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Gesundheitspolitik

Michael Thieme
  • Welche Positionen nehmen die Selbstverwaltungspartner zu den gesundheitspolitischen Fragestellungen ein?

  • Welche neuen Gesetze treten wann in Kraft?

  • Welche politischen Tendenzen beeinflussen die Gesundheitsökonomie?

  • Gibt es Neuigkeiten aus der Opposition?

Alle politischen Fragen sind auch Fragen der Zukunft. Hier hat alles Platz, vom Gerücht bis zum Gesetz. Themen wie Integrierte Versorgung, Gesundheitsreformen, Disease Management, allgemeine Gesetze und Hygiene sind nur ein geringer Ausblick dieser großen Rubrik.

  • 26. August 2019 26.
    AUG
    2019

    DKI: Umsetzung der Pflegepersonaluntergrenzen und des Pflegepersonal-Stärkungsgesetzes

    Berlin

    Zum 01.01.2019 ist die Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) in pflegesensitiven Krankenhausbereichen in Kraft getreten. Unterschreitet eine Klinik diese Grenzen, muss sie mit Sanktionen rechnen. Nach dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) soll ab 2020 für jedes Krankenhaus das Verhältnis zwischen der Zahl der Pflegekräfte und dem anfallenden Pflegeaufwand ermittelt und veröffentlicht werden. Es wird für jede Klinik ein Pflegepersonalquotient errechnet, welcher in den Qualitätsberichten veröffentlicht werden muss. Zusätzlich muss jede Klinik bis Herbst 2019 ein individuelles Pflegebudget mit den Kostenträgern vereinbaren.

  • Klinik-Größe allein ist nicht ausschlaggebend für die Versorgungsqualität

    Für den Klinikverbund Hessen e. V. ist die abgestimmte Versorgung in geeigneten Strukturen wesentlich

    Die Bertelsmann-Stiftung hat mit einer Studie zur Krankenhausstruktur eine breite Diskussion über eine drastische Reduzierung von Krankenhäusern ausgelöst. Aus Sicht des Klinikverbunds Hessen e. V. ist diese Schlussfolgerung so nicht zu verallgemeinern und wird der Versorgungsrealität nicht gerecht. „Wenn die Studie für eine Versorgungsregion in Nordrhein-Westfalen zu dem Schluss kommt, dass deutlich weniger Krankenhäuser für eine Versorgung ausreichend wären, dann ist das nicht zwingend auf die gesamte Bundesrepublik zu verallgemeinern; in Hessen beispielsweise sind wir hinsichtlich der Krankenhausstrukturen schon viel weiter“, ist Clemens Maurer, Vorstandsvorsitzender des Klinikverbunds Hessen überzeugt.

    Quelle: klinikverbund-hessen.de
  • vdek

    vdek: Qualität und Patientensicherung müssen im Vordergrund stehen

    Das Erste hat am 15. Juli eine Sendung zum Thema Schließung von Krankenhäusern gebracht, in der renommierte Wissenschaftler eindringlich dafür plädieren, Krankenhauskapazitäten abzubauen bzw. auf größere Einheiten zu konzentrieren. Dazu erklärt Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen e. V. 

    Zusammenschluss zu größeren Einheiten notwendig

    „Die Recherchen der Reportage decken sich mit unseren Erkenntnissen aus der Qualitätssicherung. Wir wollen eine hochwertige Qualität in der Versorgung. Um dies zu erreichen, brauchen wir eine Reform der  Krankenhausstrukturen in Deutschland. D. h., die Krankenhäuser müssen sich zu Einheiten mit Spezialisierungen zusammenschließen ...

    Quelle: vdek.com
  • MERK

    SPD Gesundheitsexperte Lauterbach hält Studie zu Krankenhaus-Schließungen für überzogen

    "Der Grundtenor der Studie ist zwar richtig", sagte der Lauterbach der "Passauer Neuen Presse". "Aber die Berechnung, dass man bis zu zwei Drittel der Krankenhäuser abbauen könnte, die halte ich aber für falsch und überzogen." ...

    Quelle: merkur.de
  • SZ

    Thüringen hält an den Krankenhaus-Strukturen im Freistaat fest

    "Wir wollen auch weiterhin alle Krankenhausstandorte in Thüringen erhalten. Gerade in ländlich geprägten Regionen brauchen wir eine schnelle Erreichbarkeit und funktionierende Notfallversorgung", teilte Gesundheitsministerin Werner mit ...

    Quelle: sueddeutsche.de
  • Auch Bayerns Gesundheitssministerin Huml (CSU) spricht sich gegen Klinik-Abbau aus

    "Sich von vornherein auf eine bestimmte Anzahl von Krankenhäusern festzulegen, halte ich nicht für zielführend.", resümierte Huml im ARD-Mittagsmagazin ...

    Quelle: report-k.de
  • KKVD

    Studie zur Krankenhauslandschaft ist realitätsfremde Zahlenspielerei

    Ingo Morell, stellvertretender Vorsitzender des kkvd: „Die Studie ist abgehoben und realitätsfremd. Der notwendigen Diskussion über die Zukunft der Krankenhauslandschaft hilft diese plakative Darstellung nicht weiter, denn mit der konkreten Versorgungssituation vor Ort haben diese Zahlenspielereien nichts zu tun ...

    Quelle: kkvd.de
  • BWKG

    BWKG zur Studie der Bertelsmann-Stiftung 'Zukunftsfähige Krankenhausversorgung'

    Piepenburg: „Ein theoretisches Planspiel, das die Weiterentwicklung der Versorgungsstrukturen behindert“

    „Die Bertelsmann-Studie fordert letztlich eine Zerschlagung der bisherigen Versorgungsstrukturen und schürt damit Ängste in der Bevölkerung. Dabei stehen zweifelhafte Annahmen im Vordergrund und nicht die tatsächliche Versorgungsrealität. Die notwendige Anpassung der Versorgungsstrukturen wird dadurch behindert“, kritisiert der Vorstandsvorsitzende der Baden-Württembergischen Krankenhausgesellschaft (BWKG), Detlef Piepenburg. Die Studie sehe die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Krankenhäuser als Verfügungsmasse, die wie Spielfiguren beliebig versetzt werden könnten. Sie blende die Bedürfnisse der Menschen in den Städten und den ländlichen Regionen aus und ignoriere schlicht die Realität der Versorgung. „Das ist bestenfalls ein theoretisches Planspiel ohne Bezug zur Versorgungswirklichkeit“, ergänzt Piepenburg ...

    Quelle: bwkg.de
  • TS

    Brandenburg wird dem Rat der Experten zu Klinik-Schließungen nicht folgen

    Das Potsdamer Gesundheitsministerium hält es weder für sinnvoll noch für nötig, in den kommenden Jahren auch nur ein einziges Krankenhaus in Brandenburg zu schließen ...

    Quelle: tagesspiegel.de
  • SBZ

    Saarländer kritisieren Pläne zu Klinik-Schließungen

    Im saarländischen Gesundheitsministerium wie in der Saarländischen Krankenhausgesellschaft kann man deswegen der Idee, die historisch gewachsene Krankenhauslandschaft drastisch auszudünnen, nichts abgewinnen ...

    Quelle: saarbruecker-zeitung.de
  • DF

    Debatte über die Krankenhausstruktur in Deutschland

    Jürgen Wasem, Professor für Medizinmanagement an der Universität Duisburg-Essen sagte dem Deutschlandfunk, einerseits sei man sich einig, dass die Kapazitäten der Kliniken sinken sollten; andererseits solle sich für die Patienten möglichst wenig ändern. Irgendjemand müsse dieses gordischen Knoten durchschlagen und das könne eigentlich nur die Politik sein ...

    Quelle: deutschlandfunk.de
  • Krankenhausversorgung: Es braucht gut erreichbare Grundversorgung ebenso wie Hochleistungsmedizin

    16. Juli 2019

    Die Bertelsmann Stiftung hat heute ihre Studie zur zukunftsfähigen Krankenhausversorgung vorgestellt. Danach soll mehr als die Hälfte der deutschen Krankenhäuser geschlossen werden, um die Versorgung der Patienten zu verbessern. Hierzu erklärt der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch:

    Dortmund. „Ohne Zweifel muss sich bei den 2.000 Kliniken in Deutschland etwas ändern. Dabei spielen Mindestmengen bei Operationen und die Überprüfung der Qualität eine wichtige Rolle. Es wird Häuser geben, die das nicht erfüllen und geschlossen werden müssen. Aber über die Hälfte der Krankenhäuser zu schließen, ist kein Konzept, sondern Kahlschlag ...

    Quelle: stiftung-patientenschutz.de
  • DBfK

    DBfK: Pflegefachpersonal steht im Vordergrund

    Bettenabbau stützt Patientensicherheit

    Zu der Diskussion über die Schließung von Kliniken in Deutschland nimmt der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest e.V. – auch angesichts einer jüngst von der Niedersächsischen Krankenhausgesellschaft veröffentlichten Position - wie folgt Stellung:

    Die aktuelle Diskussion über die Frage der notwendigen Anzahl von Kliniken in Deutschland ist lange überfällig. Die Patientensicherheit leidet derzeit an einer über die verfügbaren Personalressourcen hinweg aufgeblähten Krankenhauslandschaft ...

    Quelle: dbfk.de
  • Bund/Länder-AG zur sektorenübergreifenden Versorgung

    16. Juli 2019

    DGIV und GRPG sind sich einig: Wichtige Aufgaben wurden noch nicht angepackt!

    Im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung haben die Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung im Gesundheitswesen (DGIV) und die Gesellschaft für Recht und Politik im Gesundheitswesen (GRPG) am Dienstag in Leipzig die aktuellen Überlegungen der Bund/Länder-Arbeitsgruppe sektorenübergreifende Versorgung sowie die bisherigen Aktivitäten der Bundesregierung zur Überwindung der Sektorengrenze beleuchtet ...

    Quelle: dgiv.org
  • NKG

    Niedersächsische Krankenhausgesellschaft kritisiert die Studie der Bertelsmann-Stiftung

    16. Juli 2019

    Krankenhausversorgung im Flächenland nicht gefährden

    Hannover. Die Niedersächsische Krankenhausgesellschaft (NKG) unterstreicht die Bedeutung der schnellen Erreichbarkeit von Krankenhäusern im Flächenland Niedersachsen. Damit warnt sie zugleich vor Bestrebungen der Bertelsmann-Studie, die Notwendigkeit einer solchen flächendeckenden Krankenhausversorgung infrage zu stellen.

    Quelle: nkgev.info
  • VKD

    VKD zur Bertelsmann-Studie - Unseriöses Jonglieren mit großen Zahlen

    16. Juli 2019

    Verband der Krankenhausdirektoren Deutschlands e.V.

    Ein Federstrich – zwei Drittel der Akutkrankenhäuser in Deutschland mal schnell geschlossen. Sieht so ein sinnvoller Vorschlag für die zukünftige Gesundheitsversorgung aus? „Diese Meldung ist Effekthascherei. Es ist der in den letzten Jahren von interessierter Seite immer mal wieder unternommene Versuch einer Kahlschlagdebatte in der Krankenhausversorgung. Die Meldung auf der Bertelsmann-Homepage 'Eine bessere Versorgung ist nur mit halb so vielen Kliniken möglich‘ ist schlichtweg Unsinn. Bertelsmann ist dabei, seinen guten Ruf zu verspielen“, kommentierte VKD-Präsident Dr. Josef Düllings den neuesten Vorstoß, dieses Mal in Form einer Studie im Auftrag der Bertelsmann-Stiftung.

    Quelle: vkd-online.de
  • NWZ

    CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher besucht Cloppenburger St.-Josefs-Hospital

    16. Juli 2019

    Das hochkomplexe Finanzierungssystem und seine Auswirkungen auf eine auskömmliche Finanzierung von Krankenhäusern war nur ein Thema, das der Geschäftsführer des Hospitals, Lutz Birkemeyer, mit der CDU-Bundestagsabgeordneten Silvia Breher bei deren Besuch erläuterte ...

    Quelle: nwzonline.de
  • DKG

    DKG zur Krankenhausstruktur-Studie der Bertelsmann-Stiftung

    16. Juli 2019

    Kahlschlag in der Gesundheitsversorgung

    „Wer vorschlägt, von ca. 1.600 Akutkrankenhäusern 1.000 platt zu machen und die verbleibenden 600 Kliniken zu Großkliniken auszubauen, propagiert die Zerstörung von sozialer Infrastruktur in einem geradezu abenteuerlichen Ausmaß, ohne die medizinische Versorgung zu verbessern. Das ist das exakte Gegenteil dessen, was die Kommission ‚Gleichwertige Lebensverhältnisse‘ in dieser Woche für die ländlichen Räume gefordert hat“, erklärte der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Dr. Gerald Gaß ...

    Quelle: dkgev.de
  • BÄK

    BÄK: Krankenhäuser - Keine undifferenzierte Schließungspolitik - flächendeckende Versorgung sicherstellen

    16. Juli 2019

    Berlin - Zu der aktuell veröffentlichten Studie der Bertelsmann-Stiftung mit der Forderung nach Schließung von 800 Krankenhäusern erklärt Bundesärztekammerpräsident Dr. Klaus Reinhardt:

    „Die von der Bundesregierung eingesetzte Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse“ hat gerade erst die Bedeutung der Daseinsvorsorge und Sicherung einer gut erreichbaren, wohnortnahen Gesundheitsinfrastruktur herausgestellt und das Bundesgesundheitsministerium die Förderung von 120 kleineren Kliniken bundesweit beschlossen. Da ist es schon mehr als befremdlich, wenn die Bertelsmann-Stiftung jetzt pauschal die Schließung von 800 Krankenhäusern fordert.“ ...

    Quelle: bundesaerztekammer.de
  • IVKK: Qualität ist keine Frage der Größe - Antwort auf Studie der Bertelsmann-Stiftung

    16. Juli 2019

    Zur Studie der Bertelsmann-Stiftung erklärt Dr. Uwe Alschner, Geschäftsführer des Interessenverbandes kommunaler Kliniken:

    "Die Studie der Bertelsmann-Stiftung erweist dem Krankenhauswesen in Deutschland einen Bärendienst: In einer an Nachrichten armen Zeit wird der Eindruck erweckt, als sei Qualität eine Funktion der Größe eines Klinikums. Das ist - wenn überhaupt - erst in zweiter Linie der Fall. Qualität ist vor allem eine Frage angemessener Finanzierung! ...

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