Apotheken

Krankenhausapotheken werden Vollversorger.

Waren sie über viele Jahre lediglich Zulieferer für Arzneimittel, übernehmen sie heute vermehrt auch den Einkauf sonstiger Bedarfsmittel und versorgen zugleich mehrere Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen wie Pflegeheime, Hospize und Reha-Einrichtungen. Die Krankenhausapotheke bringt sich dadurch aktiv in den Behandlungsprozess im Sinne einer Qualitätssteigerung und einem gesteigerten Kostenbewusstsein mit ein (Medikamentenvisite, ABC-Analyse etc.).
Weitere Wettbewerbsanpassungen sind neue Marketingstrategien wie Angebote kostenfreier Medikamentenanamnesen und Medikamentenpässe.

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    Quelle: Pressemeldung – IFH Köln GmbH
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    Chronisch Kranke sind mit ihrer Erkrankung schon gestraft genug, sie sollten nicht noch mit bürokratischem Mehraufwand und finanziellen Nöten zu kämpfen haben. Aktuell fordert die Kassenärztliche Bundesvereinigung mal wieder ein Nachbessern der Abrechnung, leider nicht aus Sicht der Patienten, eher aus der der Apotheken. ...

    Quelle: Deutsches Ärzteblatt
  • Krankenhausapotheke: Patienten müssen über die Möglichkeit aufgeklärt werden

    8. August 2019

    Soviel steht fest: Wir können unsere Apotheke frei wählen. Jetzt hat das Sozialgericht in Stuttgart entschieden, dass Versicherte sehr wohl auch bei ambulanten Behandlungen von der Krankenhausapotheke profitieren können. Der Arzt hat die Patienten darüber zu informieren ...

    Quelle: juris GmbH
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    29. Juli 2019

    Dr. Warlich übernimmt die Cheffunktion von Wolfgang Kräuter

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    Quelle: klinikum-offenbach.de
  • RPO

    Starke Zunahme von Arzneimittelengpässen

    16. Juli 2019

    Immer häufiger klagen Ärzte und Apotheker über Lieferengpässe bei Medikamenten. Jetzt bringt der neue Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt, einen Vorschlag zur Absicherung vor allem bei der Versorgung mit lebenswichtigen Arzneimitteln auf den Tisch. Er plädiert für eine nationale Arzneimittel-Reserve ...

    Quelle: rp-online.de
  • DIVI

    Umfrage zur Situation von Krankenhausapothekern: 'Wir benötigen mehr Daten über die Arbeit auf Intensivstationen'

    12. Juli 2019

    „Wir benötigen mehr Apotheker auf den Intensivstationen!“ Das fordert Heike Hilgarth, Apothekerin und Arzneimittelexpertin am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Im internationalen Vergleich sind in Deutschland relativ wenig Apotheker in Krankenhäusern beschäftigt. Dabei könne ein Stationsapotheker für mehr Sicherheit bei der Patiententherapie sorgen. Um die Situation der Krankenhausapotheker in Deutschland erstmals valide darzustellen, startet Heike Hilgarth (Foto) jetzt zusammen mit der Deutschen Interdisziplinären Vereinigung für Intensiv- und Notfallmedizin (DIVI) und dem Bundesverband deutscher Krankenhausapotheker (ADKA) eine Umfrage unter den ärztlichen Leitern der Intensivstationen in deutschen Kliniken. Im Interview spricht die Apothekerin über die Ziele und die Bedeutung der Umfrage, bessere Behandlungsansätze sowie die fachliche Unterstützung für Chef- und Oberärzte ...

    Quelle: divi.de
  • IQWiG

    IQWIG: Frühe Nutzenbewertung zeigt Schwächen in der Entwicklung neuer Arzneimittel auf

    12. Juli 2019

    Analyse von 216 AMNOG-Bewertungen im BMJ / Vorschläge für zielführendere Arzneimittel-Entwicklung

    Über die Hälfte der Arzneimittel, die seit 2011 in Deutschland auf den Markt kamen, sind ohne belegten Zusatznutzen aus der frühen Nutzenbewertung hervorgegangen. In einer Veröffentlichung im British Medical Journal untersuchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) anhand der ersten 216 Bewertungen die Gründe für diese ernüchternde Bilanz und entwickeln Verbesserungsvorschläge für die Arzneimittelentwicklung.

    Quelle: Pressemeldung – Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen
  • N-TV

    In Niedersachsen und Bremen ist der Aufbau von Stationsapotheken auf einem guten Weg

    11. Juni 2019

    Das neue Krankenhausgesetz verpflichtet alle Kliniken, bis 2022 Stationsapotheken und Arzneimittelkommissionen einzurichten, welche künftig die Ausgabe von Medikamenten überwachen ...

    Quelle: n-tv.de
  • ApothekenleiterInnen stehen vor Herausforderung bei der Apothekennachfolge

    28. Mai 2019

    Der aktuelle APOKIX des IFH Köln zeigt: Mehr als jede zweite Apothekenleitung rechnet mit Problemen bei der Regelung der Apothekennachfolge. Die Gründe sind vielfältig: Kopfzerbrechen bereitet vor allem Unsicherheit hinsichtlich der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung des Apothekenmarktes. Die Konjunkturindizes im Mai liegen weiterhin im Negativtrend.

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    Quelle: Pressemeldung – IFH Köln GmbH
  • Sendenhorst: Patientensicherheit gestärkt durch Apotheker im St.-Josef-Stift

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    Quelle: Westfälische Nachrichten
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