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Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt?
Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Wir verstehen uns als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.
KHVVG: VLK fordert substanzielle Nachbesserungen statt rein redaktioneller Korrekturen
Die Vorbereitungen für das sogenannte Vorschaltgesetz im Rahmen des Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetzes (KHVVG) laufen auf Hochtouren. Bereits bis Mitte Juli will Bundesgesundheitsministerin Nina Warken Änderungen am Gesetzespaket vorlegen. Der Verband leitender Krankenhausärztinnen und -ärzte e.V. (VLK) warnt jedoch eindringlich davor, sich lediglich auf redaktionelle Anpassungen zu beschränken.
Fehlendes Berufsgesetz bremst Einsatz von Physician Assistants in Praxen
Physician Assistants (PAs) sollen künftig stärker in der ambulanten Versorgung mitwirken. Expert:innen sehen Potenzial in Hausarztpraxen, Heimen und Akutsprechstunden. PAs dürfen Diagnosen vorbereiten, Befunde sichten und Wundversorgung übernehmen. Doch es fehlt ein bundeseinheitliches Berufsgesetz und eine Abbildung der Leistungen im EBM. Die Akademisierung eröffnet neue Karrierewege für MFAs. Angesichts Ambulantisierung und Personalengpässen wächst der Bedarf deutlich.
Die Krankenhausreform droht zu stocken: Clemens Hoch fordert rasches Handeln
Clemens Hoch warnt vor massiven Verzögerungen bei der Umsetzung der Krankenhausreform. Nach aktuellem Stand wird die Vorhaltevergütung frühestens 2028 greifen. Bis dahin bleiben Kliniken auf das alte Abrechnungssystem angewiesen. Hoch kritisiert die mangelnde Unterstützung des Bundes und verweist auf steigende Finanzierungsprobleme, die Kommunen bereits zu Rettungsaktionen zwingen. Auch die zugesagten Bundesmittel lösen das strukturelle Problem nicht. Die Länder zweifeln an der Behauptung, dass die Reform mit unveränderten Mitteln auskommt.
Das Ganze abbilden: Aus der Krankenhaus GmbH wird die St. Vincenz-Kliniken GmbH Paderborn
Eigentlich ist es nur eine Kleinigkeit, aber sie hat hohe Symbolkraft: Die St. Vincenz-Krankenhaus GmbH hat ihren Namen geändert. „MMit diesem Schritt machen wir deutlich, dass unsere drei Häuser zusammengehören und wesentliche Teile des großen Ganzen sind“, erklärt Markus Funk, Sprecher der Geschäftsführung. Darum heißt die Trägergesellschaft im Hintergrund der drei Krankenhäuser ab sofort St. Vincenz-Kliniken GmbH.
Fristen für Leistungsgruppen-Anträge verlängert: Bayerns Krankenhäuser erhalten mehr Planungsspielraum
Die bayerische Krankenhausgesellschaft begrüßt die Fristverlängerung für Leistungsgruppen-Anträge bis 30. November. Ursprünglich war Ende August geplant. Grund ist die bessere Abstimmung mit dem geplanten Krankenhausreform-Anpassungsgesetz. Die neue Regelung verschafft Kliniken mehr Planungssicherheit und reduziert Bürokratie. Für die Krankenhausplanungsbehörde und den Medizinischen Dienst bedeutet dies einen kürzeren Prüfzeitraum. Wichtig ist die Anpassung auch für die Einstufung von sektorenübergreifenden Versorgungseinrichtungen, die vor allem für ländliche Regionen relevant ist.
Transformationsfonds: Kliniken müssen jetzt strategisch handeln
Der Transformationsfonds bietet 50 Milliarden Euro für den strukturellen Umbau der Kliniklandschaft. Im Fokus steht nicht das Abarbeiten von Pflichtlisten, sondern strategische Planung. Fördermittel gibt es nur für klar definierte Projekte, die mit dem KHVVG abgestimmt sind. Das Zeitfenster ist knapp, denn bis September 2025 müssen Anträge stehen. Kliniken, die zögern, riskieren nicht nur Fördergelder, sondern ihre Wettbewerbsfähigkeit.
Klimaneutralität und Strukturwandel: Kliniken vor Mammutaufgabe
Deutschlands Krankenhäuser stehen vor einer doppelten Herausforderung: Sie müssen modernisiert und klimaneutral umgebaut werden, gleichzeitig erfordert die Reform der Krankenhausstruktur Milliardeninvestitionen.
Asklepios-Podcast: Warum KI und Radiolog:innen gemeinsam bessere Medizin ermöglichen
Künstliche Intelligenz analysiert riesige Datenmengen, erkennt Muster und unterstützt Radiolog:innen bei komplexen Diagnosen. Besonders in der Bildgebung punktet sie mit Präzision und Ausdauer. Doch ersetzt KI den Menschen? Prof. Dr. Roman Fischbach von der Asklepios Klinik Altona sieht das anders: Der digitale Assistent ist ein Werkzeug, aber kein Ersatz. Über Chancen, Grenzen und die Rolle der Fachärzt:innen spricht er in einer aktuellen Podcast-Folge.
ICD-10-GM Version 2026: Vorabfassung veröffentlicht
Ab sofort finden Sie die vorläufige Fassung der ICD-10-GM 2026 auf unseren Internetseiten. Für die endgültige amtliche Fassung können sich noch Änderungen gegenüber dieser Vorabfassung ergeben.
KI im Klinikalltag: Ohne klare Prüfstandards kein Vertrauen
Künstliche Intelligenz verändert die Medizin, doch ohne klare Prüf- und Qualitätskriterien bleibt sie riskant. Der Artikel zeigt, warum Regulatorik, klinische Validierung und Nutzerakzeptanz unverzichtbar sind. Erklärbarkeit gilt als Schlüsselkriterium, um Vertrauen zu schaffen. Ein strukturiertes Prüfschema und internationale Standardisierungsinitiativen sollen den Weg für sichere und nachvollziehbare KI-Anwendungen ebnen.
Deutschlands beliebteste Pflegeprofis – Sana Klinikum Hameln-Pyrmont holt den niedersächsischen Landessieg
Das Team der Zentralen Notaufnahme (ZNA) des Sana Klinikums Hameln-Pyrmont wurde im Rahmen des bundesweiten Wettbewerbs als Landessieger für Niedersachsen ausgezeichnet. Mit großem Rückhalt aus der Bevölkerung und dem Klinikum setzte sich das Team unter den vielen in Niedersachsen nominierten Pflegenden durch und zieht nun in die finale Bundesrunde ein.
Schön Klinik prüft Zukunft der Herzchirurgie Vogtareuth – Mitarbeiter:innen starten Petition
In Vogtareuth kämpft das Team der Schön Klinik um den Erhalt der Herzchirurgie. Grund ist die geplante Krankenhausreform, die neue strukturelle Anforderungen stellt. Die Abteilung existiert seit 19 Jahren und gilt als wichtig für die regionale Versorgung, da die nächsten Fachkliniken weit entfernt liegen. Eine Petition fordert den Erhalt, um Versorgungslücken und Arbeitsplatzverluste zu verhindern. Die Klinik verweist auf fehlende gesetzliche Vorgaben und prüft die künftige Ausrichtung aller Fachbereiche.
Brustkrebs-Früherkennung: Schleswig-Holstein setzt auf digitale Doppelbefundung mit KI
Das Programm Qualitätsgesicherte Mamma-Diagnostik (QuaMaDi) in Schleswig-Holstein ergänzt seine etablierte Doppelbefundung bei Mammographien seit Juli 2025 durch KI-Unterstützung. Ziel ist eine höhere Treffsicherheit bei der Brustkrebsfrüherkennung, ohne unnötige Zusatzuntersuchungen. Die KI markiert Auffälligkeiten mit hoher Präzision und unterstützt Radiolog:innen, ersetzt aber keine ärztliche Entscheidung. Die Teilnahme ist freiwillig, zusätzliche Kosten entstehen nicht. Landesförderungen und Krankenkassen sichern die Finanzierung. Erste Studien zeigen eine um 17 Prozent gesteigerte Entdeckungsrate. Ziel ist die bundesweite Ausweitung.
KKH verzeichnet Rekordschaden durch Betrug und Korruption
Mit 5,4 Millionen Euro ist der KKH Kaufmännische Krankenkasse im vergangenen Jahr der bislang größte registrierte Schaden durch Abrechnungsbetrug entstanden. Der Löwenanteil entfällt auf ambulante Pflegedienste, die mit diversen Betrugsmaschen mehr als 4,1 Millionen Euro ergaunert haben.
Klinische Studien fehlen bei vielen KI-Anwendungen in der Medizin
Eine Analyse von rund 900 FDA-zugelassenen KI-Medizinprodukten zeigt gravierende Lücken bei der Validierung. Nur 10 % wurden umfassend geprüft. Der Großteil stammt aus der Radiologie, meist als reine Software. Prospektive und randomisierte Studien sind selten. Autor:innen warnen vor fehlender Generalisierbarkeit und fordern eine kontinuierliche Leistungsüberwachung. Europa plant eine EUDAMED-Datenbank, doch bisher fehlt Transparenz.
Krankenhausreform: Bund plant Anpassungsgesetz für mehr Spielraum der Länder
Die Bundesregierung reagiert auf Kritik an der Krankenhausreform. Mit dem geplanten Krankenhausanpassungsgesetz (KHAG) sollen Kliniken bis zu sechs Jahre von zentralen Vorgaben abweichen dürfen. Ziel bleibt die Sicherung der Grund- und Notfallversorgung, besonders in ländlichen Regionen. Geplant sind Anpassungen bei Qualitätsvorgaben, Standortdefinitionen und Fristen für die Vorhaltefinanzierung. Länder sollen mehr Handlungsspielraum erhalten, ohne die Grundprinzipien der Reform aufzugeben.
Krankenhausreform praktisch gedacht mit Kooperation statt Schließung
Die Krankenhausreform fordert Spezialisierung und weniger Kliniken. Ein Netzwerk um das UKGM Gießen zeigt eine Alternative. Ärzt:innen teilen ihre Expertise trägerübergreifend und sichern so die Versorgung kleiner Häuser. Mediziner pendeln, nicht Patient:innen. Dieses Co-Sourcing-Modell ermöglicht Spitzenmedizin in der Fläche, trotz bürokratischer Hürden. Ziel ist eine gemeinsame Verantwortung statt Konkurrenz und ein patientenzentriertes System.
Elektronische Patientenakte (ePA) droht zu scheitern – Kliniken fordern Kurswechsel
Der Rollout der elektronischen Patientenakte droht zum Rohrkrepierer zu werden. Trotz 70 Millionen angelegter ePAs bleiben die Nutzer:innen fern. Ärzt:innen und Kliniken sehen ein zentrales Digitalprojekt in Gefahr und fordern politische Korrekturen. Kritik entzündet sich an Technik, Aufklärung und Tempo.
Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden zählt erneut zu Deutschlands Top-Krankenhäusern
Die Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden gehört laut F.A.Z.-Institut erneut zu den besten Krankenhäusern Deutschlands. Ausschlaggebend sind Spitzenqualität, starke Altersmedizin und ein klares Bekenntnis zu Innovation und Patientennähe.
Das Jüdische Krankenhaus Berlin erweitert seinen Vorstand: Mareike Zinn übernimmt das Pflegemanagement
Das Jüdische Krankenhaus Berlin baut seine Führung aus. Mareike Zinn, erfahrene Pflegeexpertin, rückt in den Vorstand auf und wird künftig das Pflegemanagement verantworten. Die Erweiterung auf vier Vorstandsmitglieder wurde durch eine Satzungsänderung ermöglicht. Ziel ist eine strategisch stabile Ausrichtung des Hauses, insbesondere vor dem Hintergrund der Krankenhausreform. Zinn steht für eine Pflege, die professionell, empathisch und wirtschaftlich tragfähig ist.
Das Jüdische Krankenhaus Berlin erweitert seinen Vorstand: Mareike Zinn übernimmt das Pflegemanagement
Das Jüdische Krankenhaus Berlin baut seine Führung aus. Mareike Zinn, erfahrene Pflegeexpertin, rückt in den Vorstand auf und wird künftig das Pflegemanagement verantworten. Die Erweiterung auf vier Vorstandsmitglieder wurde durch eine Satzungsänderung ermöglicht. Ziel ist eine strategisch stabile Ausrichtung des Hauses, insbesondere vor dem Hintergrund der Krankenhausreform. Zinn steht für eine Pflege, die professionell, empathisch und wirtschaftlich tragfähig ist.
Datengestützte Qualitätssicherung: Weitere Vereinfachungen beschlossen
QS-Verfahren Transplantationsmedizin (QS TX)
Führungswechsel am Klinikum Würzburg Mitte: Landeck übernimmt die alleinige Verantwortung
Befragung zur Versorgung im Notfall: Viele gehen ohne kompetente Ersteinschätzung direkt in die Notaufnahme
Die Steuerung von tatsächlichen oder vermeintlichen Notfallpatienten auf den richtigen Behandlungspfad muss im Rahmen der geplanten Notfallreform dringend verbessert werden. Das machen Ergebnisse einer bevölkerungsrepräsentativen Forsa-Befragung im Auftrag des AOK-Bundesverbandes deutlich. Demnach haben mindestens 41 Prozent der Menschen, die in den vergangenen fünf Jahren die Notaufnahme einer Klinik aufgesucht haben, dies ohne vorherige Ersteinschätzung durch eine kompetente Stelle selbst entschieden.
Schnelle Abrechnungssimulation und sichere Planung mit dem MOMO Fallpiloten: Zuwachs in Tiplus Produktportfolio
Hamburg/Stuttgart, 1 8.06.2025: Mehr Klarheit in der Fallplanung mit dem MOMO Fallpiloten: Das neue Tool der Hamburger Tiplu GmbH ermöglicht eine schnelle Abrechnungssimulation vor der elektiven Aufnahme und ist bereits im Marienhospital Stuttgart im Einsatz.
Zukunftskonzept 2035: Weitere konkrete Fortschritte auf dem Weg zur Neuausrichtung der Kliniken Ostalb
Betriebsausschuss Klinikimmobilien beschließt Umsetzung wichtiger baulicher Maßnahmen an den Standorten Aalen, Mutlangen und Ellwangen
Studie: KI-Einsatz lässt Vertrauen in Ärzt:innen sinken
Eine Studie der Universität Würzburg zeigt: Ärzt:innen wirken weniger vertrauenswürdig, wenn sie KI nutzen – selbst bei Büroarbeit.
Klinikschließung in Wittstock: Stadt kündigt Widerstand an
Das KMG Klinikum Nordbrandenburg will den Standort Wittstock/Dosse 2026 schließen. Grund sind neue Vorgaben der Krankenhausreform. Bürgermeister Wacker warnt vor drastischen Folgen und ruft zum Widerstand auf. Gesundheitsministerin Müller kündigt an, ambulante oder mobile Versorgungsangebote vor Ort sicherzustellen. Die Fachabteilungen sollen nach Pritzwalk verlagert werden. Kritiker sehen darin eine Gefahr für die Notfallversorgung. Die Landesregierung betont, dass kein Standort ohne Ersatzstrukturen aufgegeben wird.
Elf Kliniken im Saarland vernetzen sich über die Cloud mit einem gemeinsamen Patientenportal
Im Saarland entsteht eine Cloud-basierte Plattform für den Datenaustausch zwischen elf Kliniken. Ziel ist ein gemeinsamer Zugang für Patient:innen über ein zentrales Einstiegsportal. Basis ist ein Blueprint, der einheitliche Prozesse definiert. Planfox liefert die Portallösung, unterstützt von Integrationsspezialisten. Erste Einrichtungen gehen im Juli 2025 live. Langfristig sollen auch Praxen und grenzüberschreitende Strukturen eingebunden werden. Datenschutz und Anpassungen an unterschiedliche Systeme bleiben zentrale Herausforderungen.
Besuch aus Bundes- und Landespolitik: Kliniken Beelitz setzen starkes Zeichen für die Zukunft spezialisierter Fachkliniken
Hochrangiger Besuch in Beelitz-Heilstätten: Die Bundestagsabgeordnete Sonja Eichwede und die Brandenburger Landtagsabgeordnete Melanie Balzer informierten sich heute vor Ort über die Rolle und Perspektiven hochspezialisierter Fachkliniken im Zuge der laufenden Krankenhausreform.
Deutsches Krankenhausinstitut: Start der Umfrage zu Cybersicherheit im Krankenhaus
Durch die steigende Digitalisierung in deutschen Krankenhäusern gewinnt das Thema Cybersicherheit im Krankenhaus zunehmend an Bedeutung.
BKG begrüßt verkürzten Prüfzeitraum zugunsten der Planungssicherheit bei der Krankenhausreform in Bayern
Die Krankenhausreform tritt Anfang 2027 in Kraft und wird nicht verschoben. Ursprünglich war vorgesehen, dass die bayerischen Krankenhäuser bereits bis Ende August 2025 die Leistungsgruppen ab 2027 beantragen müssen, die sie künftig anbieten wollen. Mit dieser Fristsetzung wäre eine enorme Unsicherheit für die Krankenhäuser, den Mitarbeitenden und letztlich auch für die Patientinnen und Patienten verbunden gewesen. Denn die neue Bundesregierung hat Anpassungen der Krankenhausreform angekündigt.
Krankenhaustransformationsfonds: BAS schaltet Online-Portal frei
Die Bundesländer können ab sofort Förderanträge stellen.
Reimann: Bund muss Finanzverantwortung wahrnehmen
Das Bundesverfassungsgericht hat letzte Woche mit einer Entscheidung das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz bestätigt und den Gesetzgeber darin gestärkt, Maßnahmen zur Finanzstabilität der gesetzlichen Krankenversicherung zu treffen. Dazu sagt die Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Carola Reimann:
Effizienzoffensive trifft Realität: RoMed kämpft mit 16-Millionen-Defizit
Die RoMed Kliniken konnten 2024 mehr Patient:innen versorgen und den Umsatz steigern. Dennoch bleibt ein Defizit von 16,2 Millionen Euro. Die Ursachen liegen in unzureichenden Refinanzierungen bei steigenden Kosten. Trotz Effizienzmaßnahmen und neuer medizinischer Ansätze bleibt der wirtschaftliche Druck hoch. Der Klinikverbund setzt auf Spezialisierung, digitale Technik und Kooperation zur Stabilisierung.
Von der Kodierfachkraft zum Medizincontroller – Neuer Zertifikatslehrgang
»Empathische, sympathische und hochqualifizierte Dutzende. Feste Struktur und Organisation. Super Verpflegung und Catering.«
Uniklinikum Heidelberg: Zwischen Reanimation und Studium – Elea hilft Herzen in Not
Wie sieht der Weg in die Pflege auf einer kardiologischen Intensivstation aus – und was motiviert junge Pflegekräfte, sich weiter zu spezialisieren? In dieser Folge von PflegeKraft HD erzählt Pflegefachfrau Elea Wörner von ihrem Einstieg auf der „Kardio-Intensiv“, ihrem dualen Studium und ihrem nächsten Schritt: dem Master.
Krankenhausreform setzt Kliniken unter Zugzwang: Landkreis Starnberg plant Neuausrichtung
Im Landkreis Starnberg steht die stationäre Versorgung vor einem tiefgreifenden Wandel. Drei Klinikstandorte sollen gebündelt, ein Zentralkrankenhaus geplant werden. Ziel ist der Erhalt des Versorgungsniveaus unter den Vorgaben der Krankenhausreform. Kritisch seien eine unklare Finanzierung, steigende Anforderungen und Fachkräftemangel, welche drohen die Pläne auszubremsen. Entscheiden wird letztlich der Freistaat Bayern.
Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zu Besuch am Universitätsklinikum Heidelberg
Die Ministerin tauschte sich am 21. Juli 2025 mit dem Klinikums- und Fakultätsvorstand zu aktuellen Themen aus und traf im Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin Patienten und Mitarbeitende. Sie informierte sich über neuste Entwicklungen in der Kinderonkologie sowie der telemedizinischen Schlaganfallversorgung und besichtigte das in Heidelberg entwickelte Rettungsfahrzeug Medical Intervention Car.
Zukunft des Klinikums Freising in Gefahr: ÖDP-Kreisrat fordert sofortiges Handeln
Christian Fiedler schlägt Alarm, denn das Klinikum Freising steht unter Reformdruck, doch politischer Stillstand gefährdet den Anschluss. Notaufnahme und Intensivstation erfüllen nicht die geforderten Standards. Wer jetzt zaudert, riskiert den Verlust der Klinikstruktur. Denn ein Krankenhaus je Landkreis ist kein Rechtsanspruch und Reformvorgaben dulden keinen Aufschub.
Klinikum Fulda: Neun Kliniken erhalten Auszeichnungen in der STERN – Klinikliste 2025
Das Klinikum Fulda gehört auch 2025 zu den besten Krankenhäusern Deutschlands. Dies bestätigt das aktuelle Sonderheft „Gute Kliniken für mich“ des renommierten Magazins Stern, das am 28. Juni 2025 erschienen ist. In dem deutschlandweiten Klinikvergleich belegt das Klinikum Fulda den 43. Platz unter den 2.300 bewerteten Kliniken und ist damit eines der bestplatzierten Krankenhäuser in Deutschland.
Strukturvorgaben zwingen KMG zur Aufgabe des Standorts Wittstock
Die Klinik in Wittstock steht vor dem endgültigen Aus. Die Geschäftsführung der KMG-Gruppe bestätigt die Standortschließung bis spätestens 2027. Grund sind neue gesetzliche Mindestvorgaben, die nicht mehr erfüllt werden können. Die verbliebenen Fachbereiche werden in benachbarte Standorte integriert. Für die Beschäftigten bedeutet das entweder Umzug oder berufliche Neuorientierung.
Mit Künstlicher Intelligenz gegen Wiederaufnahmen: Millionenpotenziale für Kliniken
Wiederaufnahmen belasten Kliniken wirtschaftlich und gefährden Patient:innen. Eine neue KI-Anwendung erkennt Risiken frühzeitig und ermöglicht präventive Maßnahmen vor der Entlassung. Klinisch validierte Ergebnisse zeigen: Bis zu 8 % der Wiederaufnahmen können verhindert werden – mit einem Einsparpotenzial von über 1 Million Euro pro Jahr. Der Einsatz von KI verspricht echte Entlastung für Personal, Budget und Versorgungssicherheit.
Datengestützte Qualitätssicherung: Indikatorenset zum QS-Verfahren Sepsis steht fest – Ausnahmen für Fachabteilungen präzisiert
Ausgenommene Fachabteilungen: G-BA hat präzisiert
TU Dresden präsentiert neue Zulassungsmodelle für KI in der Medizin
Autonome KI-Agenten krempeln die Medizin um und stellen Regulierer vor massive Herausforderungen. Forschende der TU Dresden schlagen nun konkrete Lösungen für eine sichere, aber flexible Zulassung vor. Ihr Fazit ist, dass ohne mutige Reformen bleibt das Potenzial ungenutzt, Patient:innen jedoch gefährdet.
G-BA: Differenzierte Anforderungen an Einrichtungen, die Schwangerschaftsabbrüche vornehmen
Differenzierte strukturelle Anforderungen
ePA auf dem Prüfstand: Hausärzteverband schlägt Alarm
Die ePA ist gestartet, doch von einem Erfolg kann keine Rede sein. Trotz Millionen angelegter Akten bleiben die meisten Nutzer:innen passiv. Der Hausärzteverband warnt vor dem Scheitern eines zentralen Digitalisierungsprojekts und fordert von den Krankenkassen endlich mehr Engagement. Technische Hürden und fehlende Aufklärung bremsen den Fortschritt aus.
Mehr Spielraum, mehr Tempo: GRN-Modell könnte Beispiel für regionale Versorgungslösungen werden
Die GRN-Kliniken im Rhein-Neckar-Kreis zeigen, wie Reform gelingen kann, mit Spezialisierung statt Stilllegung. Gesundheitsministerin Nina Warken würdigt das Konzept als „vorbildlich“ und verspricht Flexibilität für regionale Lösungen. Für die Klinikstandorte Weinheim, Schwetzingen, Sinsheim und Eberbach gibt es damit neuen Hoffnungsschimmer, doch der Ruf nach schneller Umsetzung wird laut.
Fit für die globale Mediziner-Karriere – UMCH-Hamburg verabschiedet die ersten Absolventen
Alle Klinika der Region AMEOS Ost einsatzbereit
Entgegen anderslautender Meldungen sind alle Klinika der Region AMEOS Ost einsatzbereit und verfügbar, das gilt auch für den Bereich der Polytraumata, wie auch der MDR am vergangenen Freitag bereits korrekt berichtet hat. Ebenso sind alle Notaufnahmen voll in Betrieb und anfahrbereit für die Rettungsdienste. Unsere Teams halten zusammen, organisieren die Versorgung mit viel Engagement und hoher fachlicher Disziplin, denn die Patientensicherheit bleibt für uns oberste Priorität.
AGAPLESION gAG: Constance von Struensee weitere fünf Jahre Personalvorständin von AGAPLESION
Der Aufsichtsrat der AGAPLESION gAG hat einstimmig den Beschluss gefasst, Constance von Struensee für weitere fünf Jahre in den Vorstand des größten evangelischen Gesundheitskonzerns zu berufen. Die Verlängerung greift zum 01.07.2026.
Hybrid-DRG 2026: Der Bewertungsausschuss hat das InEK und das InBA mit der Datenerhebung beauftragt
Der Erweiterte Bewertungsausschuss hat am 3. Juli 2025 die Weichen für die Vergütung der Hybrid-DRG im Jahr 2026 gestellt. Das InEK und die InBA wurden beauftragt, bis Ende September spezifische Kennzahlen zu liefern. Grundlage sind Daten aus dem Jahr 2024 sowie aus der vertragsärztlichen Versorgung. Fälle mit PCCL ≥ 3 oder einer längeren Verweildauer sind ausgeschlossen. Die Berechnung erfolgt nach festen Formeln, um Transparenz und Nachvollziehbarkeit zu gewährleisten.
Universitätsmedizin Magdeburg integriert medizinische Einrichtungen der Pfeifferschen Stiftungen – neue Namen ab 1. August 2025
Das Universitätsklinikum Magdeburg A.ö.R. vollzieht zum 1. August 2025 die bereits angekündigte Integration der drei medizinischen Einrichtungen der Pfeifferschen Stiftungen. Sichtbares Zeichen des Zusammenschlusses sind ihre neuen Wortmarken:
Heidekreis Klinikum: Aufsichtsrat verlängert vorzeitig Vertrag mit Dr. Rogge
Der Aufsichtsrat der Heidekreis-Klinikum gGmbH hat ein klares Signal für Stabilität und Weitsicht in der Gesundheitsversorgung des Landkreises gesetzt: Der Vertrag von Dr. med. Achim Rogge (61), medizinsicher Geschäftsführer seit dem 01.01.2019, wurde vorzeitig um weitere 6 1/2 Jahre verlängert. Die Entscheidung würdigt seine strategische und operative Führungsleistung in einer Phase tiefgreifender Umbrüche im deutschen Gesundheitswesen.
BDPK-Formulierungshilfe für einen Kooperationsvertrag zur Erfüllung der Qualitätskriterien nach § 6a KHG i.V.m. § 135e SGB V
Insgesamt besteht die BDPK-Formulierungshilfe aus folgenden Bestandteilen:
DRK-Insolvenz beendet: Diakonie sichert Gesundheitsversorgung in Südwestfalen
Fast zwei Jahre nach der Insolvenz ist der Neuanfang besiegelt. Die Diakonie in Südwestfalen übernimmt die DRK-Kliniken Altenkirchen und Kirchen. Der Personalbestand bleibt erhalten, die medizinische Versorgung läuft nahtlos weiter. Mit einer Anschubfinanzierung von bis zu 21,5 Millionen Euro setzt der Kreis Altenkirchen ein starkes Signal für die Zukunftsfähigkeit der regionalen Gesundheitsversorgung.
Digitalradar zeigt Fortschritte, doch die Versorgung bleibt analog
Deutschlands Kliniken melden digitale Fortschritte, doch an der Versorgung ändert sich wenig. Der DigitalRadar zeigt gestiegene Reifegrade, aber Faxgeräte und fragmentierte IT-Landschaften dominieren weiter den Alltag. Interoperabilität bleibt ein Fremdwort, Daten fließen träge. Viele Anwendungen funktionieren nur in der Theorie. Für eine echte Versorgungstransformation fehlt es nicht an Technik, sondern an Finanzierung und strukturellem Willen.
Grüne fordern Aufbruch statt Abwarten bei der Einführung der ePA
Die Einführung der elektronischen Patientenakte (ePA) droht zum Symbol gescheiterter Digitalpolitik zu werden. Trotz gesetzlicher Grundlagen bleibt die Nutzung minimal, denn Inhalte fehlen, Sicherheitsfragen sind ungelöst. Grünen-Gesundheitsexperte Dahmen schlägt Alarm. Ministerin Warken müsse jetzt handeln, sonst werde aus einem digitalen Versprechen ein Versorgungsrisiko.
Ameos weiterhin unter Druck: IT-Systeme nach Hackerangriff nur eingeschränkt funktionsfähig
Ein gezielter Hackerangriff hat die digitale Infrastruktur des Klinikverbunds Ameos lahmgelegt. Zehn Tage nach dem Vorfall sind zentrale Systeme weiter gestört. Die Versorgung der Patient:innen konnte aufrechterhalten werden, aber die Auswirkungen reichen weit über den Konzern hinaus. In Notaufnahmen anderer Häuser stieg das Patientenaufkommen spürbar. Ein Vorfall mit Signalwirkung für die gesamte Branche.
Kontinuität und Stabilität: AGAPLESION zeigt „Haltung“ in unsicheren Zeiten
Auf der heutigen Hauptversammlung der AGAPLESION gemeinnützige Aktiengesellschaft wurden der neue Geschäftsbericht und die Finanzkennzahlen präsentiert. Der größte evangelische Gesundheitskonzern bleibt trotz schwieriger Rahmenbedingungen wirtschaftlich stabil und schließt das Geschäftsjahr 2024 mit einem Jahresüberschuss von 5,2 Mio. Euro ab. Die Umsatzerlöse des Jahres 2024 sind mit insgesamt € 1.935,2 Mio. um € 129,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung um 7,2 Prozent.
Künstliche Intelligenz im Klinikalltag: Rega und Kaiko zeigen Einsatzpotenzial
Künstliche Intelligenz zieht in den Klinikalltag ein: Die Rega nutzt automatisierte Übersetzungen für internationale Patientendossiers. Das Unternehmen Kaiko entwickelt mit Hochdruck eine digitale Ärztin als KI-Sparringspartnerin. Ziel ist die Entlastung medizinischen Personals durch automatisierte Arztbriefe, Zweitmeinungen und fundierte Entscheidungsgrundlagen. Erste Anwendungen zeigen, dass KI medizinisch unterstützen kann, aber auf den Datenzugriff angewiesen ist. Die Technologie bringt Effizienz, erfordert jedoch klare Regeln.
Fehlsteuerung im System: Warum die Krankenhausreform nachgebessert werden muss
Die Krankenhausreform wurde im Eilverfahren beschlossen, doch sie greift zu kurz. Finanzielle Engpässe, planungslose Leistungsgruppen und wirkungslose Vorhaltefinanzierung gefährden flächendeckende Versorgung. Landkreise schlagen Alarm, denn ohne rasche Korrekturen droht der Verlust bedarfsnotwendiger Krankenhäuser und auch die Notfallreform bleibt Stückwerk.
Daphos: Mit KI gegen Fachkräftemangel und Ressourcenverschwendung
Daphos nutzt KI, um Personalengpässe und ineffiziente Ressourcenplanung im Gesundheits- und Sozialwesen zu erkennen und zu beheben. Die Plattform analysiert Routinedaten, erstellt Prognosen und automatisiert Prozesse – mit messbarem Erfolg: weniger Überstunden, niedrigere Fluktuation, bessere Versorgung.
Arnd Kretschmann ist neuer Kaufmännischer Direktor
Seit 1. Juli 2025 übernimmt Arnd Kretschmann die wirtschaftliche Führung und strategische Finanzplanung in den Knappschaft Kliniken Vest. Schlüsselfaktor für ein wirtschaftlich gesundes Krankenhaus sei die nachhaltig wirtschaftliche Ausrichtung der Kliniken.
Magnus Jung: Bundesmittel nur für bedürftige Kliniken
Magnus Jung stellt sich gegen den Gleichverteilungsreflex: Nur defizitäre Kliniken sollen vom Bundesgeld profitieren. Die Gießkanne bleibt im Schrank. Doch aus Berlin kommt Sand ins Getriebe. Die Krankenhausreform verzögert sich – und damit auch die Prüfungen durch den Medizinischen Dienst.
Wenn OP-Material im Patienten bleibt: Neue KI-Zählkontrolle soll Fehler vermeiden
An der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) wird ein neues Assistenzsystem entwickelt, das Operationsteams bei der Zählkontrolle unterstützen und dadurch die Patientensicherheit sowie Effizienz im OP verbessern soll. An der Entwicklung arbeitet die Hochschule gemeinsam mit der MEDIK Hospital Design GmbH und der code’n’ground AG.
Wenn OP-Material im Patienten bleibt: Neue KI-Zählkontrolle soll Fehler vermeiden
An der Westsächsischen Hochschule Zwickau (WHZ) wird ein neues Assistenzsystem entwickelt, das Operationsteams bei der Zählkontrolle unterstützen und dadurch die Patientensicherheit sowie Effizienz im OP verbessern soll. An der Entwicklung arbeitet die Hochschule gemeinsam mit der MEDIK Hospital Design GmbH und der code’n’ground AG.
Bayern will Bürgerentscheide zu Klinikschließungen verbieten
Am runden Tisch zur direkten Demokratie in Bayern wird eine heikle Weichenstellung diskutiert. Bürgerentscheide über Krankenhausstandorte sollen künftig ausgeschlossen sein. Ziel ist, Reformprojekte vor Blockaden zu schützen. Kritiker:innen warnen vor einem Abbau demokratischer Beteiligung, Befürworter:innen hingegen sehen mehr Planungssicherheit für die Krankenhausstruktur.
Jérôme Korn-Fourcade übernimmt neue Aufgabe in der BBT-Region Koblenz-Saffig
Zum 1. August 2025 übernimmt Jérôme Korn-Fourcade die Position des Regionalen Geschäftsführers für den Bereich Unternehmenssteuerung und Finanzen in der Region Koblenz-Saffig innerhalb der BBT-Gruppe. In dieser Funktion wird er zugleich auch Geschäftsführer des Katholischen Klinikums Koblenz · Montabaur sowie der Barmherzigen Brüder Saffig.
Das ALB FILS KLINIKUM legt den Jahresabschluss 2024 vor
Das waren äußerst ereignisreiche und auch sehr erfolgreiche Wochen, die einiges von uns abverlangt haben, uns aber auch mit viel Stolz erfüllen. Der Umzug lief wie am Schnürchen und in allen Abteilungen herrschte gute Laune. Die Freude über den Bezug des Neubaus war spürbar
Neue AG Künstliche Intelligenz im Hartmannbund
Diese Woche fand das zweite Treffen der AG Künstliche Intelligenz im Hartmannbund statt und fand erneut eine beachtliche Resonanz.
Stern-Ranking 2025: NRW-Kliniken im bundesweiten Vergleich stark vertreten
Das aktuelle „Stern“-Ranking zeigt: Universitätskliniken dominieren, aber auch nicht-universitäre Häuser wie Helios Krefeld erzielen Spitzenplätze. MinQ analysierte Fallzahlen, Qualitätsberichte und ärztliche Empfehlungen. Wer in NRW nach exzellenter medizinischer Versorgung sucht, findet für nahezu jede Fachrichtung spezialisierte Kliniken.
Automatisierung klinischer Prozesse mit Hilfe von KI, HCI und Data Science
Medizinische Innovation durch Anwendung von Künstlicher Intelligenz und Mensch-Computer Interaktion
Katholischer Hospitalverbund Hellweg: Staatssekretär Heidmeier lobt Fusion als Leuchtturmprojekt
Ein Lob erfolgte aus dem NRW-Gesundheitsministerium (MAGS NRW) für die erfolgreiche Fusion des Marienkrankenhauses und des KlinikumStadtSoest zum neuen Christlichen Klinikum Soest. Bei seinem Besuch vor Ort würdigte Staatssekretär Matthias Heidmeier die Entwicklung. Die Fusion sei ein Leuchtturmprojekt für die Umsetzung der neuen Krankenhausplanung in Nordrhein-Westfalen.
IQTIG veröffentlicht Empfehlungen zur Weiterentwicklung der letzten sechs Verfahren der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung
Das IQTIG hat den letzten Abschlussbericht zu den „Empfehlungen zur Weiterentwicklung von Verfahren der datengestützten gesetzlichen Qualitätssicherung“ veröffentlicht. Nach der Überprüfung von bereits neun QS-Verfahren hat das IQTIG nun für die noch ausstehenden sechs Verfahren der DeQS-RL geprüft, inwieweit Aufwände reduziert werden können und sich das Verhältnis von Aufwand und Nutzen optimieren lässt.
Johanniter Waldkrankenhaus und Verbundkrankenhaus Linz-Remagen starten Kooperation im Bereich Endoprothetik
Sicherung der Versorgung nach Krankenhausreform NRW
Intensivmedizin: App warnt vor akutem Lungenversagen
Eine von der Medizininformatik-Initiative des BMBF entwickelte Warn-App hilft Ärztinnen und Ärzten, die Vorboten eines akuten Lungenversagens schneller zu erkennen. Das Frühwarnsystem optimiert auch die Versorgung von Covid-19-Patientinnen und Patienten.
apoBank-Umfrage zeigt Trends bei Gehältern angestellter Ärzte in der ambulanten Versorgung
Wie viel verdienen angestellte Ärzte, wenn es keine tariflichen Vorgaben gibt? Welche Faktoren beeinflussen den Verdienst im ambulanten Sektor – und worauf legen dort beschäftigte Mediziner besonderen Wert?
Versorgung dort, wo sie gebraucht wird: MEDVENTI und samedi starten Zukunftsmodell
Ein Patientenportal, das nicht mehr an Gebäude gebunden ist: MEDVENTI und samedi starten ein innovatives Versorgungskonzept mit mobiler Robotik und digitaler Kommunikation. Ziel ist die flexible, datenschutzkonforme Betreuung von Patient:innen vor Ort, sei es im Heim, Krankenhaus oder zuhause. Robotergestützte Visiten, sichere Fernsprechstunden und Transportdienste sollen Versorgungslücken schließen und medizinisches Personal entlasten.
Gegen den Branchentrend: Klinikum Leverkusen schließt 2024 deutlich positiv ab
Im August stellt das Großkrankenhaus seinen jüngsten Jahresabschluss im Leverkusener Finanz- und Digitalisierungsausschuss vor. Wie schon jetzt bekannt wurde, wird Dr. André Schumann, kaufmännischer Geschäftsführer des Klinikums, dabei viel Erfreuliches zu berichten haben – auch mit Blick auf das laufende Jahr und die künftige Entwicklung.
Berliner Senat definiert Krisenrollen für zwölf Hauptstadtkliniken
Berlin stellt sich auf den Ernstfall ein. Zwölf Krankenhäuser sollen künftig auch bei Krieg und Katastrophen eine sichere Versorgung gewährleisten. Ein neuer Rahmenplan legt fest, wie Personal, Medikamente und Energie in Krisensituationen verfügbar bleiben. Ziel ist eine belastbare Versorgungsstruktur im Spannungs- oder Verteidigungsfall. Berlins Kliniken werden damit zu tragenden Pfeilern der zivilen Verteidigung.
Thorsten Hemmer bleibt bis 2032 Geschäftsführer am Westpfalz-Klinikum
Das Westpfalz-Klinikum vertraut auf Kontinuität und verlängert den Vertrag mit Geschäftsführer Thorsten Hemmer um sieben Jahre. Im Zentrum stehen wirtschaftliche Sanierung digitale Transformation und medizinische Neuausrichtung. Das Ziel schwarze Zahlen im Jahr 2027 bleibt ambitioniert.
Armin Grau (Bündnis90/Die Grünen) wirft Bundesregierung planlose Klinikförderung vor
Der Grünen-Abgeordnete Armin Grau wirft der Großen Koalition vor, mit der Brechstange vorzugehen. Statt gezielt zu fördern, werde das Geld breit gestreut. Zudem entlaste die Bundesregierung die Länder überproportional, obwohl gerade sie bei Investitionen in der Pflicht seien. CDU-Ministerin Warken will zentrale Reformelemente aufweichen.
MEDIQON: Gutachten zum Versorgungsbedarf in Bayern veröffentlicht
MEDIQON liefert Entscheidungsgrundlage für Strukturanpassungen der Krankenhauslandschaft in den Regionen Bayerns
GFO Kliniken Troisdorf stellt die Pflegedienstleitung neu auf und setzt auf den Nachwuchs
Mitja Miesen übernimmt die Funktion des Pflegedienstleiters. Unterstützt wird er von Manja Hümmler als neue stellvertretende Pflegedienstleitung.
Kommunikation als Schlüssel: Warum Reformprozesse in Kliniken häufig scheitern
Kliniken stehen vor tiefgreifenden Umbrüchen, doch viele scheitern nicht an der Reform selbst, sondern an fehlender Kommunikation. Wer früh, offen und strategisch kommuniziert, kann Vertrauen aufbauen und Widerstände abbauen. Das zeigt die aktuelle Studie „Krankenhaus-Radar 2025“. Gute Kommunikation ist kein Zusatz, sondern Grundvoraussetzung für erfolgreiche Kliniktransformation.
Karolinska-Studie: KI präzisiert die Einschätzung von Immunzellaktivität im Tumorgewebe
Ein KI-gestütztes Analysewerkzeug verbessert signifikant die Beurteilung tumorinfiltrierender Lymphozyten bei malignem Melanom. Die Ergebnisse einer Studie des Karolinska Institutet zeigen, dass die künstliche Intelligenz eine deutlich höhere Reproduzierbarkeit und präzisere Prognosen ermöglicht. Damit könnte sich das Tool als zukunftsweisendes Instrument in der klinischen Pathologie etablieren, sobald weitere Studien folgen.
Brüderkrankenhaus Trier: Als einziges Krankenhaus der Region in zwei aktuellen Krankenhausstudien unter den Besten deutschlandweit
Ende Juni, Anfang Juli wurde zwei große unabhängige Krankenhausstudien veröffentlicht: die stern-Klinikliste „Deutschlands ausgezeichnete Krankenhäuser 2025/26“ und die Studie „Deutschlands beste Krankenhäuser 2025“ des F.A.Z. Instituts. Als einziges Krankenhaus der Region wurde das Krankenhaus der Barmherzigen Brüder Trier in beiden Studien deutschlandweit ausgezeichnet.
Cyberangriff auf Ameos bringt Harzklinikum an die Belastungsgrenze
Ein Hackerangriff auf die Ameos-Kliniken stört die Notfallversorgung im Harz massiv. Rettungsdienste weichen vermehrt aufs Harzklinikum aus, das mit bis zu 40 % mehr Patient:innen kämpft und das trotz Personalausfällen durch Urlaubszeit. Die Kommunikation mit Ameos läuft derzeit nur telefonisch, was Abläufe verzögert. Die Belastung für das Klinikpersonal ist hoch, Unterstützung bleibt begrenzt.
Pflegekräfte in Erfurt schlagen Alarm und wehren sich gegen eine Zunahme fachfremder Tätigkeiten
Über 800 Pflegekräfte am Helios-Klinikum Erfurt beklagen Zusatzaufgaben wie Bettenreinigung und Essensverteilung. Ihre Zeit für Patient:innen schrumpft, der Frust wächst. Der offene Protest bringt Helios und die Politik in Erklärungsnot.
DigitalRadar: GK-Mittelrhein schneidet überdurchschnittlich gut ab
Das GK-Mittelrhein treibt die Digitalisierung konsequent voran und setzt damit Maßstäbe. Im aktuellen DigitalRadar 2024 erreicht das GK-Mittelrhein einen Wert von 50 Punkten und liegt damit deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt von 42,4 Punkten. Der DigitalRadar bewertet zentrale Aspekte wie elektronische Patientenakten, die Vernetzung medizinischer Geräte und den Einsatz von Telemedizin.
Hybrid-DRG treiben die Ambulantisierung voran
Hybrid-DRGs
Vidal MMI digitalisiert das Entlassmanagement
Mit data4doc-Entlassmanagement bietet Vidal MMI eine digitale Lösung, die Krankenhäuser dabei unterstützt, das gesetzlich geforderte Entlassmanagement rechtskonform umzusetzen und Patient:innen lückenlos zu versorgen – von der digitalen Verordnung bis zur sicheren Übergabe an die Nachsorge.
Klinikum Schaumburg trotzt dem Reformdruck – Positive Bilanz stärkt regionale Versorgung
Trotz Reformdruck und unsicherer Rahmenbedingungen zieht das Klinikum Schaumburg eine wirtschaftlich und personell starke Bilanz. Mit überdurchschnittlicher Patientenzufriedenheit, breitem Leistungsspektrum und klarer strategischer Ausrichtung sieht sich die Klinik gut gewappnet für die Krankenhausreform. Politik und Klinikmanagement setzen auf frühzeitige Strukturentscheidungen, ein Modell mit Signalwirkung.
Landshuter Kliniken erneut unter Bayerns besten Krankenhäusern
Landshut und die Region bestätigen erneut ihre herausragende Stellung in der Krankenhauslandschaft: Das Klinikum Landshut, das Krankenhaus Landshut-Achdorf sowie das Krankenhaus Vilsbiburg (beide LAKUMED) wurden in einer aktuellen Stern-Sonderausgabe zum wiederholten Mal unter Bayerns empfehlenswerte Krankenhäuser gewählt.
Digitalisierung im Gesundheitswesen: Akzeptanz hoch, Umsetzung holprig
Künstliche Intelligenz und digitale Lösungen sind in der Versorgung angekommen, doch flächendeckende Anwendung bleibt Wunschdenken. Die Mehrheit der Ärzt:innen sieht in KI eine große Chance, fordert aber klare Regeln und mehr Unterstützung. Besonders bei der ePA überwiegen technische und praktische Hürden. Trotz vieler positiver Erwartungen bleibt die Digitalisierung im Gesundheitswesen ein komplexes, oft frustrierendes Unterfangen.
Braunschweig in der KH-Reform-Falle: Ministerin Warken stellt Sonderregelung in Aussicht
Die Krankenhausreform erschüttert das Fundament des Klinikums Braunschweig. Die geplante Zwei-Kilometer-Regel gefährdet die wirtschaftliche Einheit des Maximalversorgers. Gesundheitsministerin Warken signalisiert Bewegung – Niedersachsen fordert praxisnahe Ausnahmen. Ein Lehrstück über politische Starrheit und den Wert funktionierender Versorgungsstrukturen.
Oberhavel Kliniken: Änderung in der Geschäftsführung
Wiebke Gröper ist seit 1. Juli 2025 neben Dr. med. Detlef Troppens als Geschäftsführerin der Oberhavel Kliniken GmbH tätig. Zuvor war sie seit Februar 2023 Verwaltungsleiterin und Prokuristin des Unternehmensverbunds.
4 Mrd. Finanzspritze für Kliniken: Verteilung könnte neu justiert werden
Die Bundesregierung plant eine vier Milliarden Euro schwere Unterstützung für Krankenhäuser. Doch die ursprünglich pauschale Verteilung steht wohl auf dem Prüfstand. So will beispielsweise Niedersachsen gezielter helfen, nach Bedarf statt per Gießkanne. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) signalisiert Offenheit für Alternativen.
Schnelle Abrechnungssimulation und sichere Planung mit dem MOMO Fallpiloten: Zuwachs in Tiplus Produktportfolio
Hamburg/Stuttgart, 1 8.06.2025: Mehr Klarheit in der Fallplanung mit dem MOMO Fallpiloten: Das neue Tool der Hamburger Tiplu GmbH ermöglicht eine schnelle Abrechnungssimulation vor der elektiven Aufnahme und ist bereits im Marienhospital Stuttgart im Einsatz.
Der Schwerpunkt liegt auf Themen wie Krankenhausmanagement, Medizincontrolling, Digitalisierung und Gesundheitspolitik. Neben aktuellen Nachrichten und einem wöchentlichen Fach-Newsletter bietet medinfoweb ein spezialisiertes Stellenportal für Fach- und Führungskräfte im Klinikbereich.