Apotheken

Krankenhausapotheken werden Vollversorger.

Waren sie über viele Jahre lediglich Zulieferer für Arzneimittel, übernehmen sie heute vermehrt auch den Einkauf sonstiger Bedarfsmittel und versorgen zugleich mehrere Kliniken und andere Gesundheitseinrichtungen wie Pflegeheime, Hospize und Reha-Einrichtungen. Die Krankenhausapotheke bringt sich dadurch aktiv in den Behandlungsprozess im Sinne einer Qualitätssteigerung und einem gesteigerten Kostenbewusstsein mit ein (Medikamentenvisite, ABC-Analyse etc.).
Weitere Wettbewerbsanpassungen sind neue Marketingstrategien wie Angebote kostenfreier Medikamentenanamnesen und Medikamentenpässe.

Zugehörige Artikel

  • E-Rezept Einführung: „Die Ärzte werden mit ihren Druckern abstimmen“

    22. Juni 2022

    Es ist wie ein einsamer Rufer in der Wüste: Nahezu alle Beteiligten stimmen das Hohelied auf E-Rezept und TI an, währenddessen wirkt Jochen Brüggemanns Analyse zur geplanten verpflichtenden Einführung der elektronischen Verschreibungen wie ein schriller Weckruf. Angesichts der gravierenden technischen Mängel und der fehlende Anreize für Ärzte und Apotheker, hält Brüggemann sogar ein komplettes Scheitern der Einführung für möglich, wie er im Interview ausführt...

    Quelle: deutsche Apotheker Zeitung
  • BÄK

    „Patienten sind keine Kunden und Apotheken keine Arztpraxen-to-go“

    20. Juni 2022

    BÄK fordert: Vor-Ort-Apotheken-Stärkungsgesetz nachbessern

    „Patienten sind keine Kunden und Apotheken keine Arztpraxen-to-go. Die Beratung in der Apotheke kann die ärztliche Diagnose und Therapieempfehlung nicht ersetzen, auch nicht ansatzweise.“ Mit diesen Worten kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt den Schiedsspruch zwischen Krankenkassen und Apotheken zu sogenannten pharmazeutischen Dienstleistungen in Apotheken. „Die vorgesehenen Dienstleistungen in den Apotheken werden ohne echten Mehrwert für die medizinische Versorgung der Patientinnen und Patienten bleiben und eher zu Reibungsverlusten und Abstimmungsstörungen führen“, warnte er.

    Quelle: Bundesärztekammer
  • LAV Baden-Württemberg - Retax-Falle Entlassmanagement

    20. Juni 2022

    Am Wochenende landeten die ersten neuen Entlassrezepte in den Apotheken, doch es gab noch viele Holpersteine. Das ist die Meinung von Ina Hofferberth, Geschäftsführerin des Landesapothekerverbandes Baden-Württemberg. Woran es jedoch nicht mangele, seien die „bürokratischen Hürden“...

    Quelle: deutsche Apotheker Zeitung
  • ABK

    Stationsapotheker prüfen Medikation - Arzneimitteltherapiesicherheit erhöht sich

    23. Mai 2022

    Es war die wahrscheinlich größte Mordserie der bundesdeutschen Kriminalgeschichte: Zwischen 1999 und 2005 ermordete der Krankenpfleger Niels Högel mehr als hundert Patientinnen und Patienten aus niederen Beweggründen. Er setzte dabei Arzneimittel wie das Antiarrhythmikum Gilurytmal ein...

    Quelle: Deutsches Ärzteblatt
  • Kassenärzte warnen: E-Rezepte sind zum Scheitern verurteilt

    17. Mai 2022

    Nach dem neuen E-Rezept-Fahrplan sollten ab September alle Apotheken bundesweit und auch die Arztpraxen fit sein für die elektronischen Verordnungen. Doch bei der Kassenärztlichen Bundesvereinigung stößt die Maßnahme auf Widerstand. In einem Brief an Bundesgesundheitsminister Lauterbach fordert sie, die Beschlussvorlage zu stoppen...

    Quelle: deutsche Apotheker Zeitung
  • BÄK

    Patientensicherheit nicht gefährden - Impfen muss ärztliche Aufgabe bleiben

    28. April 2022

    „Impfen kann Leben retten. Deshalb müssen wir alles dafür tun, die Durchimpfungsraten in Deutschland zu erhöhen. Kontraproduktiv aber ist es, das hohe Qualitätsniveau von Impfleistungen in Deutschland zu senken und das Impfrecht neben Ärztinnen und Ärzten auch auf andere Professionen aus dem Gesundheitswesen zu übertragen.

    Impfen gehört zur ärztlichen Regelversorgung.“ So kommentierte Bundesärztekammer-Präsident Dr. Klaus Reinhardt aktuelle Pläne der Ampelkoalition, Grippeschutzimpfungen über die gegenwärtigen Modellprojekte hinaus regelhaft auch durch Apotheker anzubieten.

    Quelle: Bundesärztekammer
  • MKK

    Vollautomatisches Arzneimittellager am Universitätsklinikum Minden: Neuer Kommissionierer liefert stündlich bis zu 1.200 Medikamente aus

    22. April 2022

    Er ist so schnell, dass er hinter Gitter muss. Mit mehr als Tempo 30 rast der neue Kommissionierer der Zentralapotheke der Mühlenkreiskliniken durch das etwa zehn Meter lange und drei Meter hohe Hochregallager. Aus Sicherheitsgründen ist das Lager hermetisch abgeriegelt. Öffnet man die Tür zum Lager, legt der Kommissionierer aus Sicherheitsgründen einen Notstopp ein.

    In dem Hochregallager liegen mehr als 30.000 Medikamentenpackungen – von der Kopfschmerztablette bis zum Narkosemittel Propofol. Auf Anforderung können stündlich bis zu 1.200 Arzneimittel aus dem riesigen Sortiment ausgeliefert werden – vollautomatisch und in rasender Geschwindigkeit.

    Quelle: Mühlenkreiskliniken
  • FOCUS

    Kein rosa Zettel mehr, stattdessen Arzneimittel per QR-Code: Das neue E-Rezept bei Arzt & Apotheken

    22. April 2022

    Wo ist denn nun wieder mein Rezept? Die Suche nach dem rosa Zettel führt in Hose, Mantel, Portemonnaie oder Handtasche - aber könnte bald der Vergangenheit angehören. Denn der Zettelkram soll vom elektronischen Rezept abgelöst werden...

    Quelle: focus.de
  • Die ALB FILS KLINIKEN erhöhen die Sicherheit bei der Medikamentengabe

    22. April 2022

    Digitale Abbildung des gesamten Medikationsprozesses

    An den beiden Standorten der ALB FILS KLINIKEN, der Klinik am Eichert in Göppingen und der Helfenstein Klinik in Geislingen, wird die Patientenakte schon seit längerem weitestgehend digital geführt. Therapeutische Behandlungen und pflegerische Maßnahmen werden online erfasst, auch bei den Visiten am Bett wird keine papierene Akte mehr mitgeführt. Mit dem Medikationsprogramm „Orbis Medication“ ist nun an beiden Standorten ein weiterer zukunftsweisender Digitalisierungsschritt erfolgt. „Das neue Programm ermöglicht die digitale Abbildung des gesamten Medikationsprozesses, also von allen ärztlich verordneten Medikamenten bis hin zu jeder Verabreichung durch das Pflegepersonal. Es erlaubt so eine lückenlose Dokumentation der Medikamententherapie und sorgt damit für noch mehr Patientensicherheit“, sagt Dr. Ingo Hüttner, Medizinischer Geschäftsführer der ALB FILS KLINIKEN. Zudem unterstützt das neue System die Krankenhaus-Apotheke im Medikamentenmanagement.

    Quelle: alb-fils-kliniken.de
  • IQWiG

    Versorgungsnahe Daten in Herstellerdossiers: Es läuft noch nicht rund

    20. April 2022

    Die vom IQWiG im Jahr 2020 aufgestellten Kriterien zu versorgungsnahen Daten wurden in der Wissenschaft positiv aufgenommen. Bei der Umsetzung durch die pharmazeutische Industrie ist aber noch viel Luft nach oben.
     
    Insbesondere bei beschleunigten Zulassungen und bei Arzneimitteln gegen seltene Erkrankungen liegen zum Zeitpunkt des Marktzugangs oft keine aussagekräftigen Daten für die frühe Nutzenbewertung von Arzneimitteln vor. Die zu Grunde liegenden Studien sind dann zu kurz und enthalten keine Vergleiche mit dem bisherigen Versorgungsstandard, was die Quantifizierung eines Zusatznutzens unmöglich macht. An dieser Stelle kommen versorgungsnah erhobene Daten – beispielsweise Registerdaten – ins Spiel: Sind diese qualitativ hochwertig, so ist es möglich, sie für Studien zu verwenden und so für die Nutzenbewertung von Arzneimitteln nutzbar zu machen...

    Quelle: iqwig.de
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