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Medizin

Michael Thieme
  • Gibt es neue Trends in der Medizinforschung?

  • Welche aktuellen Studien werden an Krankenhäusern durchgeführt?

  • Welche Investitionen erwarten mich bei medizinischen Geräten?

Mit Fokus auf eine Berichterstattung gesundheitsökonomischer, gesundheitspolitischer und qualitätsorientierter Gesundheitsversorgung spielen medizinische Themen hier eine eher untergeordnete Rolle. Trotzdem ist die Kenntnis über neue innovative Diagnostik und Therapiemöglichkeiten und der Finanzierbarkeit ein unerlässlicher Faktor für eine strategische Leistungsplanung der Krankenhäuser.

In diesem Zusammenhang durchforsten wir für Sie den Gesundheitsmarkt und hoffen, mit unseren Fundstücken Ihnen Anregung für die weitere Entwicklung Ihrer Einrichtungen geben zu können.

  • Asklepios-Klinik Lich führt OP-Wasserstrahltechnik ein

    22. September 2017

    Gewebeschonend und präzise zu sein, das verspricht die Wasserstrahltechnik, mit der Tumore vor allem der Leber mithilfe von 30 bar Druck operiert werden können ...

    Quelle: Gießener Allgemeine Zeitung
  • Kompetenzzentrum für den allgemeinmedizinischen Nachwuchs nimmt Arbeit auf

    22. September 2017

    An der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg nimmt am 20. September 2017 eines von zwei sachsen-anhaltischen Kompetenzzentren für die Weiterbildung in der Allgemeinmedizin seine Arbeit auf. „Schon jetzt fehlen in Sachsen-Anhalt etwa 140 Hausärzte und jedes Jahr werden mindestens 20 Fachärzte mehr für Allgemeinmedizin benötigt, als aktuell weitergebildet werden. Mit diesem Kompetenzzentrum sorgen wir dafür, die Vorteile und Möglichkeiten, die das Land Sachsen-Anhalt jungen Ärzten bietet, in einer klaren Berufsperspektive aufzuzeigen und treten frühzeitig in den Dialog mit der nachfolgenden Ärztegeneration“, sagt Prof. Dr. Thomas Frese, Direktor des Instituts für Allgemeinmedizin, an dem das hallesche Kompetenzzentrum angesiedelt ist. Ein weiteres Kompetenzzentrum entsteht am Institut für Allgemeinmedizin der Universität Magdeburg.

    Quelle: Pressemeldung – Universitätsklinikum Halle (Saale)
  • Neuer Ansatz: Nierenschädigungen therapieren, bevor Symptome auftreten

    22. September 2017

    Mit einem neu entwickelten Behandlungskonzept verringern Mediziner des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) Komplikationen nach schweren Operationen.

    Trotz enormer medizinischer Fortschritte führt eine komplexe Operation zum Beispiel im Bauchraum auch heute noch bei 13 bis 50 Prozent aller Patienten zu einer akuten Nierenschädigung. Ursächlich hierfür können ein verändertes Flüssigkeitsmanagement, hohe Blutverluste oder die Gabe bestimmter Medikamente sein. Insbesondere Patienten mit Begleiterkrankungen wie z.B. Diabetes mellitus sind betroffen. Die Folgen der akuten Nierenschädigung reichen von einem längeren Krankenhausaufenthalt bis zu einer anhaltenden Einschränkung der Nierenfunktion. In seltenen Fällen kann eine dauerhafte Nierenersatztherapie, die sogenannte Dialyse, notwendig sein. Die Problematik: Wenn nach einer Operation klinische Zeichen für eine Nierenschädigung vorliegen, ist für die Behandlung bereits wertvolle Zeit verstrichen. Mediziner des UKR untersuchten daher in einer klinischen Studie, ob einer drohenden Nierenschädigung entgegengewirkt werden kann, noch bevor sich klinische Anzeichen dafür finden lassen.

    Quelle: Pressemeldung – Universitätsklinikum Regensburg
  • ÄB

    Lokalanästhesie bei Anlage einer Venenverweilkanüle erhöht Patientenzufriedenheit

    19. September 2017

    Eine Studie des Universitätsklinikums Marburg zeigt, dass eine Lokalanästhesie, ebenso wie Kältespray, das Legen eines peripheren venösen Zugangs schmerzfreier für die Patienten macht ...

    Quelle: aerzteblatt.de
  • ÄB

    BDO-Experten schlagen die Einrichtung einer zentralen Notrufnummer vor, die die Rufnummern 112 und 116117 bündelt

    15. September 2017

    Dort werden die Anrufer medizinisch beraten und an Praxen, Bereitschaftsdienst oder Krankenhaus weiterverwiesen. Um die Notaufnahmen der Krankenhäuser zu entlasten, soll eine integrierte Patientenleitstelle – der Sachverständigenrat nennt sie integriertes Notfallzentrum – geschaffen werden ...

    Quelle: aerzteblatt.de
  • Die medikamentöse Versorgung von Heimbewohnern optimieren - Uniklinikum Tübingen ist Projektpartner in einem vom Innovationsfonds des G-BA geförderten Projekts

    14. September 2017

    Die medikamentöse Versorgung älterer Patienten ist häufig problematisch. Dies gilt auch für Patienten in Einrichtungen der Langzeitpflege, die zu einem großen Anteil fünf und mehr Dauermedikamente einnehmen (die sog. ‚Polypharmazie‘). Das Risiko einer unangemessenen Medikation ist dabei sehr hoch, denn Arzneimittel können sich gegenseitig beeinflussen oder behindern. Das führt häufig zu unerwünschten Ereignissen (beispielsweise Stürzen) und in der Folge zu vermeidbaren Klinikeinweisungen. Ziel des vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) geförderten HIOPP-3-Projektes (Hausärztliche Initiative zur Optimierung der Patientensicherheit bei Polypharmazie) ist es, die Arzneimitteltherapiesicherheit in Heimen zu verbessern. Dafür soll der Medikationsprozess unter Zusammenarbeit der drei beteiligten Gruppen (Pflegekräfte, HausärztInnen und ApothekerInnen) optimiert werden ...

    Quelle: Pressemeldung – Universitätsklinikum Tübingen
  • STERN

    Die Qualität der Krankenhäuser entscheidet über Leben und Tod

    12. September 2017

    Durch beharrliche Qualitätssicherung konnten Ärzte die Prognose vieler Tumorpatienten deutlich verbessern. Entscheidend ist, die richtige Klinik zu finden ...

    Quelle: stern.de
  • Zi

    Notfall: Patienten helfen, die richtige Versorgung zu finden - aQua-Institut legt ein von Zi beauftragtes Konzept vor

    8. September 2017

    Wohin gehe ich, wenn ich einen Arzt brauche? Patienten beantworten sich diese Frage viel zu oft mit: Ins Krankenhaus. Die Antwort liegt aus Patientensicht zwar häufig nahe, ist in vielen Fällen aber nicht der beste Weg, den ein Patient wählen kann. Vor diesem Hintergrund beauftragte das Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung (Zi) das Göttinger aQua-Institut mit der Erstellung eines Konzepts, wie Patienten gezielt in die für sie geeignete Versorgung gesteuert werden können. „Das Zi gibt damit einen wissenschaftlich fundierten Anstoß, wie Fehlentwicklungen in der Notfallversorgung abgefangen werden können", sagt Dr. Dominik von Stillfried, Geschäftsführer des Zi.

    Quelle: Pressemeldung – Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland
  • Neue Hoffnung im Kampf gegen multiresistente Keime

    6. September 2017

    Dringend notwendig ist die Entwicklung neuer Antibiotika. Das Problem der Multiresistenzen soll nun mit einem globalen Forschungsprogramm angegangen werden, die Bundesregierung investiert rund 52,6 Millionen Euro ...

    Quelle: DAZ.online
  • ÄZQ: NVL Chronische Herzinsuffizienz veröffentlicht

    5. September 2017

    Ab sofort steht die 2. Auflage der Nationalen VersorgungsLeitlinie (NVL) Chronische Herzinsuffizienz zum kostenlosen Download zur Verfügung.

    Chronische Herzinsuffizienz ist eine der wichtigsten Volkskrankheiten in Deutschland, der häufigste Grund für Klinikeinweisungen und eine der häufigsten Todesursachen. Die NVL Chronische Herzinsuffizienz will dazu beitragen, die Versorgung von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz zu verbessern. Hierzu gehören verlässliche Definitionen des Notwendigen und Angemessenen in Diagnostik und Therapie. Aber auch die Koordination aller an der Versorgung beteiligten Berufsgruppen wie Ärzte, Apotheker und Pflegende ist entscheidend, da insbesondere Patienten mit Herzinsuffizienz oft schon älter sind und an mehreren Begleiterkrankungen leiden ...

    Quelle: Pressemeldung – Ärztliches Zentrum für Qualität in der Medizin
  • UKCD

    Schlaganfall-Nachsorge-Konzept steht zwei Mal im Rampenlicht

    5. September 2017

    „SOS-Care“ des Klinikums erhielt den Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management und ist für den MSD Gesundheitspreis 2017 nominiert

     Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden gehört bundesweit zu den Vorreitern einer innovativen Versorgung von Schlaganfallpatienten. Nach dem sehr erfolgreichen Aufbau des SOS-NET zur optimalen Akuttherapie von Hirninfarkt-Patienten, das mittlerweile flächendeckend in Ostsachsen etabliert ist, hat auch das Projekt „SOS-Care – Hilfe nach Schlaganfall“ seine Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Das hierfür an der Klinik für Neurologie am Dresdner Uniklinikum entwickelte Konzept und die positiven Ergebnisse des Pilotprojekts überzeugte auch die Jurys von zwei renommierten Preisen. Den diesjährigen Innovationspreis der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management hat das Team bereits Ende Juni 2017 entgegengenommen und beim MSD Gesundheitspreis 2017 schaffte es das „SOS-Care“-Projekt auf die Shortlist: Unter den 46 eingereichten Vorhaben gehört es zu den zehn Besten. Am 6. September werden dann in München die Preisträger bekannt gegeben. Inzwischen finanziert die AOK PLUS diese innovative Form der Schlaganfallnachsorge für zwei Jahre, so dass das Team bis Ende 2018 weitere Daten zur Wirksamkeit des Konzepts erheben kann.

    Quelle: Pressemeldung – Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden
  • Klinik Schongau auf dem Weg zum Lehrkrankenhaus

    30. August 2017

    Um den Standort attraktiver und beständiger zu machen, wird alles daran gesetzt, diese Ziel "Lehrkrankenhaus" in 2-3 Jahren zu erreichen ...

    Quelle: merkur.de
  • ÄB

    Umfrage: Weg von Multiple Choice im Medizinstudium

    24. August 2017

    Laut einer Umfrage unter Studenten initiiert vom Hartmannbund wird ein langfristiger Lernerfolg nicht aus Multiple Choice Prüfungen gezogen. Der Trend sollte in Richtung Freitext- sowie mündlichen Prüfungen gehen ...

    Quelle: aerzteblatt.de
  • Fast jeder vierte Klinik-Patient hat Diabetes

    23. August 2017

    Jeder vierte Patient einer Universitätsklinik leidet an Diabetes (22 Prozent), noch einmal so viele an Prädiabetes (24 Prozent). Das ergaben aktuelle Untersuchungen von Tübinger Forscherinnen und Forschern des Deutschen Zentrum für Diabetesforschung (DZD) und des Helmholtz Zentrum München. Weitere Ergebnisse der Studie: Patienten mit Diabetes bleiben länger im Krankenhaus und haben ein höheres Risiko für Komplikationen.

    Quelle: Pressemeldung – Deutsche Zentrum für Diabetesforschung (DZD) e.V.
  • Herzzentrum der Universitätsmedizin Mainz für Versorgung von Erwachsenen mit angeborenem Herzfehler zertifiziert

    22. August 2017

    Erste zertifizierte, stationäre und universitäre EMAH-Schwerpunktklinik des Rhein-Main-Gebietes verbessert Versorgungstruktur

    Mit einem angeborenen Herzfehler auf die Welt gekommen zu sein, bedeutet heutzutage kein frühes Todesurteil mehr. Doch auch wenn die Betroffenen im Gegensatz zu früher zumeist das Erwachsenenalter erreichen, sind sie nicht geheilt, sondern bleiben chronisch krank. Daher bedürfen sie besonderer medizinischer Versorgungsstrukturen.

    Quelle: Pressemeldung – Universitätsmedizin Mainz
  • Lehr-, Lern- und Prüfungszentrum für Ärzteausbildung eröffnet

    18. August 2017

    Mit der Fertigstellung der Gebäude MEDICUM und AUDIMAX am Frankfurter Fachbereich Medizin wurden Grundlagen für eine Ärzteausbildung auf weiterhin höchstem Niveau gelegt.

    Am 16. August wurden die Neubauten MEDICUM und AUDIMAX auf dem Gelände des Universitätsklinikums Frankfurt gemeinsam mit Boris Rhein, Hessischer Minister für Wissenschaft und Kunst, sowie Dr. Bernadette Weyland, Staatssekretärin im Hessischen Ministerium der Finanzen, feierlich eröffnet. Am Fachbereich Medizin der Goethe-Universität bestanden aufgrund stark gestiegener Studierendenzahlen seit Jahren spürbare räumliche Engpässe. Um auch in Zukunft weiterhin eine Ärzteausbildung auf höchstem Niveau bieten zu können, begann das Land Hessen 2013 mit dem Bau des Lehr-, Lern- und Prüfungszentrums MEDICUM und im darauf folgenden Jahr mit dem Bau des Hörsaalgebäudes AUDIMAX, die nun offiziell übergeben wurden.

    Quelle: Pressemeldung – Universitätsklinikum Frankfurt
  • Studie belegt schlechtere Prognosen für Demenzpatienten

    15. August 2017

    Höhere Sterblichkeit und häufigere Wiederaufnahmen sowie längere Behandlungsdauer sind Ergebnisse einer Studie von 10.000 Patienten über 65 Jahren ...

    Quelle: Deutsches Ärzteblatt
  • Kathetergestützte Aortenklappenimplantation zeigt weiter Vorteile

    15. August 2017

    Eltville – Die Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) gehört europaweit zu den häufigsten Herzklappenerkrankungen. Sie tritt verschleißbedingt insbesondere im hohen Lebensalter auf. Neben den konventionellen Operationsverfahren bieten minimalinvasive kathetergestützte Techniken eine schonende Alternative für inoperable und Hochrisiko-Patienten: Mit der Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) steht eine sichere und effektive Therapieoption zur Verfügung. Nach Studienlage ist die TAVI bei älteren Patienten über 75 Jahren der chirurgischen Behandlung überlegen ...

    Quelle: Pressemeldung – Aktion Meditech
  • MB

    Montgomery: Zulassungsverfahren beim Medizinstudium muss reformiert werden

    11. August 2017

    Statement von Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, zum Zulassungsverfahren beim Medizinstudium:

    "Das Zulassungsverfahren zum Medizinstudium muss dringend reformiert werden. Deshalb ist es gut, dass sich das Bundesverfassungsgericht Anfang Oktober mit der Vergabe der Studienplätze mit bundesweitem Numerus clausus befassen wird. Wir haben immer gesagt, dass das rein auf der Abiturnote basierende System der Studienzulassung nicht mehr zeitgemäß ist ...

    Quelle: marburger-bund.de
  • ÄB

    Bundesverfassungs­gericht prüft Numerus clausus für das Medizinstudium

    9. August 2017

    Eingeschaltet hat die Verfassungshüter das Verwal­tungsgericht Gelsenkirchen. Es bezweifelt, dass die Regelungen mit dem Grundgesetz vereinbar sind (Az. 1 BvL 3/14 und 4/14) ...

    Quelle: aerzteblatt.de
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