Zwei Klinikträger im Kreis Borken sondieren gemeinsame Versorgungszukunft

Das Klinikum Westmünsterland und das St. Antonius-Hospital Gronau haben erste, ergebnisoffene Gespräche über eine engere Zusammenarbeit aufgenommen…

15. Juli 2026
  • Ökonomie

Im Kreis Borken prüfen zwei Klinikträger eine mögliche engere Kooperation. Das Klinikum Westmünsterland und das St. Antonius-Hospital Gronau haben erste Gespräche aufgenommen, um gemeinsame Formen der Zusammenarbeit auszuloten. Beide Träger betonen ausdrücklich, dass die Gespräche ergebnisoffen geführt werden.

Das Klinikum Westmünsterland beschäftigt rund 6.500 Mitarbeitende und betreibt Krankenhausstandorte in Ahaus, Bocholt, Borken und Rhede mit insgesamt rund 1.450 Planbetten. Hinzu kommen Medizinische Versorgungszentren und das Gesundheitszentrum Westmünsterland. Das St. Antonius-Hospital Gronau verfügt über 266 Planbetten und 1.600 Mitarbeitende. Gesellschafter sind die Kirchengemeinden St. Antonius in Gronau und St. Agatha in Epe. Zum Unternehmen gehören außerdem mehrere Einrichtungen der Altenhilfe.

Beide Träger wollen vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen im Gesundheitswesen „frühzeitig und verantwortungsbewusst“ prüfen, wie sie die Versorgung in der Region gemeinsam gestalten können. Bernward Wigger, Aufsichtsratsvorsitzender des St. Antonius-Hospitals, betont, gemeinsam die Stärken aller Häuser besser nutzen zu wollen. Jürgen Büngeler, Aufsichtsratschef des Klinikums, ergänzt, Ziel sei es, die medizinische Versorgung im Kreis Borken dauerhaft auf hohem Niveau zu sichern. Themen der Gespräche sind die Weiterentwicklung spezialisierter Angebote, eine engere Zusammenarbeit in ausgewählten Leistungsbereichen sowie die Nutzung gemeinsamer Potenziale.

Quelle:
kma-online.de

Medinfoweb
Die etablierte Informationsplattform für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen.

Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.