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Pflege

Michael Thieme

Der soziodemografische Wandel hat große Auswirkungen auf das künftige Arbeitskräfteangebot für Krankenhäuser und erfordert eine neue Aufgabenteilung bei den patientennahen Berufsgruppen. Im Pflege- und Funktionsdienst führt dies kontinuierlich zur Erweiterung von Kompetenzen und beruflichen Perspektiven. Beispiele aus der Praxis zeigen, dass Modelle zur Aufgabenneuordnung die Versorgung im Krankenhaus verbessern und zugleich die Zufriedenheit des Personals erhöhen können.

Wenig Zeit für die Patienten, keine Wertschätzung der Arbeit: Viele Schwestern und Pfleger sind frustriert. Wollen Krankenhäuser Fachpersonal gewinnen und binden, müssen sie die Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten.

  • RD

    Hoher Krankenstand in der Pflege setzt sich fort

    27. Februar 2024

    Die Pflegebranche verzeichnete im Jahr 2023 einen durchschnittlichen Krankenstand von 9,55 Prozent und steht damit kurz vor der Zehn-Prozent-Hürde. Laut der Studie der AOK Rheinland/Hamburg führt die Pflege damit erneut die Liste der Arbeitsunfähigkeitsquoten unter den 21 untersuchten Sektoren an...

    Quelle: rechtsdepesche
  • CHARITE

    Ein Versorgungsnetzwerk und digitale Werkzeuge zur Unterstützung der gesundheitlichen Versorgung von Pflegebedürftigen

    27. Februar 2024

    Der demografische Wandel stellt die Gesellschaft vor große Herausforderungen: Immer mehr ältere Menschen müssen von immer weniger Fachkräften medizinisch versorgt werden. Hier setzt das Projekt Stay@Home – Treat@Home unter der Leitung der Charité – Universitätsmedizin Berlin an. Das Projekt zielt darauf ab, durch ein eng aufeinander abgestimmtes, rund um die Uhr verfügbares Netzwerk aus dem ambulanten und stationären Bereich die Versorgung älterer Menschen zu verbessern. Dafür erhält das Projektteam den mit 100.000 Euro dotierten Gesundheitspreis Ideas for Impact. Die Auszeichnung wird vom Bosch Health Campus im Namen der Robert Bosch Stiftung heute Abend in Berlin verliehen.

    Bei dem vom Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses geförderten Projekt arbeiten verschiedene Kooperationspartner zusammen, um die Gesundheitsversorgung Pflegebedürftiger noch sicherer und effizienter zu gestalten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Betreuung mit modernsten Technologien und Telemedizin ermöglicht das Projekt eine frühzeitige Intervention bei gesundheitlichen Problemen, bevor sie zu schwerwiegenden Komplikationen führen. Krankenhausaufenthalte lassen sich so reduzieren.

    Quelle: charite.de
  • Marienkrankenhaus: Ann-Katrin Milleville wird mit dem Hanse-Pflegepreis ausgezeichnet

    21. Februar 2024

    Die Pflegefachkraft Ann-Katrin Milleville vom Marienkrankenhaus in Soest wurde für ihre praxisbezogene Arbeit mit dem angesehenen Hanse-Pflegepreis ausgezeichnet, der mit 2.000 Euro prämiert ist. Ihre während der Corona-Pandemie entwickelte Methode zur Verbesserung der Kommunikation mit Angehörigen auf der interdisziplinären Intensivstation hat die Jury besonders überzeugt. Milleville entwarf ein Verfahren für das "Aktive Angehörigentelefonat"...

    Quelle: bibliomed-pflege.de
  • BBT

    Pflege – Mehr als nur ein Beruf

    20. Februar 2024

    Pflegekampagne gibt exklusive Einblicke in den Alltag der Pflegefachkräfte der BBT-Gruppe an verschiedenen Standorten

    Die Rahmenbedingungen in der Pflege stellen Pflegefachkräfte bundesweit täglich vor große Herausforderungen. Es herrscht Fachkräftemangel, der, gepaart mit einer zunehmend älter werdenden Bevölkerung, für eine Überlastung des Gesundheitssystems sorgt. Darüber hinaus hat der Pflegeberuf nach wie vor kein gutes Image. Dass die Pflege weitaus mehr ist, als nur Patient*innen zu waschen und ihnen Essen zu bringen und dass die Arbeit trotz der schwierigen Bedingungen Spaß machen und erfüllend sein kann, zeigt die Kampagne "#nofilter – Pflege, so wie wir hier sind." der BBT-Gruppe. Wir geben der Pflege ein Gesicht, indem wir die Pfleger*innen selbst zu Wort kommen lassen...

    Quelle: bbtgruppe.de
  • Diskussion über Einsatz von Robotik und KI in der Pflege

    20. Februar 2024

    Können Robotik und Künstliche Intelligenz die Pflege effizienter gestalten? Diese Frage stand im Mittelpunkt einer Fachkonferenz im Hanse-Wissenschaftskolleg in Delmenhorst, bei der Experten aus verschiedenen Disziplinen zu bemerkenswerten Einsichten gelangten...

    Quelle: dk-online.de
  • BO

    Louise Enz gewinnt den Nachwuchspreis Pflegemanagement

    19. Februar 2024

    Louise Enz vom Paul-Gerhardt-Werk in Offenburg will mit ihrem Projekt veraltete Strukturen aufbrechen. Nun wurde ihr in Berlin für dieses Projekt der Nachwuchs-Pflege­management Award verliehen. Der Ende Januar in Berlin verliehene Pflegemanagement Award des Bundesverbandes für Pflegemanagement, soll herausragende Leistungen in der professionellen Pflege würdigen. „Wir freuen uns, dass Louise Enz, den ersten Platz in der Kategorie Nachwuchs-Pflegemanager erhalten hat"...

    Quelle: bo.de
  • Die Pflichten der Krankenhäuser im Entlassmanagement

    19. Februar 2024

    "Entlassmanagement" - Krankenhäuser sind verantwortlich dafür, dass Patienten auch nach der Entlassung eine angemessene medizinische Versorgung erhalten. Ein Überblick über die wesentlichen Pflichten der Krankenhäuser bezüglich der Nachsorge...

    Quelle: Verbraucherzentrale
  • Pflegekammer RLP fordert Schutzmaßnahmen und Meldesystem gegen Gewalt

    19. Februar 2024

    Übergriffe von Patienten oder Angehörigen gehören mittlerweile zum Arbeitsalltag in der Pflege. Erst kürzlich berichtet der SWR beispielsweise vom Städtischen Krankenhaus Pirmasens. Nach Ansicht des Pflegepersonals sind vor allem die Verrohung der Gesellschaft und hoher Alkoholkonsum Gründe für die Gewalt durch Patienten...

    Quelle: rechtsdepesche.de
  • Pflegekräfte im öffentlichen Dienst können mit mehr Geld rechnen!

    16. Februar 2024

    Ab dem 1. März 2024 erhalten Pflegekräfte in öffentlichen Einrichtungen mehr Geld. Die Parteien haben sich in den Tarifverhandlungen geeinigt, die Erhöhung in den Pflegeberufen erfolgt in zwei Schritten. Festgelegt sind ihre Gehälter im Tarifvertrag für Pflegefachkräfte (TVöD‑P), der für Bund wie auch für die Kommunen gilt...

    Quelle: rechtsdepesche.de
  • Bundesrat fordert Eindämmung der Leiharbeit in der Pflege

    15. Februar 2024

    Der Bundesrat fordert den Einsatz von Leiharbeit in der Pflege in Krankenhäusern, sowohl in stationären als auch ambulanten Einrichtungen wirksam zu begrenzen. Zeitgleich sind die Arbeitsbedingungen der Stammbelegschaften zu verbessern. In der Forderung an die Bundesregierung heißt es...

    Quelle: rechtsdepesche.de
  • Mehr Dienstplansicherheit durch den Flexpool am Klinikum Ingolstadt

    12. Februar 2024

    Attraktive Pflege-Arbeitsplätze mit hoher Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Freizeit

    Mit einem neuen Team will das Klinikum Ingolstadt mehr Dienstplansicherheit für seine Mitarbeiter*innen in der Pflege schaffen. Gleichzeitig entstehen mit dem „Flexpool“ attraktive Arbeitsplätze für Pflegekräfte, die in besonderem Maß flexibel sein müssen.

    Quelle: Pressemeldung – Klinikum Ingolstadt
  • Elbe Kliniken: So gelingt flexibles Arbeiten in der Pflege

    9. Februar 2024

    Elbe Kliniken bieten Pflegekräften vielfältige Arbeitszeitmodelle an

    Flexible Arbeitszeitmodelle in der Pflege sind kein neues Phänomen, tatsächlich sind sie bereits seit vielen Jahren fester Bestandteil an den Elbe Kliniken Stade-Buxtehude. Seit dem 1. September 2023 läuft in der Klinik für Neurologie in Stade zusätzlich ein Pilotprojekt: Das Pflegepersonal kann bis Ende des ersten Quartals 2024 die Arbeit in Zehnstundenschichten testen, die sich je nach Wochenarbeitszeit auf drei bis vier Tage pro Woche aufteilen.

    „Wir wissen, dass nicht alle Mitarbeitenden in der Lage sind, die üblichen Früh-, Spät- und Nacht-dienste zu leisten. Das klassische Beispiel sind alleinerziehende Eltern,“ sagt Bernd Lambrecht, Pflegedirektor der Elbe Kliniken Stade-Buxtehude. Aus diesem Grund wurde bereits vor Jahren nach Lösungen gesucht, um flexible Arbeitszeitmodelle zu ermöglichen und gleichzeitig die Patientenversorgung jederzeit sicherzustellen. „Wir versuchen, die Wünsche der Mitarbeitenden so umzusetzen, dass sie Familie und Beruf optimal vereinbaren können. Aus Einschränkungen machen wir Chancen,“ fasst es Lambrecht zusammen. So kommt es, dass Mitarbeitende in der Pflege in ganz unterschiedlichen Arbeitszeitmodellen tätig sind: Von ausschließlich Früh-, Spät- oder Nachtdienst über späten Spätdienst bis hin zu halben Diensten oder reinem Wochenenddienst. Einer von ihnen ist Mathias Hedwig. Er ist als Obernachtwache im Elbe Klinikum Stade tätig, arbeitet Vollzeit und ausschließlich im Nachtdienst. „Dieses Modell hat für mich nur Vorteile: Die Kinderbetreuung ist gewährleistet und es ist viel einfacher Termine mit Behörden oder Handwerkern zu vereinbaren. Meine Arbeit ist sehr abwechslungsreich, da ich in verschiedenen Fachbereichen tätig bin und ich schätze die ruhigere Arbeitsatmosphäre in der Nacht,“ erklärt Hedwig.

    Quelle: elbekliniken.de
  • PPR 2.0 – Die neue Schulung für die Pflegemitarbeiter

    8. Februar 2024

    PPR 2.0: WebTV-Schulung für die Pflegemitarbeitenden in Kooperation mit Experten der Uniklinik Düsseldorf in Vorbereitung

    Bis zur Einführung des neuen Pflegepersonalbedarfsbemessungsinstruments, PPR 2.0, voraussichtlich im 2. Quartal 2024, sind es nur noch wenige Monate. Der vom Januar in den Sommer verschobene Start des neuen Pflegepersonalbedarfsbemessungsinstruments hat vielen Krankenhäusern etwas Zeit verschafft. Um Krankenhäuser deutschlandweit bei der Einführung des PPR 2.0 zu unterstützen, ist aktuell eine neue Webtv-Schulung für das Pflegepersonal in Vorbereitung. Diese Online-Unterweisung zur Schulung von Pflegemitarbeitenden in Krankenhäusern zum PPR 2.0 realisiert webtvcampus in Kooperation mit Experten des Universitätsklinikums Düsseldorf (UKD).

    Quelle: webtvcampus
  • Entlastung statt Belastung durch neue Technologien

    6. Februar 2024

    Höhere Fallzahlen bei möglichst kurzen Durchlaufzeiten. Dazu der stetig wachsendem Personalmangel. Im täglichen Praxis- und Klinikalltag sind die Sorgen weitgehend bekannt und werden immer größer. Auch die Radiologie ist davon betroffen. Innovative Umlagerungssysteme können hier Abhilfe schaffen, sodass Patienten und Personal gleichermaßen profitieren...

    Quelle: management-krankenhaus.de
  • Alb Fils Kliniken: Modellprojekt erfolgreich gestartet

    1. Februar 2024

    Erste Patienten wurden in der Kurzstationären Allgemeinmedizinischen Versorgung (KAV) aufgenommen.

    Am 11.01.2024 haben die AOK Baden-Württemberg und die ALB FILS KLINIKEN den Vertrag zur Kurzstationären Allgemeinmedizinischen Versorgung (KAV) unterzeichnet.

    Der Betrieb des Modellprojekts startete wie geplant am 15.01.24 im Gesundheitszentrum Helfenstein in Geislingen. Die Leistung der KAV ist eine kurzzeitliche allgemeinmedizinische ärztlich-pflegerische Betreuung von Patienten rund um die Uhr und richtet sich an Patienten, die zwar keine Behandlung in einem Krankenhaus benötigen, aber dennoch nicht ausschließlich ambulant durch ihren Haus- und Facharzt versorgt werden können.

    Quelle: alb-fils-kliniken.de
  • Unimedizinen Rostock und Greifswald gründen Bildungscampus MV für Gesundheitsberufe

    25. Januar 2024

    Attraktivität der Pflege soll mit Aus- und Weiterbildungsangeboten erhöht werden

    Die Universitätsmedizinen Rostock und Greifswald bauen ihr Angebot als attraktive Arbeitgeber für Gesundheitsberufe weiter aus. Zum Jahresbeginn 2024 haben beide Maximalversorger den gemeinsamen und virtuellen Bildungscampus MV gegründet. Mit dieser neuen Einrichtung sollen der Fachkräftemangel besonders in der Pflege begegnet und die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stetig aus- und weitergebildet werden. Trotz des demographischen Wandels sollen so die Qualität der Arbeit gesteigert und die Zusammenarbeit zwischen Rostock und Greifswald vertieft werden. Interessierte können sich unter www.unibildungscampus-mv.de informieren.

    Quelle: med.uni-rostock.de
  • Pfleg-O-Mat": Optimale Karriereplanung für Pflegefachkräften und Pflegeschüler:innen an der Universitätsmedizin Magdeburg

    24. Januar 2024

    Der Pfleg-O-Mat an der Universitätsmedizin Magdeburg (UMMD) ist ein Online-Werkzeug zur Karriereplanung für Pflegekräfte. Mithilfe des Werkzeugs werden die individuellen Stärken und Wünsche erfragt und so der jeweils passende Arbeitsbereich gefunden. Im Fokus steht die personalisierte Karriereplanung...

    Quelle: med.uni-magdeburg.de
  • UKB

    UKB: Strukturwandel für mehr Zufriedenheit der Pflege

    23. Januar 2024

    Universitätsklinikum Bonn strebt das US-amerikanische Gütesiegel „Magnet Hospital“ für seine Pflegequalität an

    Ein Magnetkrankenhaus zeichnet sich durch besonders gute Arbeitsbedingungen, ein wertschätzendes Arbeitsumfeld und eine lösungsorientierte Führungskultur aus. Neben etwa 600 Kliniken weltweit sind bisher nur zwei Kliniken in Europa nach dem US-amerikanische Gütesiegel „Magnet Hospital“ zertifiziert. Derzeit führt die Pflege konkrete Schritte durch, um dieses Konzept am Universitätsklinikum Bonn (UKB) langfristig zu realisieren. Zudem beteiligt sie sich seit drei Jahren an der europaweiten Magnet4Europe-Studie, die prüft, ob die Implementierung des US-amerikanischen Konzepts auch zu positiven Veränderungen wie eine spürbare Zufriedenheit der Pflegefachpersonen mit einer einhergehenden hohen Patientensicherheit in Europa führen kann. Dabei strebt das UKB die Zertifizierung zur Verbesserung der Pflegebedingungen durch das American Nurses Credentialing Center (ANCC) an.

    Quelle: ukb.de
  • 'Pflegefinder' - Bayern startet digitale Pflegebörse

    23. Januar 2024

    Laut der Angaben des Statistischen Landesamtes gibt es deutlich mehr als 4000 Pflegeeinrichtungen im Freistaat Bayern. Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (CSU) erklärte, sie werbe dafür, dass sich möglichst viele Anbieter beim „Pflegefinder“ beteiligen. Es sei „der erste wichtige Schritt für ein umfassendes bayernweites Angebot“...

    Quelle: altenpflege-online.net
  • Pflege: Qualitätssicherung durch Expertenstandards

    19. Januar 2024

    Expertenstandards in der Pflege: Starke Anreize aber keine Verpflichtung

    Prof. Dr. Büscher (DNQP) wehrt sich gegen Verpflichtungsdebatte

    Das Fehlen einer gesetzlichen Verpflichtung zur Anwendung der Expertenstandards ist für Prof. Dr. Andreas Büscher, Leiter des Deutschen Netzwerks für Qualitätsentwicklung in der Pflege (DNQP), nicht das Problem. “Wenn wir über die Verpflichtung reden, dann reden wir nicht über die Inhalte. Dann geht es nur darum, wie etwas geprüft und sanktioniert werden kann, aber nicht darum, die Pflege zu verbessern“, erklärt Büscher im Gespräch mit webtvcampus. Die Situation zu verbessern sei das Ziel. Und weiter: „Alle Einrichtungen wären gut beraten, sich damit auseinanderzusetzen“.

    Quelle: webtvcampus
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