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Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt?
Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Wir verstehen uns als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.
Fresenius erweitert Aufgabenbereich von Helios-COO Christian Pawlu
Fresenius macht die Interimslösung offiziell: Dr. Christian Pawlu wird zum 1. September COO für Helios insgesamt. Er verantwortet künftig Deutschland und Spanien, mit Fokus auf Strategie, Geschäftsentwicklung und Investitionen. Seine bisherige Rolle in der Konzernentwicklung übernimmt Dr. Alexander Moscho…
Schreyögg: Integrierte Notfallversorgung kann Milliarden sparen
Gesundheitsökonom Jonas Schreyögg sieht die Reform der Notfallversorgung als dringendste Aufgabe. Überfüllte Ambulanzen und Fehlanreize führen zu unnötigen Klinikaufnahmen. Integrierte Leitstellen und Notfallzentren könnten Aufnahmequoten senken und bis zu fünf Milliarden Euro jährlich einsparen…
DKG zum Psychiatrie-Barometer 2024/2025
Psychiatrische Kliniken unter wirtschaftlichem Druck -Fachkräftemangel und Kostensteigerungen verschärfen Lage…
AMEOS übernimmt das Josephs-Hospital Warendorf
Die AMEOS Gruppe wächst weiter erfolgreich und erweitert ihr Leistungsangebot durch die Übernahme des Josephs-Hospital Warendorf…
Ministerium hält an Weiterentwicklung des Klinik-Atlas fest
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) fordert die Abschaffung des Bundes-Klinik-Atlas und plädiert für das Deutsche Krankenhausverzeichnis. Kritikpunkte sind geringe Reichweite, unzureichende Krankheitsdaten und hohe Kosten. Das Gesundheitsministerium kündigt hingegen Updates an und prüft Optimierungen.
Der Geschäftsführer der Ostfriesischen Kliniken, gerät mit Lokalzeitungen in Konflikt
Der Geschäftsführer der Ostfriesischen Kliniken geriet mit lokalen Zeitungen in Konflikt. Diese kritisierten die Versorgung und berichteten über mutmaßliche Fehldiagnosen. Der Klinikchef warf den Medien Fahrlässigkeit vor und verhängte ein Verkaufsverbot für die Blätter in den Kliniken. Der Aufsichtsrat stoppte das Verbot. Nun fordern einige Kommunalpolitiker die Absetzung des Geschäftsführers.
Frank Thörner-Tamm verstärkt Geschäftsführung der Alexianer
Die Alexianer haben Frank Thörner-Tamm zum dritten Hauptgeschäftsführer berufen. Er komplettiert damit ab dem 1. November 2025 das Führungstrio des größten katholischen Gesundheitskonzerns mit Sitz in Münster und wird das Unternehmen künftig gemeinsam mit Erika Tertilt und Dr. Christian von Klitzing leiten. Thörner-Tamm folgt auf Sascha John, der die Alexianer im Juni 2025 auf eigenen Wunsch verlassen hat.
Sigmaringer Krankenhaus wartet weiter auf Förderbescheid
Das Sigmaringer Krankenhaus wartet seit November 2024 auf zugesagte Fördermittel von 25 Millionen Euro. Das Geld wird für Umbauten, darunter neue Kreißsäle, benötigt. Verzögerungen entstehen durch Prüfverfahren beim Bundesamt für Soziale Sicherung. Wann die Mittel fließen, ist unklar.
G-BA kontert Klage Vorwürfe – Fachgesellschaften stützen Mindestmengenregel
Im Streit um die Mindestmengenregelung für Kliniken fordert die AOK klare Qualitätsstandards. Drei Länder klagen gegen den GBA, Baden-Württembergs Minister Lucha spricht von Willkür. GBA-Chef Hecken verweist auf Evidenz und Unterstützung durch Fachgesellschaften. Gerichte bestätigten bisher die Rechtmäßigkeit der Vorgaben.
Wechsel in Bad Zwesten: Löwenstein übergibt Leitung an Kleiber
Ab Oktober übernimmt Dr. Tim Kleiber die Kaufmännische Leitung der Hardtwaldklinik I. Er verfügt über mehr als zehn Jahre Managementerfahrung im Gesundheitswesen, zuletzt als Geschäftsführer einer Pflegezentren-Gruppe. Interimsleiterin Tanja Löwenstein kehrt in die Geschäftsführung zurück.
AOK: Pflegebudget stärkt Personal, Kritik an Fehlanreizen bleibt
Pflegebevollmächtigte Katrin Staffler verteidigt das Pflegebudget als wichtigen Schritt für mehr Personal in Kliniken. Sie betont die Attraktivität des Berufs durch moderne Ausbildung, Wahlfreiheit und geplante Kompetenzgesetze. Fehlanreize und schlechte Arbeitsbedingungen müssten vermieden werden, um Pflegekräfte langfristig zu halten.
LSG bestätigt Schiedsspruch: Zytostatika-Zuschläge bleiben bei 100 Euro
Das Landessozialgericht Berlin-Brandenburg hat die Klage des GKV-Spitzenverbandes gegen die Festlegung eines einheitlichen Zuschlags von 100 Euro pro Zubereitung für Zytostatika, monoklonale Antikörper und Folinate abgewiesen. Auf die Krankenkassen könnten dadurch Mehrkosten von rund 400 Millionen Euro pro Jahr zukommen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
KI-Methode DECIPHAER entschlüsselt Wirkmechanismen von Tuberkulose-Medikamenten
Forschende der Tufts University haben die KI-Methode DECIPHAER entwickelt, die Tuberkulose-Medikamente präzise analysiert. Die Technik verbindet Bild- und Genprofiling, um Wirkmechanismen sichtbar zu machen. Ergebnisse beschleunigen die Entwicklung neuer Therapien und könnten auch bei anderen Infektionskrankheiten und Krebs Anwendung finden.
F.A.Z.-Studie bewertete Kliniken im ganzen Bundesgebiet – Krankenhaus Weilheim zählt zu den Top 3 in Bayern
Das Krankenhaus Weilheim wurde in der aktuellen Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser 2025“ als drittbestes Krankenhaus in Bayern ausgezeichnet. Das Krankenhaus Weilheim wurde in der Kategorie 150 bis 300 Betten bewertet.
Berner Onkologin Özdemir kämpft für geschlechtersensible Krebstherapie
Die Onkologin Berna Özdemir erforscht am Inselspital Bern, wie Geschlecht und Tageszeit den Erfolg von Krebstherapien beeinflussen. Ihre geplante Studie zur Chronotherapie könnte Überlebenschancen verdoppeln, stößt jedoch auf Finanzierungsprobleme. Sie fordert mehr unabhängige Forschung und sieht Gendermedizin als Basis der Präzisionsmedizin.
INNO3 und GÖK Consulting kooperieren für Reboot der XPOMET© Medicinale 2027
Zwei führende Akteure im Bereich innovativer Veranstaltungsformate im Gesundheitssystem bündeln ihre Kräfte: INNO3 und GÖK Consulting führen ihre Expertisen und Erfahrungen zusammen, um gemeinsam neue Maßstäbe für die sektorenübergreifende Vernetzung von Gesundheitsinnovationen zu setzen. Unter dem Markendach des Formats XPOMET © Medicinale entsteht damit eine Kooperation, in der beide Partner ihre jeweiligen Stärken einbringen.
Charité-Chef Kroemer: Versorgung von schwerkranken Kindern darf nicht am Geld scheitern
Die Berliner Charité leidet unter Sparmaßnahmen des Senats und drohenden Kürzungen durch die Krankenhausreform. Investitionen und Studienplätze werden reduziert, besonders die spezialisierte Kindermedizin ist gefährdet. Klinikleitung und Ärztinnen und Ärzte warnen vor gravierenden Folgen, betonen aber den Willen, die Versorgung schwerkranker Kinder fortzuführen.
Krankenkassen melden Überschüsse, warnen aber vor Defiziten
Die gesetzlichen Krankenkassen erzielten im ersten Halbjahr 2025 einen Überschuss von 2,6 Milliarden Euro. Steigende Ausgaben und unklare Einnahmen lassen aber weiterhin hohe Defizite erwarten. Verbände und Bundesrechnungshof fordern sofortige Strukturreformen sowie eine faire Finanzierung versicherungsfremder Leistungen.
MCB: Vier Verfahren gegen Klinikärzte am Bodensee eingestellt
Am Medizin Campus Bodensee hat die Staatsanwaltschaft vier von sechs Verfahren gegen Ärztinnen und Ärzte eingestellt. Der Nachweis für Straftaten wie fahrlässige Tötung oder Abrechnungsbetrug fehlte. Zwei Verfahren bleiben offen. Ausgangspunkt der Ermittlungen war der Suizid einer Oberärztin, die Missstände angeprangert hatte.
KHAG: Kritik an Streichung von Pflegepersonalgrenzen und Erreichbarkeitsvorgaben wächst
Das Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG) stößt auf breite Kritik. Krankenkassen, Kliniken und Verbände warnen vor Qualitätsverlusten und Gefahren für die Patientensicherheit. Besonders umstritten sind geplante Ausnahmen für Bundesländer, die Streichung von Pflegepersonaluntergrenzen und finanzielle Fehlanreize.
EU-KI-Verordnung: Erste Pflichten für Kliniken seit August 2025
Der EU AI Act gilt seit August 2024 und entfaltet seit Februar bzw. August 2025 erste Wirkung in Kliniken. Krankenhäuser können nach der Verordnung als Betreiber oder Anbieter von KI-Systemen eingestuft werden. Abhängig vom Risiko gelten unterschiedliche Pflichten – von Verboten über Hochrisiko-Anwendungen bis zu Systemen mit geringem Risiko.
Krankenhausgipfel 2025
8. September 2025
Kreistag Weilheim-Schongau kritisiert Gesundheitsministerium: Fehlende Krankenhausplanung sorgt für Unmut
Im Kreistag Weilheim-Schongau wurde das bayerische Gesundheitsministerium scharf kritisiert. Hintergrund ist die Krankenhausplanung, die vom Ministerium auf Regionalkonferenzen abgewälzt wird. Landrätin Jochner-Weiß und weitere Stimmen warnen vor willkürlichen Strukturen, Konkurrenzkämpfen und fehlender Steuerung durch den Freistaat.
KI im Krankenhaus: Roadmap als Schlüssel zur Integration
Prof. Lutz Anderie betont die Bedeutung einer strukturierten Roadmap für den erfolgreichen Einsatz von KI in Kliniken. Anwendungen reichen von Bilddiagnostik über Entlassmanagement bis hin zu Gamification. Datenschutz, Investitionen und Akzeptanz bleiben zentrale Hürden.
Landgericht Göttingen verurteilt Klinik zu einer Million Euro Schmerzensgeld nach Geburtsfehlern
Das Landgericht Göttingen hat einem schwerbehinderten Mädchen eine Million Euro Schmerzensgeld zugesprochen. Bei der Geburt im Jahr 2016 unterliefen Hebamme und Arzt mehrere Behandlungsfehler, darunter das Unterlassen eines Kaiserschnitts. Das Kind ist dauerhaft beeinträchtigt. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.
GKV-Spitzenverband: Grundlage für neue Mindestmenge zu schwerer Fehlbildung bei Säuglingen gelegt
Auf Basis eines Antrags des GKV-Spitzenverbandes wurden durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) die Beratungen für eine neue Mindestmenge für die Versorgung von Kindern mit einer angeborenen Fehlbildung im Darmbereich (Morbus Hirschsprung) auf den Weg gebracht.
Brandenburg startet Prüfprozess für beantragte Leistungsgruppen
Brandenburg hat als eines der ersten Bundesländer den Prüfprozess der Krankenhausreform begonnen. Der Medizinische Dienst bewertet 932 beantragte Leistungsgruppen aus 54 Kliniken. Grundlage sind LOPS-Richtlinie und KHVVG. Ziel ist eine patientennahe Versorgung mit dem Leitprinzip „ambulant vor stationär“.
Streit um Krankenhausreform hält an
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) will die Reform von Karl Lauterbach beibehalten, aber praxistauglicher machen. Länder sollen mehr Ausnahmen bei Leistungsgruppen und längere Fristen erhalten. Krankenkassen und Verbände kritisieren eine mögliche Aufweichung zentraler Qualitätsvorgaben. Krankenhäuser fordern zusätzliche Flexibilität zur Sicherung der Versorgung.
Tarifstreit in Leipzig: Pflegekräfte erhöhen den Druck
Am Herzzentrum Leipzig und am Klinikum St. Georg stocken die Tarifverhandlungen für Pflegekräfte. Verdi fordert bis zu zwölf Prozent mehr Lohn, Sonderzahlungen und freie Tage. Die Arbeitgeber verweisen auf ein bestehendes Angebot, das Gewerkschaft hält es für unzureichend. Ein weiterer Warnstreik ist beschlossen.
Neuer Klinikstandort Calw startet Betrieb im Frühjahr 2026
Der Klinikneubau in Calw wird Ende 2025 fertiggestellt. Der Umzug erfolgt Anfang 2026, der reguläre Krankenhausbetrieb startet im Frühjahr 2026. Geplant sind 189 Betten, moderne Medizintechnik und Kosten von etwa 100 Millionen Euro. Das Projekt ist Teil des Gesundheitscampus mit ambulanten und stationären Angeboten.
Insolvenzverschleppung: Warum viele Unternehmen zu spät reagieren
Insolvenzverschleppung betrifft viele kleine und mittlere Betriebe. Häufig fehlt ein Krisenfrüherkennungssystem, hinzu kommen emotionale Faktoren und verzögerte Zahlungen der Kostenträger. Fachanwalt Bräuer empfiehlt klare Warnsignale zu beachten, frühzeitig Beratung einzuholen und die Liquiditätsplanung realistisch zu gestalten
Sepsis: Künstliche Intelligenz als Frühwarnsystem im Klinikalltag
Sepsis ist eine lebensbedrohliche Erkrankung, die oft zu spät erkannt wird. Jede Minute zählt. Ärztinnen und Ärzte bei Vivantes setzen daher auf schnelle Behandlung und KI-Systeme, die Patientendaten kontinuierlich analysieren und frühzeitig warnen. So steigt die Chance, schwere Verläufe und Todesfälle zu verhindern.
KI-Modell definiert Multiple Sklerose als dynamisches Kontinuum
Eine internationale Studie unter Leitung Freiburg/Oxford beschreibt Multiple Sklerose nicht mehr als Subtypen, sondern als dynamisches Krankheitskontinuum. KI-gestützte Analysen von über 8.000 Patientendaten zeigen vier zentrale Dimensionen: Behinderung, Hirnschädigung, Schübe und stille Entzündung. Dies könnte Diagnostik, Therapie und Zulassungslogik grundlegend verändern.
Elektronische Patientenakte ab 2025 verpflichtend für gesetzlich Versicherte
Seit dem 15. Januar 2025 erhalten alle gesetzlich Versicherten automatisch eine elektronische Patientenakte, sofern sie nicht widersprechen. Ärztinnen und Ärzte sind verpflichtet, medizinisch relevante Informationen einzutragen. Die ePA erleichtert den Informationsaustausch, bietet Vorteile bei Medikamentenübersichten und verbessert die Versorgung.
München Klinik prüft Vier-Tage-Woche für Pflegekräfte
Die München Klinik plant ein Pilotprojekt zur Vier-Tage-Woche in der Pflege. Andere Kliniken berichten von positiven Effekten wie sinkenden Krankheitstagen und mehr Bewerbungen. Das Modell soll freiwillig sein und besonders in der Anästhesie erprobt werden. Umsetzung erfolgt nach dem Klinikneubau.
Kaysers Consilium: Informationsblatt zu aktuellen Entwicklungen bei der Krankenhausreform
Die derzeitigen Pläne hat Kaysers Consilium für Sie mit einer Übersicht der geplanten Fristenverschiebungen zusammengefasst
DKG: Liquiditätshilfen dürfen nicht über grundlegende Probleme hinwegtäuschen
Mit der Beratung im Haushaltsausschuss wird am heutigen Montag ein weiterer Schritt gegangen, um den Krankenhäusern durch die bereitgestellten vier Milliarden Euro für Sofort-Transformationskosten etwas mehr Liquidität zu verschaffen. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft (DKG) begrüßt diesen Schritt und fordert die schnelle und unkomplizierte Umsetzung über den geplanten Rechnungszuschlag.
Qualitätsvorgaben im Gesundheitswesen: Kritik an mengenorientierten Ansätzen
Reinhard Schaffert kritisiert mengenbasierte Qualitätsvorgaben in der Krankenhauspolitik. Mindestmengen und Personalvorgaben sichern nicht automatisch bessere Versorgung. Entscheidend sei der Blick auf die Gesamtheit der Bevölkerung. Angesichts des demografischen Wandels brauche es neue Konzepte, um knapperes Personal für wachsenden Behandlungsbedarf einzusetzen.
Sana-Krankenhaus Radevormwald: Jan-Philipp Eiber wird neuer Pflegedirektor
Zum 1. Oktober übernimmt Jan-Philipp Eiber die Position des Pflegedirektors am Sana-Krankenhaus Radevormwald. Der 44-Jährige bringt über 20 Jahre Berufserfahrung mit und gilt als langjähriger Insider der Sana-Gruppe. Er folgt auf Dirk Windgassen, der sein Amt nach Differenzen mit der Geschäftsführung niederlegte.
Zu Risiken und Nebenwirkungen des Pflegebudgets
Was die Selbstkostendeckung der Pflege bringt
Diakoneo und Dorfner gründen gemeinsame Servicegesellschaft
Neuendettelsau/Nürnberg – Der Sozialkonzern Diakoneo und der Spezialist für anspruchsvolle Gemeinschaftsverpflegung Dorfner haben eine Gesellschaft für die Verpflegung der rund 200 Diakoneo-Einrichtungen gegründet. Die gemeinsame Servicegesellschaft ist der rechtlich-organisatorische Rahmen für eine Neuorganisation der Speisenversorgung, bei der die Zubereitung in mehreren Schritten zentralisiert wird. Die Umstellung ist notwendig, um die Qualität der Speisenversorgung sicherzustellen und die immer weiter steigenden Kosten in den Griff zu bekommen.
Krankenhausreform: Kritik von Krankenkassen, Zustimmung von Kliniken und Ärzteschaft
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken plant mit dem Krankenhausanpassungsgesetzes (KHAG) Änderungen an der Krankenhausstrukturreform. Länder sollen mehr Ausnahmen bei Qualitätskriterien und längere Fristen erhalten. Krankenkassen warnen vor Qualitätsverlust, Krankenhäuser und Ärzteverbände begrüßen mehr Flexibilität, kritisieren jedoch die Vorhaltefinanzierung.
Kritik an Produktivitätsdebatte in der Pflege
Michele Tarquinio, Geschäftsführer Pflege am Klinikum Darmstadt, fordert eine Neuausrichtung der Produktivitätsdebatte. Pflege dürfe nicht über Fallzahlen bewertet werden, sondern müsse den realen Aufwand abbilden. Steigende Anforderungen durch Multimorbidität und Demografie erfordern mehr Personal. Personaluntergrenzen seien daher unverzichtbare Schutzmechanismen.
Aktualisierte Leitlinie zur invasiven Beatmung stärkt Qualität und Patientensicherheit
Die Beatmung zählt zu den zentralen und häufig lebensrettenden Therapien in der Intensivmedizin. Vor diesem Hintergrund wurde die S3-Leitlinie „Invasive Beatmung und Einsatz extrakorporaler Verfahren bei akuter respiratorischer Insuffizienz“ (AWMF-Register-Nr. 001/021) umfassend aktualisiert und nun veröffentlicht.
Sanierungskurs der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen – Beide Klinikstandorte erhalten klare medizinische Profile
Die Gläubiger haben auf der Versammlung den Sanierungskurs der Kreiskliniken Dillingen-Wertingen gGmbH einstimmig bestätigt. Das Verfahren in Eigenverwaltung läuft planmäßig. Nächste Schritte sind die Abstimmung des Kreistags zum Finanzierungskonzept sowie die Fertigstellung des Insolvenzplans. Beide Standorte sollen langfristig erhalten bleiben.
Privatklinik Dr. Maul in Ingolstadt meldet Insolvenz an
Die Privatklinik Dr. Maul in Ingolstadt hat Insolvenz angemeldet. Betroffen sind 140 Beschäftigte. Ursachen sind steigende Kosten, Fachkräftemangel und gesetzliche Vorgaben. Der Klinikbetrieb geht weiter, Löhne sind bis Oktober durch Insolvenzgeld gesichert. Die Klinik existiert seit über 90 Jahren und versorgt jährlich 15.000 Patientinnen und Patienten.
Hartmannbund fordert integratives Konzept für Patientensteuerung
Der Hartmannbund warnt vor isolierten Maßnahmen wie Praxisgebühren oder Terminregelungen. Er fordert ein Gesamtkonzept, das Versorgungsqualität, Patientenzugang und Kosteneffizienz verbindet. Digitale Instrumente, finanzielle Steuerung und Ressourcennutzung sollen integriert werden, um Fehlanreize zu vermeiden und die Versorgung zukunftssicher auszurichten.
Aktuelles zur Krankenhausfinanzierung 2025 – Was jetzt wichtig ist!
04. September 2025, Beginn: 9:30 Uhr, Ende: ca. 17:00 Uhr (Webkonferenz)
Der BDI zum Referentenentwurf der Bundesregierung zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Krankenhausreform – KHAG
Der BDI bekennt sich zur zwingenden Notwendigkeit einer Krankenhausstruktur- und Vergütungsreform. Mit dem KHVVG wurde bereits ein erster Schritt in Richtung einer modernen, bedarfsgerechten Krankenhausstruktur getan. Dennoch bleiben wesentliche Schwachstellen bestehen, die behoben werden müssen. Daher begrüßt der BDI die Weiterentwicklung der Krankenhausreform ausdrücklich.
Mainland-Kliniken: Start 2027 für fusionierte Standorte Ochsenfurt und Kitzingen
Die Landkreise Würzburg und Kitzingen bündeln ihre Krankenhausstrukturen. Ab 2027 firmieren die Main-Klinik Ochsenfurt und die Klinik Kitzingen als „Mainland-Kliniken“. Vorab wird ein gemeinsames Kommunalunternehmen gegründet. Ziel ist die langfristige Sicherung der Versorgung im ländlichen Raum bei wirtschaftlicher Stabilität. Kündigungen sind nicht vorgesehen.
KI-gestützte Präzisionsbehandlung senkt Medikamentenbedarf bei Typ-2-Diabetes
Eine von der Cleveland Clinic geleitete Studie im NEJM Catalyst zeigt, mit der KI-basierten Twin Precision Treatment erreichen 71 % der Patientinnen und Patienten mit Typ-2-Diabetes nach 12 Monaten einen A1C-Wert unter 6,5 %, meist ohne teure Medikamente. Das Programm senkt den Einsatz von GLP-1 deutlich und ermöglicht Kosteneinsparungen von über 8.000 USD pro Mitglied.
Vorwürfe zurückgewiesen: Fuldaer Einrichtungen sichern Gleichbehandlung zu
Das Klinikum Fulda und das MVZ Osthessen haben Vorwürfe zurückgewiesen, Termine würden nach nicht-medizinischen Kriterien vergeben. Grundlage seien ausschließlich medizinische Dringlichkeit und ärztliche Einschätzung. Beschwerden werden systematisch geprüft. Die Versorgung sei trotz wirtschaftlicher Herausforderungen gesichert, die Qualität bestätigt und in Rankings belegt.
Aktualisierte Leitlinie zur invasiven Beatmung stärkt Qualität und Patientensicherheit
Nürnberg / Leipzig / Gießen / Göttingen / Berlin. Die Beatmung zählt zu den zentralen und häufig lebensrettenden Therapien in der Intensivmedizin. Vor diesem Hintergrund wurde die S3-Leitlinie „Invasive Beatmung und Einsatz extrakorporaler Verfahren bei akuter respiratorischer Insuffizienz“ (AWMF-Register-Nr. 001/021) umfassend aktualisiert und nun veröffentlicht.
DKG legt Konzept zur Reform der Notfallversorgung vor
Patienten besser steuern, Notaufnahmen entlasten
DGfM warnt vor Fehlsteuerung durch Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG)
Die DGfM kritisiert den KHAG-Entwurf als konzeptionsschwach. Versorgungssicherheit, Steuerung und Datenbasis seien unzureichend geregelt.
Sana Kliniken Duisburg und Evangelisches Krankenhaus Bethesda schließen sich zusammen
Sana als Vorreiter: Die Zukunft aktiv mitgestalten
DKG zur Fachanhörung zum Krankenhausreformanpassungsgesetz
Reformziele richtig – Umsetzung noch mit erheblichen Mängeln
BDPK fordert grundlegende Änderungen am Krankenhausreformanpassungsgesetz (KHAG)
Der Bundesverband Deutscher Privatkliniken e.V. (BDPK) unterstützt das Ziel der Bundesregierung, die Qualität der Krankenhausversorgung zu verbessern. Die im Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) vorgesehenen Instrumente sind jedoch aus Sicht des Verbandes nur bedingt geeignet, dieses Ziel zu erreichen. Statt die Versorgungsqualität zu steigern, würden die Regelungen überwiegend auf eine Reduzierung der Krankenhausstandorte abzielen – ohne Behandlungsqualität und regionalen Versorgungsbedarf zu berücksichtigen.
Schutzschirmverfahren eröffnet Pflegeunternehmen neue Sanierungschancen
Eine Insolvenz muss für Pflegeanbieter nicht das Ende bedeuten. Durch ein Schutzschirmverfahren können Betriebe unter eigener Regie sanieren, Kosten durch Vertragskündigungen senken und Zeit für strategische Neuausrichtung gewinnen. Voraussetzung ist eine transparente Buchführung. Fehler wie verspätete Anträge gefährden jedoch die Eigenverwaltung.
Maßgeschneiderte KI statt Massenware – Warum Gesundheitsversorgung spezialisierte digitale Lösungen braucht
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Gesundheitswesen kommt nur langsam voran. Oft wird über eine wachsende Zahl an KI-Anwendungen gesprochen, die jedoch kaum echten Fortschritt bringen. Das liegt nicht daran, dass es zu viele davon gibt. Es fehlen vielmehr Lösungen, die wirklich auf den medizinischen Alltag zugeschnitten sind. Standardanwendungen stoßen schnell an ihre Grenzen – vor allem in einem Umfeld, das stark durch Spezialisierung und hohe fachliche Anforderungen geprägt ist.
Krankenhausreform: Wichtige Baustellen bleiben unbearbeitet
Vorhaltevergütung stoppen und neu aufsetzen
Klinikum Bielefeld und Halle bündeln Kräfte in der Endoprothetik
Das Klinikum Bielefeld stärkt im Zuge der NRW-Krankenhausplanung seine Standorte. In Halle übernimmt der erfahrene Orthopäde Ralf Berg seit August Gelenkersatzoperationen. Parallel baut der Neurochirurg Hazim Al-Zyoud die Wirbelsäulenchirurgie am Standort Rosenhöhe aus. Ziel ist die Konzentration hochspezialisierter Leistungen und die Sicherung einer flächendeckenden Versorgung.
Helios Vogtland-Klinikum Plauen vor Führungswechsel
Ralph Junghans verlässt das Helios Vogtland-Klinikum Plauen zum 15. September 2025. Nach fast zehn Jahren bei Helios, davon sechs Jahre als Geschäftsführer, sucht er eine neue Aufgabe außerhalb des Konzerns. Helios betont die Verdienste von Junghans und kündigt eine baldige Regelung der Nachfolge an.
Expertinnen und Experten fordern Beibehaltung der Mindestmengen
Kliniken müssen mindestens 25 extrem unreif geborene Kinder jährlich behandeln, um sie versorgen zu dürfen. | Gegen die Mindestmengen-Regelung des Gemeinsamen Bundesausschusses klagen drei Bundesländer. | Kinderärztinnen und -ärzte sowie Geburtshelfende am Uniklinikum warnen vor Gefahren für Frühgeborene.
MEDIQON: Gutachten zum Versorgungsbedarf in Bayern veröffentlicht
MEDIQON liefert Entscheidungsgrundlage für Strukturanpassungen der Krankenhauslandschaft in den Regionen Bayerns
Nächster Meilenstein bei der Umsetzung der Krankenhausreform: Brandenburg startet Prüfung der Leistungsgruppen
Potsdam, [20.08.25] – Brandenburg erreicht eine wichtige Etappe bei der Umsetzung der bundesweiten Krankenhausreform. Das Gesundheitsministerium hat den Medizinischen Dienst Berlin-Brandenburg (MD) damit beauftragt zu prüfen, ob die Krankenhäuser im Land die Qualitätskriterien für ihre beantragten Leistungsgruppen erfüllen. Nur wenn diese Kriterien eingehalten werden, können Kliniken in der Regel die entsprechenden Behandlungen künftig anbieten und abrechnen.
Neue BVMed-Broschüre zu Klinischen Prüfungen mit Medizinprodukten
Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) informiert mit einer neuen Fachbroschüre über Klinische Prüfungen mit Medizinprodukten unter der EU-Medizinprodukte-Verordnung (MDR). Der 59-seitige praxisorientierte Leitfaden des BVMed geht detailliert auf Arten von klinischen Prüfungen, Schnittstellen zum Qualitätsmanagement-System, ethische Erwägungen, regulatorische Anforderungen sowie alle Normen und Leitlinien zur Umsetzung ein. Außerdem werden die Planung der klinischen Prüfung, der Genehmigungsantrag, die Durchführung, die Verantwortlichkeiten sowie die Verwendung der Ergebnisse der klinischen Prüfung beleuchtet.
MIT-Forschende testen erste KI-generierte Antibiotika im Labor
Forscherinnen und Forscher am MIT haben mithilfe generativer KI zwei neue Antibiotika entworfen. Sie wirken in Labor- und Tierversuchen gegen resistente Keime wie Gonorrhoe und MRSA. Vor einem Einsatz beim Menschen sind jedoch noch aufwendige Tests und jahrelange Weiterentwicklungen nötig.
Kliniken der Stadt Köln: Erwartetes Defizit im Jahresergebnis 2024 deutlich unterschritten – Effizienz, Ergebnis und Erlöse klar verbessert
Die Kliniken der Stadt Köln erwirtschafteten im Geschäftsjahr 2024 (01.01. – 31.12.2024) einen Umsatz in Höhe von 410 Mio. Euro (372 Mio. Euro in 2023) und zählen damit weiterhin zu den großen kommunalen Krankenhäusern in Deutschland. Trotz eines negativen Jahresergebnisses von -25,1 Mio. Euro zeigt sich eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr 2023 (-28,6 Mio. Euro).
Kreisausschuss macht Weg für Krankenhaus-Übernahme in Biedenkopf frei
Der Kreisausschuss des Landkreises Marburg-Biedenkopf empfiehlt dem Kreistag, der Übernahme des insolventen DRK-Krankenhauses in Biedenkopf durch den Kreis zuzustimmen. Diesen Beschluss fasste das Gremium in seiner jüngsten Sitzung und folgte damit dem Vorschlag von Landrat Jens Womelsdorf. Wenn der Kreistag in seiner nächsten Sitzung die entsprechenden Beschlüsse fasst, wird der Landkreis Marburg-Biedenkopf zum 1. Januar 2026 die Klinik übernehmen.
‚Agentische KI‘ soll Studien optimieren und neue Therapien finden
Die Alzheimer’s Disease Data Initiative lobt einen Preis von einer Million US-Dollar für die Entwicklung einer KI aus, die eigenständig Alzheimer-Forschung betreibt. Gesucht wird ein „agentisches“ System, das planen, analysieren und handeln kann. Ziel ist die Beschleunigung von Diagnostik und Therapie durch globale Zusammenarbeit über die AD Workbench.
Initiative wirft Kreistag Kelheim grobe Fahrlässigkeit bei Klinik-Entscheidung vor
Die Initiative „Rettet das Krankenhaus Mainburg“ kritisiert die Entscheidung des Kreistags Kelheim, keine Leistungsgruppen für den Standort Mainburg zu beantragen. Sie wirft CSU und Partnern vor, die Grund- und Notfallversorgung zu schwächen und Zusagen nicht einzuhalten. Die Initiative fordert erneut chirurgische Kapazitäten und verweist auf die laufende Landtagspetition.
Wer Praxen zu Unternehmen macht, bekommt Unternehmer*innen als Ärzt*innen vdää* kritisiert ärztliche Lobbyverbände in Debatte um Terminvergabe
In seltener Klarheit und Wahrheit macht in der Diskussion um die Terminvergabe in Arztpraxen der Vorsitzende des Spitzenverbands Fachärztinnen und Fachärzte Deutschlands e.V. (SpiFa), Dirk Heinrich, deutlich, was die existentielle Grundlage der ambulanten ärztlichen Versorgung in Deutschland ist: „Arztpraxen in Deutschland sind wirtschaftliche Unternehmungen.
Schweigepflicht contra Schutzpflicht: Gericht weist Arzt Verantwortung zu
Ärztinnen und Ärzte unterliegen der Schweigepflicht. Ein Urteil des OLG Frankfurt von 1999 machte deutlich, dass diese endet, wenn das Leben oder die Gesundheit Dritter akut bedroht ist. Im verhandelten HIV-Fall hätte der Arzt die Partnerin informieren müssen. Schadensersatz erhielt sie dennoch nicht.
Asklepios Klinik Schwalmstadt: Neubau bringt helles Foyer, modernen Empfang und digitale Wegeführung
Die Asklepios Klinik Schwalmstadt hat ihren Eingangsbereich neu gestaltet. Für 1,1 Millionen Euro entstand ein heller Neubau mit Empfang, Aufenthaltsbereich und digitaler Wegeführung. Auch der Ärztliche Bereitschaftsdienst ist nun direkt neben der Notaufnahme im Erdgeschoss untergebracht.
PKV Stellungnahme zum Referentenentwurf der Bundesregierung zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Krankenhausreform
Die PKV trägt wesentlich zur Finanzierung des Krankenhausbereichs bei. Für eine verlässliche Rechnungsprüfung braucht sie wie auch die Beihilfe Zugang zu Infos vom Medizinischen Dienst und Landeskrankenhausbehörden. Zudem sollte die PKV an Empfehlungen zu Leistungsgruppen (§135e SGB V) mitwirken.
AOK-Chefin kritisiert Nachbesserungsgesetz zur Krankenhausreform
Dr. Carola Reimann, Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, kritisiert das Krankenhausreformanpassungsgesetz. Positiv sei die Finanzierung des Transformationsfonds aus Bundesmitteln. Fehlanreize durch fallzahlbasierte Vorhaltefinanzierung blieben jedoch bestehen. Sie fordert ein Bedarfsbemessungsinstrument, sektorübergreifende Versorgung ohne verpflichtende stationäre Leistungen und strengere Qualitätsvorgaben, vor allem in der Krebschirurgie.
Schnelle Abrechnungssimulation und sichere Planung mit dem MOMO Fallpiloten: Zuwachs in Tiplus Produktportfolio
Hamburg/Stuttgart, 1 8.06.2025: Mehr Klarheit in der Fallplanung mit dem MOMO Fallpiloten: Das neue Tool der Hamburger Tiplu GmbH ermöglicht eine schnelle Abrechnungssimulation vor der elektiven Aufnahme und ist bereits im Marienhospital Stuttgart im Einsatz.
Lungenzentrum Coswig investiert in die qualitative Verbesserung der Diagnostik und Behandlung von Patient:innen
Das Lungenzentrum Coswig investiert einen sechsstelligen Betrag in die Erneuerung verschiedener Behandlungsplätze zur Verbesserung und Modernisierung der Patientenversorgung. So wurden unter anderem in Equipment für das Untersuchungsangebot der Lungenfunktion, einen Herzkathetermessplatz und ein neues Röntgengerät investiert. Alle Investitionen dienen einer besseren Diagnostik und Behandlung der Patient:innen des Lungenzentrums Coswig.
IKK e.V.-Geschäftsführers Jürgen Hohnl zur Verbändeanhörung des KHAG
„Die Krankenhausreform zählt zu den ambitioniertesten Projekten der vergangenen Legislaturperiode. Sie sollte die Strukturen neu ordnen, indem sie auf Konzentration und Spezialisierung setzte und damit höhere Behandlungsqualität und mehr Patientensicherheit in den Mittelpunkt stellte. Doch dieses Ziel droht aus dem Blick zu geraten: Mit den nun vorliegenden umfassenden Ausnahmeregelungen für Länder bei Qualitäts- und Erreichbarkeitsvorgaben wird das ursprüngliche Reformanliegen verwässert.
Ambulantisierung und Zentrenbildung verändern die baulichen Anforderungen
Die Krankenhausreform zwingt Kliniken zu umfangreichen baulichen Anpassungen. Alte Strukturen sind oft ungeeignet für Ambulantisierung und Zentrenbildung. Gefordert sind flexible Raumkonzepte, digitale Infrastruktur, nachhaltige Bauweisen und Umnutzungsstrategien. Neubauten müssen von Beginn an Prozesse und Nutzerbedürfnisse einbeziehen.
Digitale Transformation: Lausitz setzt Maßstäbe für moderne Krankenhausstrukturen
Das Universitätsklinikum Lausitz entwickelt sich in drei Phasen zum digitalen Leitkrankenhaus. Grundlage sind moderne IT-Infrastruktur, digitale Prozesse und Mitarbeitereinbindung. Vernetzung mit regionalen Akteuren sowie die Kombination von Forschung und Versorgung sichern Skalierbarkeit. Das Klinikum gilt als Blaupause für digitale Gesundheitsversorgung in strukturschwachen Regionen.
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) warnt: Die Krankenhausreform gefährdet die nephrologische Versorgung
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie (DGfN) kritisiert die geplante Krankenhausreform. Abrechnungsdaten verzerren den tatsächlichen Bedarf, wodurch Mittel für die „Komplexe Nephrologie” zu knapp bemessen werden. Das gefährdet die Versorgung, die Weiterbildung und die Finanzierung. Die DGfN fordert eine Nachsteuerung und eine transparente Evaluation.
Neuer Medizinischer Direktor im EVA Ruhr
Dr. Peter Lütkes übernimmt die Leitung der Stabsstelle Gesundheit und damit die konzernweite Steuerung der medizinischen Strategie und Qualität im EVA Ruhr. Mit seiner langjährigen Erfahrung als Mediziner und Manager wird er die standortübergreifende Versorgung und die Weiterentwicklung des Verbunds entscheidend mitgestalten.
Evangelisches Krankenhaus Göttingen-Weende investiert 150 Mio. Euro in Neubau
Das Evangelische Krankenhaus Göttingen-Weende plant bis 2031 einen Neubau für 150 Mio. Euro. Ab Ende 2026 beginnt der Bau. Geplant sind neue Notaufnahme, OP-Trakte, Intensivstationen und Allgemeinstationen. Ziel ist die Integration des Standorts Neu-Mariahilf. Das EKW beschäftigt 2000 Personen, versorgt 24.500 stationäre Fälle jährlich und baut auf Kooperationen und moderne OP-Technik.
Onkologie in Sigmaringen: Chefarztstelle bleibt unbesetzt
Die Onkologie am SRH Klinikum Sigmaringen ist weiter ohne Chefärztin oder Chefarzt. Bewerbungen liegen vor, doch die Stelle bleibt unbesetzt. Übergangsweise übernimmt Dr. Miriam Stengel die Leitung. 36 Pflegekräfte sichern die Versorgung. Das Zentrum erhielt erneut das Qualitätssiegel der Deutschen Krebsgesellschaft.
Weichenstellung im Bereich Krankenhausdienstleistungen: AGKAMED und EKK plus vereinbaren vertiefte Kooperation
Um noch effektiver tragfähige Unterstützungsstrukturen für Krankenhäuser aufbauen zu können, haben die AGKAMED und die EKK plus eine umfangreiche Kooperation vereinbart.
WMC HEALTHCARE GmbH und arztkonsultation gehen strategische Produktpartnerschaft zur bundesweiten Implementierung telemedizinischer Notfallversorgungszentren ein
Die Kooperation ermöglicht Krankenhäusern die Umsetzung gesetzlicher INZ-Vorgaben auch in unterversorgten Regionen
Krankenkassen warnen trotz Mehreinnahmen vor weiter steigenden Ausgaben
AOK und Ersatzkassen melden zur Jahresmitte 2025 Überschüsse von 1,8 Milliarden Euro. Ursache sind gestiegene Zusatzbeiträge. Gleichzeitig klettern die Ausgaben, vor allem im stationären Bereich, deutlich. Die Kassen fordern Ausgabendisziplin und Reformen, der Bundesrechnungshof kritisiert Versäumnisse des Ministeriums.
BARMER-Arztreport: Immer mehr Menschen in Hamburg von Hautkrebs betroffen
In Hamburg ist die Zahl der Menschen mit der Diagnose schwarzer Hautkrebs zwischen 2005 und 2023 um mehr als 100 Prozent gestiegen. Das geht aus dem aktuellen Arztreport der BARMER hervor. Bei weißem Hautkrebs haben sich die Fallzahlen sogar fast verdreifacht. Und: Diese Entwicklung könnte sich in den kommenden Jahren fortsetzen. „Wir sehen jetzt die Schattenseiten einer Zeit, in der UV-Schutz kaum Beachtung fand“, so Dr. Susanne Klein, Landesgeschäftsführerin der BARMER in Hamburg.
Krankenhäuser als Energietreiber – Lösungen für mehr Effizienz
Krankenhäuser in Deutschland sind große Energieverbraucher, jedes Bett benötigt so viel wie vier Einfamilienhäuser. Kühlung und Heizung verursachen 60 Prozent des Bedarfs. Ein Projekt in Dänemark zeigt, wie Wärmepumpen den Verbrauch senken und sogar Einnahmen durch Einspeisung ins Fernwärmenetz schaffen können. Auch deutsche Kliniken starten Pilotprojekte.
25 Jahre Pioniergeist: reif & möller hat die Teleradiologie in Deutschland geprägt
Wie aus technischer Improvisation ein tragfähiges Versorgungssystem wurde
Sind Mediziner und Rechtsanwälte Auslaufmodelle?
Der ehemalige Google-Manager Jad Tarifi hält fortgeschrittene akademische Abschlüsse zunehmend für irrelevant. KI entwickle sich schneller, als Studiengänge mithalten könnten. Er empfiehlt jungen Menschen deshalb, in soziale Kompetenzen und eigene Perspektiven zu investieren.
Prof. Dr. Boris Augurzky im Interview: Produktivität in Kliniken sinkt trotz mehr Personal
Boris Augurzky kritisiert das Pflegebudget als Fehlanreiz und sieht darin eine Ursache steigender Kosten ohne Effizienzgewinne. Trotz weniger stationärer Fälle seit 2019 sei das Klinikpersonal gestiegen, was die Produktivität sinken ließ. Er fordert marktorientierte Vergütungssysteme und eine Stärkung der Pflegekompetenzen.
Ärzte kritisch: Warken nach 100 Tagen noch ohne Durchschlagskraft
Nach gut 100 Tagen im Amt bleibt Bundesgesundheitsministerin Nina Warken für viele niedergelassene Ärztinnen und Ärzte ein unbeschriebenes Blatt. Laut einer Umfrage halten 50 Prozent sie bislang nicht für eine Macherin, 19 Prozent sehen „viel Luft nach oben“. Ein verbindliches Primärarztsystem ab 2026 dürfte ihr Profil bald stärker bestimmen.
Infoblatt zum Transformationsfonds: „Jetzt in Medizintechnik investieren“
www.bvmed.de/transformationsfonds
Mehrweg-OP-Textilien senken Müll, Kosten und CO₂-Emissionen
Das DBU-Projekt CirculTex zeigt: Mehrweg-OP-Textilien senken Emissionen und Kosten deutlich. Kliniken profitieren von Ressourcenschonung, ohne Hygiene oder Sicherheit zu gefährden. Regionale Kreislaufsysteme erhöhen Verfügbarkeit und Versorgungssicherheit.
Von der Kodierfachkraft zum Medizincontroller – Neuer Zertifikatslehrgang
»Empathische, sympathische und hochqualifizierte Dutzende. Feste Struktur und Organisation. Super Verpflegung und Catering.«
Studie: KI verfasst Entlassberichte ähnlich gut wie Ärztinnen und Ärzte
Eine Studie der UCSF zeigt: Künstliche Intelligenz kann Entlassberichte ähnlich gut verfassen wie Ärztinnen und Ärzte. Die KI-Texte sind kürzer und strukturierter, weisen jedoch weniger Details und häufiger Fehler auf. Bei der Gesamtqualität fanden Gutachterinnen und Gutachter keine Unterschiede.
Altenkirchen: Kreis zahlt bis zu 55,7 Mio. Euro für Kirchener Klinik
Der Kreistag Altenkirchen hat für den Erhalt des Krankenhauses in Kirchen Zuschüsse bis 55,7 Mio. Euro bis 2032 beschlossen. Der Nachtragshaushalt 2025 zeigt steigende Defizite und Kreditaufnahmen. Die Diakonie erhält Gelder für Bau, Medizintechnik, IT sowie eine Anschubfinanzierung. Finanzielle Belastungen für den Kreis sind erheblich.
Der Schwerpunkt liegt auf Themen wie Krankenhausmanagement, Medizincontrolling, Digitalisierung und Gesundheitspolitik. Neben aktuellen Nachrichten und einem wöchentlichen Fach-Newsletter bietet medinfoweb ein spezialisiertes Stellenportal für Fach- und Führungskräfte im Klinikbereich.