News
Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt?
Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Wir verstehen uns als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.
x-tention stellt das Patientenportal für die BG Kliniken zur Verfügung
Die x-tention Informationstechnologie GmbH freut sich bekannt zu geben, dass sie als Partner für die Implementierung eines wegweisenden Patientenportals in allen neun Akutkrankenhäusern der Unternehmensgruppe BG Kliniken ausgewählt wurde. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit im Rahmen der Interoperabilitätsplattform seit letztem Jahr ist dies ein weiterer Schritt in der digitalen Transformation des Gesundheitswesens.
Curacon begleitet Krankenhausfusion in Lippstadt
Partnerschaftlich h
Florian Aschbrenner wird neuer CEO des Luzerner Kantonsspitals
Florian Aschbrenner, bisher Regionalgeschäftsführer bei Helios, wird ab April 2025 als neuer CEO die Leitung des Luzerner Kantonsspitals (LUKS) übernehmen. Der 42-jährige Betriebswirt bringt umfassende Erfahrung im Klinikmanagement mit und soll die strategische Ausrichtung des größten Schweizer Kantonsspitals prägen.
Neuer Aufsichtsrat für das Diakonie-Klinikum Stuttgart
Der Aufsichtsrat des Diakonie-Klinikums Stuttgart wurde am 3. Dezember 2024 neu bestellt. Mit Gabriele Arnold, Prof. Dr. Michael Clarius, Thomas Mayer und Dr. Hadi Saleh begrüßt das Gremium vier neue Mitglieder. Gisela Rehfeld bleibt weiterhin im Aufsichtsrat tätig, ebenso wie der Vorsitzende Alfred Lein sowie der stellvertretende Vorsitzende, Dr.-Ing. Jochen Hanselmann.
KI: Digitale Lösungen gegen Fachkräftemangel
In einer Expertenrunde betonen Prof. Felix Nensa und Simon Rost die Notwendigkeit, Künstliche Intelligenz (KI) und digitale Tools im deutschen Gesundheitswesen zu integrieren, um administrative Aufgaben zu reduzieren und die Effizienz zu steigern. Sie heben hervor, dass KI nicht nur die Arbeitsbelastung des Personals verringern, sondern auch zur Nachhaltigkeit beitragen kann.
Klinikum Leverkusen tritt Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser bei
Das Klinikum Leverkusen schließt sich ab 2025 der Allianz Kommunaler Großkrankenhäuser (AKG) an, um von der gebündelten Interessenvertretung und den Synergien des Netzwerks zu profitieren. Die Mitgliedschaft unterstreicht die zentrale Rolle des Klinikums als Maximalversorger und seine Bereitschaft, sich aktiv für Reformen, Qualitätsstandards und innovative Versorgungsstrukturen einzusetzen.
Die ethischen Herausforderungen von KI
Die rasante Entwicklung der Künstlichen Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten, birgt jedoch auch dringende ethische Herausforderungen. Während KI zunehmend menschliche Muster lernt und emotionale Interaktionen simuliert, muss die Gesellschaft klare Werte definieren, um Innovationen verantwortungsvoll zu nutzen und den Menschen im Mittelpunkt zu halten.
Roland Berger: Krankenhaus-IT-Monitor 2024
Der Krankenhaus-IT-Monitor 2024 von Roland Berger zeigt, dass deutsche Kliniken trotz finanzieller Herausforderungen ihre IT-Budgets ausweiten und verstärkt auf Cloud-Lösungen setzen. Gleichzeitig besteht Nachholbedarf bei der Integration von IT-Strategien in die Gesamtstrategie der Einrichtungen
KI als drittes Auge in der Brustkrebsfrüherkennung
Seit Februar setzt die Universitätsklinik Innsbruck in der Mammadiagnostik auf eine KI-basierte Software, die als dritter Befunder neben zwei Radiologen agiert. Diese Technologie soll klinische Abläufe verbessern und die Arbeitsbelastung reduzieren, wobei der Mensch weiterhin die finale Diagnose stellt.
KBO: Gesteigerte Versorgungsqualität durch digitalisierte Prozesse
kbo-Jahresbericht 2023
EKK plus meldet Rekordumsätze
Die EKK plus verzeichnete 2023 mit einem Umsatz von 1,3 Milliarden Euro und einem Bonuswachstum von 15 Prozent ihr bislang erfolgreichstes Geschäftsjahr. Als Transformationsmotor entwickelt sie innovative Lösungen, die Kliniken durch Effizienzsteigerungen und optimiertes Lieferantenmanagement spürbar entlasten und stärken.
Fehlerhafte Ermittlung des mutmaßlichen Patientenwillens
Das Urteil eines Gerichts macht deutlich, wie schwerwiegend die rechtlichen Folgen einer fehlerhaften Ermittlung des mutmaßlichen Patientenwillens sein können. Es zeigt die Bedeutung klarer Patientenverfügungen und einer sorgfältigen Dokumentation bei der Entscheidungsfindung im medizinischen Kontext.
Schließung der Geburtenklinik in Freital sorgt für Proteste
Die Schließung der Abteilungen für Gynäkologie, Geburtshilfe und Kinderheilkunde am Helios-Klinikum Freital hat zu erheblichen Protesten von Bürgern und Lokalpolitikern geführt, die eine Verschlechterung der medizinischen Versorgung in der Region befürchten. Die betroffenen Bereiche sollen künftig am Standort Pirna konzentriert werden, was für viele Patienten längere Anfahrtswege bedeutet.
Essener Uniklinikum vor umfassendem Vorstandsumbau
Das Universitätsklinikum Essen steht vor einem Führungswechsel, da Vorstandschef Prof. Dr. Jochen A. Werner in den Ruhestand tritt und der kommissarische kaufmännische Direktor Stefan Starke die Klinik ebenfalls verlässt.
Verbände schlagen Alarm: Überlastete Notaufnahmen brauchen schnelle Lösungen
Das kontinuierlich steigende Notfallaufkommen bringt die deutschen Krankenhäuser an ihre Belastungsgrenzen, was die Dringlichkeit von Reformen in der Notfallversorgung unterstreicht. Fachverbände fordern eine stärkere Strukturierung der Notfallaufnahme und eine bessere Verzahnung mit dem ambulanten Sektor, um die Überlastung zu verringern
Neue theologische Leitung im KEH: Dr. Melanie Beiner tritt Amt an
Pfarrerin Dr. Melanie Beiner hat zum 1. Dezember die Position der Theologischen Geschäftsführerin des Evangelischen Krankenhauses Königin Elisabeth Herzberge (KEH) übernommen, nachdem ihre Vorgängerin, Pastorin Andrea Wagner-Pinggéra, in den Vorstand der v. Bodelschwinghschen Stiftungen Bethel berufen wurde. Zuvor war Dr. Beiner als Oberkirchenrätin und Dezernentin für Kirchliche Dienste in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau tätig.
Finanzkrise: Entlassungen und Abteilungsschließung in Neuruppin
Das Universitätsklinikum Ruppin-Brandenburg in Neuruppin sieht sich aufgrund finanzieller Engpässe gezwungen, Personal zu entlassen und eine Fachabteilung bis Jahresende zu schließen. Diese Maßnahmen sollen das Defizit verringern und die wirtschaftliche Stabilität des Hauses sichern.
Reimann zur Belastung der Notaufnahmen: Neue Regierung muss gute Vorarbeiten zur Notfallreform schnell aufgreifen
Laut Statistischem Bundesamt sind in den deutschen Krankenhäusern 2023 mehr als zwölf Millionen ambulante Notfälle behandelt worden – ein neuer Höchststand seit Beginn der Erfassung 2018. Vor diesem Hintergrund fordert die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann, eine möglichst schnelle Umsetzung der von der Ampel ursprünglich geplanten strukturellen Reformen:
CVC plant strategische Übernahme: CompuGroup auf dem Weg zur Marktneuordnung
Die geplante Übernahme der CompuGroup Medical durch CVC Capital Partners markiert einen Wendepunkt in der Digitalisierung des Gesundheitswesens. Die strategische Partnerschaft mit der Gründerfamilie Gotthardt setzt ein klares Signal für Innovation und Marktstärkung im Bereich E-Health.
Effizientere Abläufe im Gesundheitswesen durch KI-Unterstützung
Künstliche Intelligenz (KI) kann administrative Prozesse im Gesundheitswesen effizienter gestalten und somit Fachkräfte entlasten. Durch den Einsatz von KI-Systemen für Aufgaben wie Abrechnung und Entlassungsmanagement gewinnen Mitarbeitende mehr Zeit für die Patientenversorgung.
Kritik an Kommunikationsstil von Minister Lauterbach nach Ampel-Aus
Ein interner Bericht des Personalrats im Bundesgesundheitsministerium kritisiert den Kommunikationsstil von Minister Karl Lauterbach, insbesondere nach dem Ende der Ampel-Koalition. Die Mitarbeiter beklagen eine zunehmende Frustration und mangelnde Wertschätzung seitens der Hausleitung.
KI-Medizinforscher Daniel Rückert erhält Leibniz-Preis 2025
Wichtigster deutscher Forschungspreis für TUM-Professor
Diakonie-Klinikum Siegen: Sorge um finanzielle Zukunft und Versorgungssicherheit
Das Diakonie-Klinikum Siegen sieht sich durch finanzielle Engpässe und strukturelle Herausforderungen zunehmend unter Druck. Die Klinikleitung fordert eine dringend notwendige Reform der Krankenhausfinanzierung, um die medizinische Versorgung in der Region langfristig sicherzustellen.
Hightech im Krankenhaus: Roboter und KI erfordern neue Fachkompetenzen
Moderne Krankenhäuser setzen verstärkt auf Technologien wie Roboter, Künstliche Intelligenz und Virtual Reality, was den Bedarf an technischen Fachkräften mit interdisziplinärem Verständnis erhöht. Diese Experten müssen sowohl medizinische als auch technische Kenntnisse vereinen, um die komplexen Systeme zu planen, zu implementieren und zu warten.
Digitale Medizin: Baden-Württembergische Kliniken vernetzen sich mit neuer Infrastruktur
Projekt PC3-AIDA ermöglicht Universitätskliniken umfangreichen Wissens- und Datenaustausch mithilfe von Künstlicher Intelligenz
Mitgliederbeteiligung gefragt: Pflegekammer NRW entwickelt erste Berufsordnung
Die Pflegekammer Nordrhein-Westfalen hat den Entwurf ihrer ersten Berufsordnung veröffentlicht und lädt ihre Mitglieder bis zum 31. Dezember 2024 zur aktiven Mitgestaltung ein. Zuvor wurden in sieben Regionalkonferenzen Anregungen gesammelt, die bereits in den aktuellen Entwurf eingeflossen sind.
Künstliche Intelligenz: Chancen und Herausforderungen im Fokus der LMU
Die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) untersucht die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten und Grenzen der Künstlichen Intelligenz (KI) in Bereichen wie Medizin, Wirtschaft und Gesellschaft. Experten betonen die Notwendigkeit eines tiefen Verständnisses von KI-Systemen, um deren Zuverlässigkeit zu gewährleisten und ethische sowie rechtliche Herausforderungen zu adressieren.
Hybrid-DRG: Anästhesiologie sieht Patientensicherheit in Gefahr
Anästhesisten äußern Bedenken, dass die Einführung der Hybrid-Fallpauschalen (Hybrid-DRG) die Qualität der Patientenversorgung gefährden könnte. Sie fordern eine Überarbeitung der Vergütungsmodelle, um die Sicherheit und Qualität in der Anästhesiologie zu gewährleisten.
Moorkens folgt auf Hopfe bei der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft
Ingrid Moorkens hat zum Jahreswechsel die alleinige Geschäftsführung der Medizinisch Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft (MWV) übernommen, nachdem der Gründer Thomas Hopfe sich aus dieser Position zurückgezogen hat. Moorkens plant, das Verlagsprogramm weiter auszubauen und die digitalen Aktivitäten zu intensivieren, während Hopfe dem Unternehmen als Senior-Verleger beratend erhalten bleibt.
Finanzielle Krise in Main-Spessart: Kliniken vor tiefgreifenden Reformen
Die Kreiskliniken Main-Spessart verzeichnen ein Defizit von 20 Millionen Euro, was den Landkreis vor immense wirtschaftliche Herausforderungen stellt. Strukturelle Anpassungen und finanzielle Unterstützung werden dringend benötigt, um die medizinische Versorgung langfristig zu sichern.
Digitale Transformation für Krankenhäuser durch Kombination von KHZG und NIS 2-Richtlinie
Das Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) und die europäische NIS-2-Richtlinie bieten Krankenhäusern die Möglichkeit, durch gezielte Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit Synergieeffekte zu erzielen. Durch die Kombination beider Initiativen können Kliniken ihre digitale Infrastruktur modernisieren und gleichzeitig den gestiegenen Anforderungen an die Cybersicherheit gerecht werden.
Universitätsklinikum Mannheim gründet Zentrum für angewandte Pflegewissenschaft
Das Universitätsklinikum Mannheim hat ein Zentrum für angewandte Pflegewissenschaft (ZaPW) ins Leben gerufen, um die Versorgungsqualität zu steigern und die Pflegeberufe weiterzuentwickeln. Unter der Leitung von Pflegewissenschaftler Daniel Anders vereint das Zentrum Betriebspädagogik und Pflegeentwicklung, um strukturelles Empowerment mit empirischen Ergebnissen zu verbinden.
Schön Klinik Gruppe gewinnt Marcus Sommer als neuen Regionalgeschäftsführer Süd
Die Schön Klinik Gruppe erweitert ihre Führungsstrukturen und führt mit zwei Regionalgeschäftsführern Süd und Nord eine neue Führungsebene ein
Neuer Tarifvertrag bei Vivantes: Mehr Personal und bessere Arbeitsbedingungen
Vivantes und Verdi haben den Entlastungstarifvertrag bis 2027 verlängert, um die Arbeitsbedingungen in der Pflege zu verbessern. Die Vereinbarung umfasst mehr Personal, verbindliche Personalvorgaben und Maßnahmen zur Entlastung des Pflegepersonals.
KI revolutioniert den Klinikalltag: Neue Perspektiven für die Suizidprävention
Eine aktuelle Studie des Else Kröner Fresenius Zentrums für Digitale Gesundheit der TU Dresden zeigt, dass große Sprachmodelle wie „Llama-2“ effektiv suizidale Tendenzen in psychiatrischen Anamnesen erkennen können. Durch die automatisierte Analyse elektronischer Gesundheitsakten könnten solche KI-Systeme künftig als Frühwarn- und Überwachungssysteme in der klinischen Praxis dienen.
Ambulantisierung und Nachwuchsmangel: KBV benennt zentrale gesundheitspolitische Herausforderungen
Die Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) betont die Notwendigkeit einer durchdachten Gesundheitspolitik, die den Fokus auf die Stärkung der ambulanten Versorgung legt. Zentrale Themen sind die Förderung der Ambulantisierung, die Sicherstellung des ärztlichen Nachwuchses und die Entbudgetierung ärztlicher Leistungen.
Innovationsschub durch digitale Technologien im Gesundheitssektor
Die umfassende Digitalisierung des Gesundheitswesens ermöglicht eine signifikante Reduzierung bürokratischer Prozesse und steigert die Effizienz, indem Routineaufgaben durch digitale Systeme schneller erledigt werden. Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) unterstützt medizinisches Personal bei Diagnosen und Therapieentscheidungen, was die Behandlungsqualität verbessert und mehr Zeit für die Patientenbetreuung schafft.
Kritik der Krankenhaus-IT-Leiter:innen am KHVVG
Positive Impulse des KHVVG:
Medizinische KI: Beeindruckende Ergebnisse mit hohem CO₂-Fußabdruck
Auf der Medica 2024 diskutierten Experten die beeindruckenden Ergebnisse medizinischer KI-Modelle und deren erhebliche ökologische Auswirkungen, insbesondere den hohen CO₂-Fußabdruck durch Deep-Learning-Algorithmen. Sie betonten die Notwendigkeit nachhaltigerer Ansätze, wie spezialisierte Lernmodelle und die Einführung von Energielabels für KI-Systeme, um die Umweltbelastung zu reduzieren.
Dexter-App optimiert Pflegeprozesse im Elisabeth-Selbert-Haus
Das Elisabeth-Selbert-Haus der AWO in Voerde setzt die KI-gestützte Dexter-App ein, um die Pflegedokumentation zu vereinfachen und das Personal zu entlasten. Die App ermöglicht durch Sprachaufnahmen eine schnelle Erfassung von Vitalwerten und Pflegeprotokollen, wodurch mehr Zeit für die direkte Betreuung der Bewohner bleibt
Innovatives Modellprojekt: Physician Assistants als Lösung für den Hausärztemangel?
Ein Forschungsprojekt der Universität Duisburg-Essen prüft, ob der Einsatz von Physician Assistants die hausärztliche Versorgung, besonders in ländlichen Gebieten, verbessern kann. Mit einer Förderung von 6,7 Millionen Euro soll untersucht werden, wie diese Assistenzberufe effektiv in die Regelversorgung integriert werden können
Geschlechterdiversität im OP-Team verbessert Patientenergebnisse
Eine kanadische Studie zeigt, dass Krankenhäuser mit einem Frauenanteil von über 35% in chirurgischen Teams eine um 3% geringere 90-Tage-Sterblichkeit nach Operationen aufweisen. Diese Ergebnisse unterstreichen die Bedeutung von Geschlechterdiversität für die Qualität der Patientenversorgung.
Der vierte ZUKE Green Health Kongress: Nachhaltig. Zukunft. Gestalten.
Zum ZUKE Green Health Kongress haben sich auch in diesem Jahr über 55
Gesundheitsökonom Greiner: Erhalt aller Brandenburger Kliniken nicht zukunftsfähig
Gesundheitsökonom Wolfgang Greiner bezweifelt die Zukunftsfähigkeit des Plans von SPD und BSW, alle Krankenhausstandorte in Brandenburg zu erhalten, und betont, dass die Qualität der Versorgung wichtiger sei als die Nähe zu Kliniken. Er plädiert für eine Spezialisierung und Konzentration von Leistungen, um eine hochwertige medizinische Versorgung sicherzustellen.
DRK Kliniken Berlin schließen Kinderchirurgie im Klinikum Westend
Die DRK Kliniken Berlin werden Ende Februar 2025 die Kinderchirurgie im Klinikum Westend schließen, da sie die verschärften Strukturvorgaben der bevorstehenden Krankenhausreform nicht erfüllen können. Die Senatsverwaltung bedauert diese Entscheidung, betont jedoch, dass die pädiatrische Versorgung weiterhin gesichert sei.
Finanzielle Schieflage bei ANregiomed: Krankenhausreform verschärft Probleme
Der Klinikverbund ANregiomed im Landkreis Ansbach steht vor erheblichen finanziellen Herausforderungen, mit einem Jahresdefizit von rund 32 Millionen Euro. Die bevorstehende Krankenhausreform erhöht den Druck zusätzlich, sodass strukturelle Änderungen und mögliche Einschränkungen im Leistungsangebot an den Standorten Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg ob der Tauber notwendig werden könnten.
Krankenhausreform: Gefahr für die flächendeckende Gesundheitsversorgung
Die geplante Krankenhausreform stößt weiter auf breite Kritik, da sie durch die Einführung von Versorgungsstufen und Leistungsgruppen eine große Lücke im Versorgungssystem verursachen könnte. Experten warnen, dass die Reform die Ökonomisierung des Gesundheitswesens sogar weiter vorantreibt und die flächendeckende Versorgung gefährdet.
DIVI würdigt Pioniere des Intensivregisters mit Ehrenmedaillen
Professor Christian Karagiannidis und Professor Steffen Weber-Carstens wurden für ihr entscheidendes Engagement beim Aufbau des DIVI-Intensivregisters mit der Ehrenmedaille der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) ausgezeichnet. Dieses Register ermöglichte während der Corona-Pandemie erstmals einen umfassenden Überblick über die Intensivkapazitäten in Deutschland und war somit essenziell für die effektive Steuerung der Patientenströme.
440-Millionen-Euro-Investition – Klinikneubau sichert Gesundheitsversorgung in Offenburg
Mit dem Neubau des Ortenau Klinikums in Offenburg beginnt ein wegweisendes Projekt zur Sicherung der Gesundheitsversorgung in der Region. Das 440-Millionen-Euro-Projekt soll ab 2030 als Maximalversorger jährlich über 200.000 Patienten betreuen und eine moderne medizinische Infrastruktur bieten.
Neuausrichtung in Neuhaus: Von der Klinik zum sektorenübergreifenden Versorger
Die REGIOMED-Klinik in Neuhaus am Rennweg hat ihren stationären Betrieb eingestellt und plant, sich künftig als sektorenübergreifendes Gesundheitszentrum zu positionieren. Dieses Modell soll ambulante und teilstationäre Angebote bündeln, um die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig zu sichern.
Caritas-Krankenhaus stellt Weichen für die digitale Zukunft
Das Caritas-Krankenhaus treibt seine digitale Transformation voran und hat durch Fördermittel des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) zahlreiche digitale Systeme eingeführt, darunter digitale Patientenkurven, ein Medikationsmanagement und ein Pflegeplanungsprogramm. Ziel ist es, die Patientensicherheit zu erhöhen, Arbeitsprozesse zu vereinheitlichen und den Alltag der Mitarbeitenden zu erleichtern.
Innovatives Pflegestudium in Görlitz: Theorie und Praxis vereint
Seit Oktober bietet die Hochschule Zittau/Görlitz den dualen Studiengang „Angewandte Pflegewissenschaft“ an, der mit einem Bachelor of Science und der staatlichen Berufszulassung als Pflegefachkraft abschließt. Trotz einer monatlichen Vergütung zwischen 1.000 und 1.500 Euro haben sich bisher nur drei Studierende eingeschrieben, die jedoch mit dem praxisnahen Studium sehr zufrieden sind.
Lauterbach plant RKI-Aufspaltung per Erlass: Kritik aus Opposition
Nach dem Ende der Ampelkoalition prüft Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach, die Aufspaltung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zugunsten eines neuen Präventionsinstituts per Ministererlass umzusetzen, um das Parlament zu umgehen. Die Union kritisiert dieses Vorgehen scharf und warnt vor einem Angriff auf die Integrität des RKI.
DRK-Krankenhäuser in der Insolvenz – Versorgungssicherheit in Rheinland-Pfalz auf dem Prüfstand
Fünf DRK-Kliniken in Rheinland-Pfalz haben Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt, um ihre finanzielle Schieflage zu bewältigen. Trotz der Insolvenzverfahren soll der Betrieb ohne Einschränkungen fortgeführt werden, um die medizinische Versorgung sicherzustellen.
FDP bemängelt einseitige Fokussierung der Krankenhauspolitik auf Saarbrücken
Die FDP Saar kritisiert die aktuelle Krankenhauspolitik von Gesundheitsminister Magnus Jung als unausgereift und zu stark auf Saarbrücken fokussiert. Sie fordert eine landesweite Strategie zur Neuordnung der Krankenhausleistungen, um eine flächendeckende und patientenorientierte Gesundheitsversorgung im gesamten Saarland sicherzustellen.
Hartmannbund: Chancen und Herausforderungen der digitalen Patientenversorgung
Der Hartmannbund-Landesverband Niedersachsen veranstaltet am 8. Februar 2025 in Lüneburg die 4. Digitalisierungskonferenz unter dem Titel „Digitale Patient:innenversorgung im deutschen Gesundheitssystem: Prozessoptimierung oder Zusatzbelastung?!“. Die Konferenz beleuchtet die Potenziale und Herausforderungen digitaler Technologien wie Telemedizin und Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen und bietet eine Plattform für den Austausch zwischen Fachkolleginnen und -kollegen.
Evangelische Bank: Wandel für alle. Zukunft für mich.
Gesichter einer nachhaltig lebenswerten Gesellschaft.
Datenschutzbedenken: Fehlende Transparenz bei Einführung der elektronischen Patientenakte
Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) bemängelt, dass gesetzliche Krankenkassen ihre Versicherten unzureichend und teils irreführend über die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) informieren, wodurch eine fundierte Entscheidung der Versicherten erschwert wird. Insbesondere werden die Widerspruchsmöglichkeiten nicht klar kommuniziert, was datenschutzrechtliche Bedenken hervorruft.
Aktionsplan für mehr Diversität und Barrierefreiheit im Gesundheitswesen
Mit einem neuen Aktionsplan will die Bundesregierung Barrieren im Gesundheitswesen abbauen und die Versorgung diverser und inklusiver gestalten. Kritiker bemängeln jedoch die späte Veröffentlichung und eine unzureichende Einbindung von Menschen mit Behinderungen in die Planung.
DKG: Krankenhauspolitik benötigt Neustart nach Bundestagswahl
DKG zum Gespräch mit Klaus Holetschek
KI: Datenschutzbeauftragte widmen sich den Herausforderungen der Innovation
Der neu gegründete Arbeitskreis Künstliche Intelligenz der Landesdatenschutzbeauftragten widmet sich den komplexen Herausforderungen, die der Einsatz von KI-Technologien insbesondere im Gesundheitswesen mit sich bringt. Ziel ist es, eine Balance zwischen dem Schutz personenbezogener Daten und der Offenheit für technologische Innovationen zu finden.
Erneut Insolvenzgefahr für die DRK-Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz
Die DRK-Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz mbH steht möglicherweise erneut vor der Insolvenz – eine Hiobsbotschaft für die betroffenen Standorte, darunter Kirchen, Hachenburg und Alzey. Hauptursache der Krise scheint eine millionenschwere Nachforderung bei der betrieblichen Altersversorgung zu sein, die einmal mehr die wirtschaftlichen Schwächen des Gesundheitswesens offenbart.
Medizinerausbildung: Ärztekammer kritisiert geplante Krankenhausreform in NRW
Die Ärztekammer Westfalen-Lippe (ÄKWL) äußert Bedenken, dass die geplante Krankenhausreform in Nordrhein-Westfalen zu erheblichen Problemen in der ärztlichen Weiterbildung führen könnte. Durch die Spezialisierung und Konzentration von Leistungen befürchtet die Kammer, dass Weiterbildungsinhalte nicht mehr vollständig an einzelnen Kliniken vermittelt werden können, was die Qualität der Ausbildung beeinträchtigen könnte.
Pflegekräfte mahnen: Verzögerungen bei Pflegegesetz verschärfen Fachkräftemangel
Angesichts einer möglichen vorgezogenen Bundestagswahl fordern der Deutsche Pflegerat und die Deutsche Interdisziplinäre Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (Divi) die rasche Verabschiedung geplanter Pflegegesetze. Sie betonen, dass Verzögerungen den Fachkräftemangel verschärfen und die sektorenübergreifende Zusammenarbeit behindern.
Rekordverluste bei den Krankenkassen – Ineffiziente Strukturen und Inflation als Kostentreiber
Die gesetzlichen Krankenkassen stehen mit einem Defizit von fast 5 Milliarden Euro unter Druck wie nie zuvor, getrieben durch steigende Personal- und Leistungskosten sowie jahrelange Versäumnisse bei Strukturreformen.
RLP: Gesundheitsminister Hoch plant Zuweisung von Leistungsgruppen ab 2027
Rheinland-Pfalz verlängert den aktuellen Krankenhausplan bis Ende 2026, um ausreichend Zeit für die Einbindung von Bürgern, Kommunen und Krankenhausträgern in die Planung zu gewährleisten. Ab 2027 sollen Leistungsgruppen zugewiesen werden, um eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Gesundheitsversorgung sicherzustellen.
DRK-Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz und Saarland mit optimiertem Online-Auftritt
Die DRK Trägergesellschaft Süd-West hat ihre Website neu gestaltet, um Patienten, Angehörigen und Interessierten einen benutzerfreundlichen Zugang zu Informationen über ihre Krankenhäuser und Gesundheitseinrichtungen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland zu bieten. Durch eine klare Navigation und interaktive Klinik-Suche können Nutzer schnell relevante Fachbereiche und Angebote finden, wobei das Design sowohl für Desktop- als auch für mobile Geräte optimiert wurde.
Krankenhauspolitik vor dem Umbruch: Neustart nach Bundestagswahl gefordert
Führende Gesundheitsexperten fordern nach der Bundestagswahl einen umfassenden Neustart in der Krankenhauspolitik, um die medizinische Versorgung zukunftssicher zu gestalten. Sie kritisieren die bisherigen Reformansätze als unzureichend und mahnen zu tiefgreifenden strukturellen Veränderungen.
Bayerns Kliniken am Rande einer Pleitewelle: Alarmierende Prognose
Die Bayerische Krankenhausgesellschaft (BKG) warnt vor einer dramatischen Insolvenzwelle unter bayerischen Kliniken, da acht von zehn Häusern massive Defizite erwarten. Die Reformpläne der Bundesregierung stehen in der Kritik, da sie mehr Bürokratie als konkrete finanzielle Entlastung bringen und die medizinische Versorgung gefährden könnten.
Neues Führungsduo im Klinikum Osnabrück: Prof. Engelhardt und PD Dr. Rey übernehmen ärztliche Leitung
Der Aufsichtsrat des Klinikums Osnabrück hat Prof. Dr. Martin Engelhardt als Ärztlichen Direktor bestätigt und PD Dr. Johannes Rey zum neuen stellvertretenden Ärztlichen Direktor ernannt. Diese Entscheidung sichert sowohl Kontinuität als auch frische Impulse in der medizinischen Führung des Hauses.
DRG-System 2025 – Update-Seminar am 11.12.2024 | Nur noch wenige Restplätze!
Was erwartet Sie?
Britta Müller wird neue Gesundheitsministerin Brandenburgs – Politischer Wechsel sorgt für Aufsehen
Britta Müller, ehemalige SPD-Landtagsabgeordnete und Expertin im Gesundheitswesen, wird neue Gesundheitsministerin in Brandenburgs rot-lila Koalition unter Dietmar Woidke. Als Mitglied des Bündnis Sahra Wagenknecht will sie eine patientenorientierte Versorgung fördern und die Krankenhauslandschaft sichern.
Schweigepflicht oder Sicherheitslücke? Die ePA und der Vertrauensverlust im Gesundheitssystem
Die elektronische Patientenakte (ePA) steht wegen Bedenken zur Datensicherheit und zur Wahrung der ärztlichen Schweigepflicht massiv in der Kritik. Gegner warnen vor einem Missbrauch der zentral gespeicherten Gesundheitsdaten und einem Verlust des Vertrauens zwischen Arzt und Patient, während Befürworter vor allem die Chancen für Forschung und Versorgung hervorheben.
Heizungsausfall legt Universitätsklinikum Heidelberg still
Der unerwartete Heizungsausfall am Universitätsklinikum Heidelberg hat die medizinische Versorgung stark beeinträchtigt und eine teilweise Evakuierung notwendig gemacht. Dieser Vorfall offenbart die dringende Notwendigkeit, die infrastrukturelle Sicherheit und Krisenvorsorge in deutschen Krankenhäusern zu stärken.
Universitätsklinikum Frankfurt übernimmt traditionsreiches Krankenhaus in Sachsenhausen
Das Universitätsklinikum Frankfurt übernimmt das schlecht ausgelastete Krankenhaus Sachsenhausen, um dessen Zukunft zu sichern und eigene Kapazitätsengpässe zu lösen. Im Zuge der Krankenhausreform dient die Fusion als Modell für die langfristige Sicherung kleinerer Klinikstandorte, wobei Standort und Arbeitsplätze erhalten bleiben.
Prof. h.c. Hans-Ulrich Schmidt zum Kaufmännischen Vorstand des Diakonissenhauses Teltow berufen
Das Kuratorium des Evangelischen Diakonissenhauses Berlin Teltow Lehnin hat Prof. h.c. Hans-Ulrich Schmidt zum neuen Kaufmännischen Vorstand gewählt. Prof. Schmidt wird Lutz Ausserfeld nachfolgen, der zum 1. August 2025 in den Ruhestand wechselt.
Krankenhausreform in Rheinland-Pfalz: Neuer Plan für 2027 setzt Maßstäbe
Rheinland-Pfalz verlängert seinen Krankenhausplan bis 2026 und plant ab 2027 die Einführung von Leistungsgruppen, um die flächendeckende Gesundheitsversorgung zu sichern und Reformziele wie Qualität und Effizienz zu fördern. Trotz Kritik der Krankenkassen mahnt Gesundheitsminister Hoch deren aktive Mitwirkung an und betont, dass zusätzliche Mittel und neue Vergütungsmodelle zentrale Bausteine für die Transformation der Kliniklandschaft sind.
Elektronische Patientenakte: Ärzte skeptisch, Apotheker optimistisch
Kurz vor dem Start der elektronischen Patientenakte (ePA) fühlen sich viele Ärzte unzureichend vorbereitet und kritisieren komplizierte Zugriffsberechtigungen sowie hohe Implementierungskosten. Apotheker zeigen sich hingegen optimistischer und sehen in der ePA vor allem Vorteile bei der Verfügbarkeit von Patienteninformationen, während weiterhin Nachholbedarf bei der Aufklärung und Datensicherheit besteht.
Schleswig-Holsteins Gesundheitsministerin fordert praxistaugliche Krankenhausreform
Die schleswig-holsteinische Gesundheitsministerin kritisiert die schleppende Umsetzung der Krankenhausreform, da zentrale Regelungen und Softwarelösungen noch fehlen. Die Kliniken seien zwar bereit, konstruktiv mitzuwirken, aber ohne finanzielle Überbrückungshilfen drohe eine Gefährdung der Versorgungssicherheit.
Blindflug bei Krankenhausfinanzierung: Klinikum Fulda bleibt stabil
Die Krankenhausreform bringt unklare Rahmenbedingungen und neue Finanzierungsmodelle, die Krankenhäuser wie das Klinikum Fulda vor Herausforderungen stellen, während Experten von einem „Blindflug“ sprechen. Als Maximalversorger sieht sich das Klinikum dennoch langfristig gut gerüstet, um die Umstrukturierung erfolgreich zu bewältigen und die Patientenversorgung zu sichern.
Herausforderungen in der Pflege und Gesundheitspolitik bleiben groß – Prof. Dr. Stefan Willich im Interview – Umsetzung der Krankenhausreform
Die Ampel-Regierung hat der Nachfolge-Regierung einige offene Baustellen hinterlassen.
Führungswechsel bei den AMEOS Klinika Holstein Somatik
Die AMEOS Klinika Eutin, Oldenburg, Middelburg und Fehmarn stehen vor einem Führungswechsel.
12 Strategien für die Zukunft der ambulanten Versorgung
Die Kassenärztlichen Vereinigungen präsentieren einen umfassenden 12-Punkte-Plan zur Sicherstellung und Weiterentwicklung der ambulanten Versorgung, der von einer klar definierten Versorgungsstrategie bis hin zu digitalen Innovationen reicht. Mit Maßnahmen wie verbesserten Finanzierungsgrundlagen, moderner Patientennavigation und der Förderung interdisziplinärer Praxen setzt die KV auf nachhaltige Lösungen, um den wachsenden Anforderungen in der Gesundheitsversorgung gerecht zu werden.
OpenAI: Multimodale KI „o1 Pro“ und exklusives Abo-Modell
Mit der Einführung von „o1 Pro“ setzt OpenAI einen neuen Standard für KI-Leistung, kombiniert mit einem hochpreisigen Subskriptionsmodell von 200 US-Dollar pro Monat. Der multimodale Ansatz, der Denken vor Antworten ermöglicht, ist ein technologisches Versprechen, das fasziniert und polarisiert.
Zentraler Terminologieserver: Meilenstein für digitale Gesundheitsversorgung
Der zentrale Terminologieserver bietet erstmals eine einheitliche Plattform für Kodiersysteme und Wertelisten, um den sektorübergreifenden Austausch medizinischer Daten zu standardisieren und die Interoperabilität im Gesundheitswesen zu fördern. Als zentrale Referenzquelle für die elektronische Patientenakte (ePA) legt er den Grundstein für eine einheitliche Dokumentation und Nutzung von Gesundheitsdaten in Deutschland und darüber hinaus.
Künstliche Intelligenz in der Medizin: Wie sicher sind automatisierte Arztbriefe?
KI-Sprachmodelle bieten großes Potenzial, den zeitaufwändigen Prozess der Arztbrieferstellung zu beschleunigen, erfordern jedoch strenge Kontrolle, um Risiken wie fehlerhafte Inhalte oder Datenschutzprobleme zu minimieren. Ein verantwortungsvoller Einsatz, unterstützt durch geschlossene Systeme und rechtliche Vorgaben, könnte sowohl Ärzten als auch Patienten nachhaltig zugutekommen.
Digitaler Meilenstein: Klinikum Nürnberg führt modernes KIS ein
Das Klinikum Nürnberg modernisiert mit dem neuen Krankenhausinformationssystem ORBIS seine digitalen Prozesse und stellt die Weichen für eine effizientere Patientenversorgung sowie Entlastung der Mitarbeitenden. Mit der Einbindung aller Nutzergruppen und dem Fokus auf nahtlose Abläufe wird das Klinikum ein Vorreiter in der digitalen Transformation.
IGeL-Report 2024: 2,4 Milliarden Euro setzen Arztpraxen pro Jahr mit fragwürdigen IGeL um
Der IGeL-Monitor hat zum 5. Mal gesetzlich Versicherte zu Individuellen Gesundheitsleistungen (IGeL), zu den Kosten und zum Umgang mit IGeL in den ärztlichen Praxen befragt. Ergebnis: Patientinnen und Patienten werden in großem Umfang mit IGeL-Angeboten konfrontiert – dabei gibt es viele Probleme. Versicherte geben aus Unwissenheit viel Geld für Leistungen aus, die wenig nützen und teilweise auch schaden können. In den Praxen wird unzureichend über IGeL aufgeklärt.
Schließung in Neuhaus: Verdi warnt vor schlechteren Arbeitskonditionen für Pflegekräfte
Mit der Schließung des defizitären Krankenhauses in Neuhaus am Rennweg stehen 67 Mitarbeitende vor einer unsicheren beruflichen Zukunft, wobei Verdi für Pflegekräfte schlechtere Arbeitsbedingungen bei einem Wechsel befürchtet. Der Landkreis plant eine ambulante Nachnutzung des Standorts, während Patienten künftig teils deutlich längere Wege in Kauf nehmen müssen.
Intel und Charité entwickeln gemeinsam KI-Lösungen zur besseren Gesundheitsversorgung
Der Halbleiterhersteller Intel und die Charité – Universitätsmedizin Berlin starten eine gemeinsame Initiative zur Verbesserung der Nutzung von Gesundheitsdaten für das Krankenhauspersonal und Patient:innen durch Künstliche Intelligenz. Hierfür haben beide Seiten eine entsprechende Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) geschlossen.
BfArM: Prozess zur Weiterentwicklung von ICD- und OPS-Codes startet
Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) hat das Vorschlagsverfahren für die Versionen 2026 von ICD-10-GM und OPS eröffnet. Bis zum 28. Februar 2025 können Fachgesellschaften, Organisationen und Einzelpersonen Änderungsvorschläge einreichen, die nach einer detaillierten Prüfung und Abstimmung in die finalen Klassifikationen integriert werden.
KI in der Psychiatrie: TU Dresden erforscht innovative Frühwarnsysteme
Forschende der TU Dresden haben gezeigt, dass große Sprachmodelle wie „Llama-2“ zuverlässig Suizidalitäts-Hinweise aus psychiatrischen Anamnesen extrahieren können, wodurch Frühwarnsysteme für gefährdete Patienten möglich werden. Die Integration solcher KI-gestützten Ansätze könnte nicht nur die Qualität der Versorgung, sondern auch die Effizienz medizinischer Dokumentation revolutionieren.
KI-gestütztes ‚NurseAssist‘ revolutioniert Seniorenbetreuung
Mit dem Upgrade des „NurseAssist“-Systems von Kepler Vision Technologies und Mobotix wird die Patientenbetreuung in Senioren- und Pflegeeinrichtungen durch präzisere Erkennung von Verhaltensanomalien und eine 90-prozentige Reduktion von Fehlalarmen nachhaltig verbessert. Dank datenschutzkonformer Technologien erleichtert die Lösung nicht nur die Arbeit des Pflegepersonals, sondern erhöht auch die Sicherheit und Lebensqualität der Bewohner.
Die ärztliche Verantwortung für die Patientinnen und Patienten im Krankenhaus endet nicht um 18:00 Uhr
Klinikverbund Hessen zur Urabstimmung der Ärztegewerkschaft Marburger Bund über einen Streik an kommunalen Krankenhäusern
Krankenhausreform: Lockerung der Fusionskontrolle bis 2030 beschlossen
Das Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) erleichtert standortübergreifende Krankenhauszusammenschlüsse, indem die kartellrechtliche Fusionskontrolle bis 2030 deutlich eingeschränkt wird. Voraussetzung ist eine schriftliche Bestätigung der Landesbehörde, dass der Zusammenschluss die Krankenhausversorgung verbessert und keine wettbewerbsrechtlichen Hindernisse bestehen.
Brüderklinikum Julia Lanz: Optimierte Patientenversorgung durch Standortkonzentration
Das Brüderklinikum Julia Lanz konzentriert ab Januar 2025 die stationäre Versorgung ausgewählter Fachabteilungen an zentralen Standorten, um die medizinische Qualität und Effizienz zu steigern. Die Patientinnen und Patienten profitieren von kürzeren Wartezeiten, gebündelter Kompetenz und optimierten Abläufen, während beide Standorte für spezifische Aufgaben erhalten bleiben.
Ambulante Operationen auf dem Vormarsch: Neue OP-Zentren als Zukunftsmodell
Politische und finanzielle Zwänge, aber auch Fortschritte in der Medizintechnik führen dazu, dass viele Operationen bereits ambulant durchgeführt werden. Das neue Operationszentrum „SOGesund“ in Schongau zeigt, wie durch optimierte Abläufe und flexible Angebote der Übergang von stationären zu ambulanten Eingriffen gelingen kann.
Melanie John übernimmt strategische Gesamtverantwortung des Gesundheits-Clusters Oberfranken
NRW fördert Krankenhausprojekte der Franziskus-Stiftung
Mit 20,2 Millionen Euro fördert die Landesregierung Nordrhein-Westfalen den Ausbau geriatrischer Kapazitäten in den Krankenhäusern der Franziskus-Stiftung in Lüdinghausen und Beckum. Diese Investition unterstützt den neuen Krankenhausplan des Landes und zielt darauf ab, die Versorgung älterer und demenzkranker Patienten zu verbessern.
Jonas Wintz wird neuer Hauptgeschäftsführer am Klinikum Vest
Jonas Wintz übernimmt als neuer Hauptgeschäftsführer der Klinikum Vest GmbH, einer Trägergesellschaft der Knappschaft Kliniken, die Leitung der Standorte in Recklinghausen und Marl. Sein Vorgänger, Dr. Hans Christian Atzpodien, konzentriert sich künftig auf seine Rolle als Hauptgeschäftsführer der Knappschaft Kliniken und setzt auf eine enge Vernetzung zwischen den zentralen Bereichen und den Krankenhäusern.
Der Schwerpunkt liegt auf Themen wie Krankenhausmanagement, Medizincontrolling, Digitalisierung und Gesundheitspolitik. Neben aktuellen Nachrichten und einem wöchentlichen Fach-Newsletter bietet medinfoweb ein spezialisiertes Stellenportal für Fach- und Führungskräfte im Klinikbereich.