Verunsicherung im Gesundheitswesen: Jeder Dritte hat Angst vor dem Krankenhaus
Die Angst vor einem Krankenhausaufenthalt erreicht mit 34 Prozent einen neuen Höchststand – Patientenschützer fordern deshalb tiefgreifende Reformen im Gesundheitssystem.
- Personal
- QM
Die Angst vor einem Krankenhausaufenthalt erreicht mit 34 Prozent einen neuen Höchststand – Patientenschützer fordern deshalb tiefgreifende Reformen im Gesundheitssystem.
Die Angst vor einem Krankenhausaufenthalt ist laut einer aktuellen Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse auf 34 Prozent und damit auf den höchsten Wert seit 2019 gestiegen. Während 63 Prozent der Befragten keine Ängste haben, gab knapp die Hälfte an, schon einmal Unsicherheiten bei der Diagnosestellung erlebt zu haben. Eugen Brysch von der Deutschen Stiftung Patientenschutz macht den „undurchsichtigen Klinikdschungel“ und das Fehlen fester Ansprechpartner für die wachsende Verunsicherung verantwortlich. Er fordert eine bessere Begleitung der Patienten durch so genannte Fallmanager, um die verschiedenen medizinischen Angebote verständlich zu machen. Trotz dieser Forderungen fehlen solche Maßnahmen bislang in der aktuellen Krankenhausreform der Bundesregierung. Die KKH rät Patienten, sich vor einem Krankenhausaufenthalt gut zu informieren, um die Kontrolle über die eigene Situation zu behalten und Ängste abzubauen.
noz.de
Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.