Krankenhaus Geesthacht: Zweite Insolvenz binnen eines Jahres
Das Krankenhaus Geesthacht ist erneut insolvent. Abteilungen schließen, viele Beschäftigte verlieren ihre Stellen. Die Zukunft des Standorts bleibt offen…
- Ökonomie
Das Krankenhaus Geesthacht in Schleswig-Holstein hat zum zweiten Mal innerhalb kurzer Zeit Insolvenz angemeldet. Rund 250 von etwa 700 Beschäftigten erhielten zum Jahresende ihre Kündigung. Bis Ende März 2026 sollen mehrere medizinische Fachabteilungen den Betrieb einstellen. Betroffen sind unter anderem die Intensivstation sowie die Gynäkologie und Geburtshilfe. Erhalten bleiben sollen die Geriatrie, die Psychiatrie und die Innere Medizin mit Akutfunktion.
Die Klinik war im Sommer 2025 nach einer ersten Insolvenz von der CTP-Gruppe übernommen worden. Das vorgestellte Sanierungskonzept erwies sich jedoch als nicht tragfähig. Monatliche Verluste von rund 600.000 Euro belasteten den Betrieb erheblich. Die Arbeitnehmervertretung hofft, dass betroffene Beschäftigte bis zum Ende des ersten Quartals weiterbeschäftigt werden können und zeitnah neue Arbeitsplätze finden.
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