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Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt?

Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Wir verstehen uns als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

x-tention stellt das Patientenportal für die BG Kliniken zur Verfügung

Die x-tention Informationstechnologie GmbH freut sich bekannt zu geben, dass sie als Partner für die Implementierung eines wegweisenden Patientenportals in allen neun Akutkrankenhäusern der Unternehmensgruppe BG Kliniken ausgewählt wurde. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im Rahmen der Interoperabilitätsplattform seit letztem Jahr ist dies ein weiterer Schritt in der digitalen Transformation des Gesundheitswesens.

Schließung der Geburtenklinik in Freital sorgt für Proteste

Die Schließung der Abteilungen für Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderheilkunde am Helios-Klinikum Freital hat zu erheblichen Protesten von Bürgern und Lokalpolitikern geführt, die eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung in der Region befürchten. Die betroffenen Bereiche sollen künftig am Standort Pirna konzentriert werden, was für viele Patienten längere Anfahrtswege bedeutet.

Neue theologische Leitung im KEH: Dr. Melanie Beiner tritt Amt an

Pfarrerin Dr. Melanie Beiner hat zum 1. Dezember die Position der Theologischen Geschäftsführerin des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH) übernommen, nachdem ihre Vorgängerin, Pastorin Andrea Wagner-Pinggéra, in den Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel berufen wurde. Zuvor war Dr. Beiner als Oberkirchenrätin und Dezernentin für Kirchliche Dienste in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau tätig.

Reimann zur Belastung der Notaufnahmen: Neue Regierung muss gute Vorarbeiten zur Notfallreform schnell aufgreifen

Laut Statistischem Bundesamt sind in den deutschen Krankenhäusern 2023 mehr als zwölf Millionen ambulante Notfälle behandelt worden – ein neuer Höchststand seit Beginn der Erfassung 2018. Vor diesem Hintergrund fordert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, eine möglichst schnelle Umsetzung der von der Ampel ursprünglich geplanten strukturellen Reformen:

Moorkens folgt auf Hopfe bei der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft

Ingrid Moorkens hat zum Jahreswechsel die alleinige Geschäftsführung der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft (MWV) übernommen, nachdem der Gründer Thomas Hopfe sich aus dieser Position zurückgezogen hat. Moorkens plant, das Verlagsprogramm weiter auszubauen und die digitalen Aktivitäten zu intensivieren, während Hopfe dem Unternehmen als Senior-Verleger beratend erhalten bleibt.

Digitale Transformation für Krankenhäuser durch Kombination von KHZG und NIS 2-Richtlinie

Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) und die europäische NIS-2-Richtlinie bieten Krankenhäusern die Möglichkeit, durch gezielte Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit Synergieeffekte zu erzielen. Durch die Kombination beider Initiativen können Kliniken ihre digitale Infrastruktur modernisieren und gleichzeitig den gestiegenen Anforderungen an die Cybersicherheit gerecht werden.

KI revolutioniert den Klinikalltag: Neue Perspektiven für die Suizidprävention

Eine aktuelle Studie des Else Kröner Fresenius Zentrums für Digitale Gesundheit der TU Dresden zeigt, dass große Sprachmodelle wie „Llama-2“ effektiv suizidale Tendenzen in psychiatrischen Anamnesen erkennen können. Durch die automatisierte Analyse elektronischer Gesundheitsakten könnten solche KI-Systeme künftig als Frühwarn- und Überwachungssysteme in der klinischen Praxis dienen.

Innovationsschub durch digitale Technologien im Gesundheitssektor

Die umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens ermöglicht eine signifikante Reduzierung bürokratischer Prozesse und steigert die Effizienz, indem Routineaufgaben durch digitale Systeme schneller erledigt werden. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt medizinisches Personal bei Diagnosen und Therapieentscheidungen, was die Behandlungsqualität verbessert und mehr Zeit für die Patientenbetreuung schafft.

Medizinische KI: Beeindruckende Ergebnisse mit hohem CO₂-Fußabdruck

Auf der Medica 2024 diskutierten Experten die beeindruckenden Ergebnisse medizinischer KI-Modelle und deren erhebliche ökologische Auswirkungen, insbesondere den hohen CO₂-Fußabdruck durch Deep-Learning-Algorithmen. Sie betonten die Notwendigkeit nachhaltigerer Ansätze, wie spezialisierte Lernmodelle und die Einführung von Energielabels für KI-Systeme, um die Umweltbelastung zu reduzieren.

Finanzielle Schieflage bei ANregiomed: Krankenhausreform verschärft Probleme

Der Klinikverbund ANregiomed im Landkreis Ansbach steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen, mit einem Jahresdefizit von rund 32 Millionen Euro. Die bevorstehende Krankenhausreform erhöht den Druck zusätzlich, sodass strukturelle Änderungen und mögliche Einschränkungen im Leistungsangebot an den Standorten Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber notwendig werden könnten.

DIVI würdigt Pioniere des Intensivregisters mit Ehrenmedaillen

Professor Christian Karagiannidis und Professor Steffen Weber-Carstens wurden für ihr entscheidendes Engagement beim Aufbau des DIVI-Intensivregisters mit der Ehrenmedaille der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ausgezeichnet. Dieses Register ermöglichte während der Corona-Pandemie erstmals einen umfassenden Überblick über die Intensivkapazitäten in Deutschland und war somit essenziell für die effektive Steuerung der Patientenströme.

Hartmannbund: Chancen und Herausforderungen der digitalen Patientenversorgung

Der Hartmannbund-Landesverband Niedersachsen veranstaltet am 8. Februar 2025 in Lüneburg die 4. Digitalisierungskonferenz unter dem Titel „Digitale Patient:innenversorgung im deutschen Gesundheitssystem: Prozessoptimierung oder Zusatzbelastung?!“. Die Konferenz beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen digitaler Technologien wie Telemedizin und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Fachkolleginnen und -kollegen.

Datenschutzbedenken: Fehlende Transparenz bei Einführung der elektronischen Patientenakte

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bemängelt, dass gesetzliche Krankenkassen ihre Versicherten unzureichend und teils irreführend über die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) informieren, wodurch eine fundierte Entscheidung der Versicherten erschwert wird. Insbesondere werden die Widerspruchsmöglichkeiten nicht klar kommuniziert, was datenschutzrechtliche Bedenken hervorruft.

Medizinerausbildung: Ärztekammer kritisiert geplante Krankenhausreform in NRW

Die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) äußert Bedenken, dass die geplante Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen zu erheblichen Problemen in der ärztlichen Weiterbildung führen könnte. Durch die Spezialisierung und Konzentration von Leistungen befürchtet die Kammer, dass Weiterbildungsinhalte nicht mehr vollständig an einzelnen Kliniken vermittelt werden können, was die Qualität der Ausbildung beeinträchtigen könnte.

DRK-Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz und Saarland mit optimiertem Online-Auftritt

Die DRK Trägergesellschaft Süd-West hat ihre Website neu gestaltet, um Patienten, Angehörigen und Interessierten einen benutzerfreundlichen Zugang zu Informationen über ihre Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu bieten. Durch eine klare Navigation und interaktive Klinik-Suche können Nutzer schnell relevante Fachbereiche und Angebote finden, wobei das Design sowohl für Desktop- als auch für mobile Geräte optimiert wurde.

Schweigepflicht oder Sicherheitslücke? Die ePA und der Vertrauensverlust im Gesundheitssystem

Die elektronische Patientenakte (ePA) steht wegen Bedenken zur Datensicherheit und zur Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht massiv in der Kritik. Gegner warnen vor einem Missbrauch der zentral gespeicherten Gesundheitsdaten und einem Verlust des Vertrauens zwischen Arzt und Patient, während Befürworter vor allem die Chancen für Forschung und Versorgung hervorheben.

Krankenhausreform in Rheinland-Pfalz: Neuer Plan für 2027 setzt Maßstäbe

Rheinland-Pfalz verlängert seinen Krankenhausplan bis 2026 und plant ab 2027 die Einführung von Leistungsgruppen, um die flächendeckende Gesundheitsversorgung zu sichern und Reformziele wie Qualität und Effizienz zu fördern. Trotz Kritik der Krankenkassen mahnt Gesundheitsminister Hoch deren aktive Mitwirkung an und betont, dass zusätzliche Mittel und neue Vergütungsmodelle zentrale Bausteine für die Transformation der Kliniklandschaft sind.

Elektronische Patientenakte: Ärzte skeptisch, Apotheker optimistisch

Kurz vor dem Start der elektronischen Patientenakte (ePA) fühlen sich viele Ärzte unzureichend vorbereitet und kritisieren komplizierte Zugriffsberechtigungen sowie hohe Implementierungskosten. Apotheker zeigen sich hingegen optimistischer und sehen in der ePA vor allem Vorteile bei der Verfügbarkeit von Patienteninformationen, während weiterhin Nachholbedarf bei der Aufklärung und Datensicherheit besteht.

12 Strategien für die Zukunft der ambulanten Versorgung

Die Kassenärztlichen Vereinigungen präsentieren einen umfassenden 12-Punkte-Plan zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der ambulanten Versorgung, der von einer klar definierten Versorgungsstrategie bis hin zu digitalen Innovationen reicht. Mit Maßnahmen wie verbesserten Finanzierungsgrundlagen, moderner Patientennavigation und der Förderung interdisziplinärer Praxen setzt die KV auf nachhaltige Lösungen, um den wachsenden Anforderungen in der Gesundheitsversorgung gerecht zu werden.

Zentraler Terminologieserver: Meilenstein für digitale Gesundheitsversorgung

Der zentrale Terminologieserver bietet erstmals eine einheitliche Plattform für Kodiersysteme und Wertelisten, um den sektorübergreifenden Austausch medizinischer Daten zu standardisieren und die Interoperabilität im Gesundheitswesen zu fördern. Als zentrale Referenzquelle für die elektronische Patientenakte (ePA) legt er den Grundstein für eine einheitliche Dokumentation und Nutzung von Gesundheitsdaten in Deutschland und darüber hinaus.

IGeL-Report 2024: 2,4 Milliarden Euro setzen Arztpraxen pro Jahr mit fragwürdigen IGeL um

Der IGeL-Monitor hat zum 5. Mal gesetzlich Versicherte zu Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), zu den Kosten und zum Umgang mit IGeL in den ärztlichen Praxen befragt. Ergebnis: Patientinnen und Patienten werden in großem Umfang mit IGeL-Angeboten konfrontiert – dabei gibt es viele Probleme. Versicherte geben aus Unwissenheit viel Geld für Leistungen aus, die wenig nützen und teilweise auch schaden können. In den Praxen wird unzureichend über IGeL aufgeklärt.

Schließung in Neuhaus: Verdi warnt vor schlechteren Arbeitskonditionen für Pflegekräfte

Mit der Schließung des defizitären Krankenhauses in Neuhaus am Rennweg stehen 67 Mitarbeitende vor einer unsicheren beruflichen Zukunft, wobei Verdi für Pflegekräfte schlechtere Arbeitsbedingungen bei einem Wechsel befürchtet. Der Landkreis plant eine ambulante Nachnutzung des Standorts, während Patienten künftig teils deutlich längere Wege in Kauf nehmen müssen.

KI in der Psychiatrie: TU Dresden erforscht innovative Frühwarnsysteme

Forschende der TU Dresden haben gezeigt, dass große Sprachmodelle wie „Llama-2“ zuverlässig Suizidalitäts-Hinweise aus psychiatrischen Anamnesen extrahieren können, wodurch Frühwarnsysteme für gefährdete Patienten möglich werden. Die Integration solcher KI-gestützten Ansätze könnte nicht nur die Qualität der Versorgung, sondern auch die Effizienz medizinischer Dokumentation revolutionieren.

KI-gestütztes ‚NurseAssist‘ revolutioniert Seniorenbetreuung

Mit dem Upgrade des „NurseAssist“-Systems von Kepler Vision Technologies und Mobotix wird die Patientenbetreuung in Senioren- und Pflegeeinrichtungen durch präzisere Erkennung von Verhaltensanomalien und eine 90-prozentige Reduktion von Fehlalarmen nachhaltig verbessert. Dank datenschutzkonformer Technologien erleichtert die Lösung nicht nur die Arbeit des Pflegepersonals, sondern erhöht auch die Sicherheit und Lebensqualität der Bewohner.

Brüderklinikum Julia Lanz: Optimierte Patientenversorgung durch Standortkonzentration

Das Brüderklinikum Julia Lanz konzentriert ab Januar 2025 die stationäre Versorgung ausgewählter Fachabteilungen an zentralen Standorten, um die medizinische Qualität und Effizienz zu steigern. Die Patientinnen und Patienten profitieren von kürzeren Wartezeiten, gebündelter Kompetenz und optimierten Abläufen, während beide Standorte für spezifische Aufgaben erhalten bleiben.

Jonas Wintz wird neuer Hauptgeschäftsführer am Klinikum Vest

Jonas Wintz übernimmt als neuer Hauptgeschäftsführer der Klinikum Vest GmbH, einer Trägergesellschaft der Knappschaft Kliniken, die Leitung der Standorte in Recklinghausen und Marl. Sein Vorgänger, Dr. Hans Christian Atzpodien, konzentriert sich künftig auf seine Rolle als Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken und setzt auf eine enge Vernetzung zwischen den zentralen Bereichen und den Krankenhäusern.

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