Zwei Schwerpunktversorger in Kleve und Geldern geplant, Verlagerungen ab 2031/2032

KKLE und ctt planen mit „KarL32“ zwei ausgebaute Schwerpunktversorger in Kleve und Geldern, verlagern stationäre Angebote aus Goch und Kevelaer ab 2031/2032 und erwarten den Förderbescheid um den Jahreswechsel…

27. Mai 2026
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KKLE und ctt stellen mit dem Projekt „KarL32“ die nächsten Schritte für die Krankenhaustransformation im Kreis Kleve vor. Ziel sind zwei moderne medizinische Zentren, die als Schwerpunktversorger in Kleve und Geldern aus- und umgebaut werden sollen. Die Träger bezeichnen das Vorhaben als eines der größten Förderprojekte im Kontext der Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen.

Der Standort Kleve soll in den kommenden Jahren ausgebaut werden. Ab 2031/2032 soll das stationäre medizinische Angebot des Wilhelm-Anton-Hospitals Goch nach Kleve verlagert werden. Das St. Clemens-Hospital in Geldern, das derzeit von der ctt betrieben wird, soll mittelfristig in die Trägerschaft der KKLE übergehen und ebenfalls umfassend aus- und umgebaut werden. Ab 2031/2032 soll zudem das stationäre Angebot des Marienhospitals Kevelaer nach Geldern verlagert werden.

Einen Schwerpunkt setzen KKLE und ctt auf die Notfallmedizin. Künftig sollen Menschen im Kreis Kleve direkten Zugang zur „Umfassenden Notfallversorgung – Stufe 3“ erhalten. Das Gesamtinvestitionsvolumen beziffern die Partner auf rund 300 Millionen Euro, davon entfallen laut KKLE etwa 60 Millionen Euro auf Eigenmittel.

Nach Angaben der KKLE ist das Antragsverfahren weit fortgeschritten. Der endgültige Förderbescheid werde aktuell um den Jahreswechsel erwartet. Parallel arbeiten KKLE und ctt am geplanten Trägerwechsel des St. Clemens-Hospitals, der Gelderland-Klinik und des MVZ Gelderland; zum zeitlichen Ablauf werden Varianten geprüft.

Die Standorte Goch und Kevelaer sollen mindestens bis zum Abschluss der Ausbauarbeiten in Kleve und Geldern weiterbetrieben werden, voraussichtlich bis 2032. Danach ist die Weiterentwicklung beider Standorte zu Gesundheitscampussen mit Schwerpunkt auf ambulanten und ergänzenden Gesundheitsleistungen geplant. Konkrete Planungen sollen ab 2028/2029 unter Einbeziehung von Politik, Krankenkassen und Öffentlichkeit erfolgen. Die KKLE betont, dass der Personalbedarf steigt, und kündigt mindestens gleichwertige Arbeitsplatzangebote für alle Beschäftigten an.

Quelle:
kkle.de

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