• Menü
  • Filter

Rubriken

  • 13023
  • 3922
  • 3956
  • 1909
  • 795
  • 588
  • 772
  • 3519
  • 548

Sortierung

Zeitraum

Tags

Nachrichten

Michael Thieme

Was gibt es Neues in der Krankenhauslandschaft? Welche Personalien ändern sich? Gibt es aktuelle Gesetzesbeschlüsse? Welche ökonomischen Auswirkungen haben die jüngsten demografischen Entwicklungen auf den Gesundheitsmarkt? Diese und viele weitere Fragen werden Tag für Tag neu diskutiert und beantwortet. Das Portal „medinfoweb.de“ versteht sich als Onlinezeitschrift für Informatik, Ökonomie, Marketing und Qualitätsmanagement im Gesundheitswesen. Gebündelt, stets aktuell und immer handverlesen werden alle Neuigkeiten gesammelt und anwenderbezogen aufbereitet.

  • Ökonomie

  • Die Woche 46 | 2018 – Investition in Qualität

    16. November 2018

    Im deutschen Gesundheitswesen tut sich gerade einiges. Nicht nur, dass die Mitarbeiter in der Pflege immer mehr das Gefühl haben für ihre Arbeit mehr und mehr geschätzt zu werden. Nein, auch Entscheidungen, die in der Vergangenheit getroffen wurden, tragen nun ihre Früchte. So auch was den Gedanken der qualitativ hochwertigen Medizin angeht.

    Knapp drei Jahre nach Inkrafttreten des Krankenhausstrukturgesetzes hat der G-BA nun eine erste Auswertung der planungsrelevanten Qualitätsindikatoren veröffentlicht. Demnach haben von den 1.084 Krankenhausstandorten, deren Daten das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) für das Jahr 2017 untersucht hat, 73 eine 'unzureichende Qualität' erbracht.

    Und genau diese Daten könnten die Bundesländer für ihre Krankenhausplanung nutzen. Die Planungsbehörden sollten mit dem Krankenhausstrukturgesetz in die Lage versetzt werden, bei ihren Entscheidungen auch die Versorgungsqualität zu berücksichtigen. Erbringen die Krankenhäuser über einen längeren Zeitraum eine schlechte Qualität, so die Idee, können die Länder sie aus dem Krankenhausplan herausnehmen. Eine qualitätsorientierte Strukturbereinigung könnte auf diese Weise ermöglicht werden.

    Hinter den nun öffentlich werdenden Bemühungen, die Qualität der Behandlung von Patienten in Krankenhäusern zu bewerten, steckt also die Bundespolitik. Sie möchte herausfinden, ob wirklich alle Kliniken das viele Geld wert sind, das sie erhalten. Der Gemeinsame Bundesausschuss als höchstes Beschlussgremium veröffentliche vorerst die Zahlen zu elf Qualitätsindikatoren aus den Bereichen gynäkologische OPs, Geburtshilfe und Mammachirurgie, für mehr als 1000 Kliniken. Die Vorgaben in dem Indikator „Anwesenheit eines Pädiaters bei Frühgeburten“ konnten beispielsweise von neun Krankenhäusern nicht eingehalten werden. In vier dieser Häuser fand im Erfassungsjahr 2017 nur eine einzige Frühgeburt statt.

    Die Ameos-Klinik Aschersleben gehört dabei zu den bundesweit 73 Krankenhäusern, die die strengen Qualitätskriterien auf dem Gebiet der Geburtshilfe nicht in allen Punkten erfüllen. Die schlechte Bewertung der Klinik basiert auf einer zweimaligen Zeitüberschreitung bei vier Notkaiserschnitten innerhalb eines Jahres. Wenn zwischen Entscheidung und Entbindung mehr als 20 Minuten vergehen, sei das ein hohes Risiko.

    Im schlimmsten Falle, wenn die Behandlungsqualität wiederholt und fortgesetzt erheblich unzureichend ausfällt, können die Behörden beispielsweise entscheiden, eine bestimmte Abteilung eines Krankenhauses in Zukunft nicht mehr zu finanzieren. Solche Schritte sind bislang politisch oft heikel: "Da spielen gewachsene Strukturen und lokaler Stolz eine Rolle. Wenn die Lokalzeitung titelt: Unsere Geburtsklinik soll geschlossen werden - da regt sich schnell Protest", sagt Christof Veit, Leiter des Instituts für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen.

    Diese neue Transparenz über die tatsächliche Behandlungsqualität hat das Potenzial, einen Strukturwandel anzustoßen, hin zu größeren und stärker spezialisierten Kliniken.

    "Der Strukturwandel ist nicht das Ziel des Instituts", sagt Veit weiterhin. Der Werkzeugkasten, mit dem der Gesetzgeber das IQTIG ausgestattet habe, sei "eher dafür gedacht, in Einzelfällen einige zur Räson zu bringen". Die Intention sei nicht, Schließungen zu befördern. Es gehe um "gute Qualität, und die kann man auch anders erreichen".

    Viele weitere interessante Artikel finden Sie natürlich wie gewohnt in unserem kostenfreien Newsletter [Anmeldung: hier] sowie täglich aktualisiert auf unserer Homepage: www.medinfoweb.de

    Wir wünschen Ihnen eine verlässliche Woche und verleiben mit besten Grüßen aus Freiburg und Stuttgart Ihr medinfoweb-Team

    Quelle: Sophie Kühnhausen - medinfoweb.de
  • DELLOITE

    Gesundheitsversorgung in Bayern: Zwischen Investition und Schließung – welche Krankenhäuser braucht der Freistaat?

    10. Dezember 2018

    In der neuen Studienreihe „Regionale Gesundheitsversorgung“ nimmt Deloitte ausgewählte Bundesländer unter die gesundheitspolitische Lupe. Die erste Ausgabe dieser Untersuchungs-Serie widmet sich der Gesundheitsversorgung in Bayern.

    • Zahl der Kliniken in Bayern nimmt ab, Flächenversorgung muss aber gesichert sein
    • Wirtschaftlichkeit: besonders kleinere Häuser stehen im Fokus, hoher Investitionsbedarf bei großen Häusern ...
    Quelle: deloitte.com
  • TA

    Thüringen: Keine Schließung von bestehenden Notaufnahmen

    3. Mai 2018

    Der Gemeinsame Bundesausschuss hat für viel Unruhe gesorgt. Jetzt überprüfen die Länder, wie es um die Notfallversorgung der einzelnen Kliniken steht. Das Thüringer Gesundheitsministerium geht derzeit nicht von Schließungen aus, muss ab noch die Strukturen im Einzelnen prüfen ...

    Quelle: Thüringer Allgemeine
  • HNA

    Niedersächsische Kliniken ziehen Bilanz

    24. April 2018

    Die ausgeprägte Grippewelle hat verdeutlicht, wo überall Schwachstellen in den Kliniken, im Rettungsdienst etc. zu finden sind. Daraus sollten nicht nur die Krankenhäuser lernen und versuchen nachzubessern auch die Politik ist gefragt ...

    Quelle: hna.de
  • BÄK: Patientensicherheit darf nicht ökonomischen Erwägungen untergeordnet werden

    17. Januar 2017

    Berlin – „Es ist nicht nachvollziehbar, dass die Europäische Kommission patientenschützende Regeln der Mitgliedsstaaten aufgrund von ökonomischen Erwägungen einer erneuten Verhältnismäßigkeitsprüfung unterziehen will. Ein solches Vorgehen kann wichtige Maßnahmen zum Schutz der Patienten erheblich verzögern.

    Quelle: Pressemeldung – Bundesärztekammer
  • Bündnis Krankenhaus statt Fabrik': Broschüre 'Fakten & Argumente' (aktl. 2. Auflage)

    Die Broschüre "Fakten und Argumente zum DRG-System und gegen die Kommerzialisierung der Krankenhäuser" kann unter nachfolgendem Link in der zweiten, geringfügig bearbeiteten Auflage heruntergeladen werden ...

    Quelle: krankenhaus-statt-fabrik.de
  • BMed

    Nachlese: 16. Nationales DRG-Forum

    • Gröhe sagt weitere Klinikschließungen voraus
    • Digitaler Aufruf an Krankenhäuser
    • Doctolib gewinnt Start-up-Slam
    • Markus Horneber ist Vordenker des Jahres 2017
    • InEK unzufrieden mit Kalkulationsstichprobe
    • Notfallkonzept kommt mit 774 Häusern aus
    • Rau: Kliniken erhalten 2017 rund 2,7 Milliarden Euro mehr
    • Baum fordert Korrekturen des DRG-Systems
    Quelle: bibliomedmanager.de
  • DAZ

    Podiumsdiskussion zeigt noch deutliche Defizite im Entlassmanagement

    11. Juni 2018

    Nach mittlerweile 9 Monaten in welchen das Entlassmanagement fester Bestandteil des Klinikalltags geworden sein sollte, gibt es vor allem seitens der Ärzte, noch viele offene Fragen. Im internationalen Vergleich zeigt sich, dass Apotheker in Deutschland noch zu wenig mit einbezogen werden, jedoch einen erheblichen -und besonders entlastenden- Beitrag leisten können ...

    Quelle: deutsche-apotheker-zeitung.de
  • RPO

    Wechsel in der Geschäftsführung der Pro homine Wesel und Emmerich - Johannes Hartmann setzt auf Investitionen

    24. April 2018

    Mit langjährigen Erfahrung in der Krankenhaus-Geschäftsführung ersetzt Johannes Hartmann nun Dieter Morlock im Gesundheitsverbung Pro homine in Wesel und Emmerich. Seine vorrangigen Ziele sind das Leitbild der Kliniken mit Leben zu füllen sowie die begonnenen und anstehenden Bauprojekte erfolgreich umzusetzen ...

    Quelle: rp-online.de
  • DKG

    DKG zu den Aussagen des GKV-Spitzenverbandes zur Refinanzierung der Personalkosten

    15. Januar 2018

    Bewusste Nebelkerze oder Unkenntnis der Lage?
    Die Aussage des GKV-Spitzenverbandes, dass die Refinanzierung der Personalkosten der Krankenhäuser keinen gesetzlichen Handlungsbedarf erfordere, muss als absolut untauglicher und unredlicher Versuch gewertet werden, die zentralen Probleme der Pflege zu verneinen. ...

    Quelle: dkgev.de
  • ST

    Neuer Medizinischer Geschäftsführer soll das Klinikum Solingen aus der Notlage retten

    20. Dezember 2017

    Das Städtische Klinikum ist Solingens schreibt seit mehreren Jahren rote Zahlen. Das soll sich jetzt ändern. In nichtöffentlicher Sitzung von Beteiligungsausschuss und Sozialausschuss soll das Städtische Klinikum am Dienstag neben Barbara Matthies einen zweiten Geschäftsführer bekommen: Anästhesie-Chefarzt Prof. Thomas Standl ...

    Quelle: solinger-tageblatt.de
  • ÄB

    40. Deutscher Krankenhaustag - Personalsicherung und Fachkräftemangel sind zentrale Themen

    16. November 2017

    10.000 freie Stellen in der Krankenpflege machen den derzeitigen Pflegenotstand mehr als deutlich. Zur Behebung dieses Missstandes, benötigt es eine strategische Strukturreform, sowie eine Unterstützung der Kliniken im Bereich der Ausbildung. Diese und weiter Themen wurden auf dem 40. Deutschen Krankenhaustag behandelt ...

    Quelle: aerzteblatt.de
  • BMed

    Stresstest: Geburtskliniken

    27. Februar 2017

    Wir benötigen eine neue Debatte über Sicherstellungszuschläge für Kliniken in ländlichen Regionen ...

    Quelle: bibliomedmanager.de
  • VKD

    VKD: Rolle der Krankenhäuser neu definieren - 27. Kongress der Europäischen Vereinigung der Krankenhausmanager

    15. Oktober 2018

    „Gesundheitsversorgung ist eine der aufregendsten und innovativsten Branchen des 21. Jahrhundert. Krankenhäuser sind darin die am stärksten komplexen und anspruchsvollen Organisationen, die jemals entwickelt wurden.“ Alexandre Lourenco, Präsident der Portugiesischen Vereinigung der Krankenhausmanager, begrüßte die mehr als 1100 Krankenhaus-Führungskräfte aus 43 Ländern zum diesjährigen 27. Kongress der Europäischen Vereinigung der Krankenhausmanager (EAHM/EVKM) im portugiesischen Cascais. Damit startete Ende September ein dreitägiger Marathon von spannenden Vorträgen, Workshops, Sessions, Rundtisch-Gesprächen und vielen persönlichen Begegnungen. Die EAHM hatte diese drei Tage unter das Thema "Die Rolle der Krankenhäuser neu definieren - in der Gesundheitsversorgung innovieren" gestellt ...

    Quelle: vkd-online.de
  • ÄB

    Fehlanreize und Ökonomisierung der Medizin - Der Deutsche Ärztetag fasst zahlreiche Beschlüsse

    Die 250 Delegierten des 120. Deutschen Ärztetags haben zahlreiche Beschlüsse zu verschiedenen Aspekten der Sozial- und Berufspolitik gefasst. Ein Auszug. Alle Beschlüsse gibt es auch online ...

    Quelle: aerzteblatt.de
Einträge 1 bis 15 von 3519
Render-Time: -0.246651